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Der Racheengel - Ein Aachen Krimi von Esser, Frank (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Der Racheengel - Ein Aachen Krimi

Er ist auf der Jagd. Er ist gnadenlos. Und er wird nicht aufhören, bis er sein Ziel erreicht hat! Ein Mörder hält Aachen in Atem. Der Racheengel, wie ihn die Presse nennt, weil er am Tatort religiöse Botschaften hinterlässt, hat bereits zwei Menschen erschossen. Als der Krankenpfleger Mathias Bender tot aufgefunden wird, gibt es für Hauptkommissar Karl Hansen und sein Team keine Zweifel mehr. Sie haben es mit einem Serienmörder zu tun. Doch was ist sein Motiv? Zwischen den Opfern gibt es scheinbar keine Verbindung. Handelt es sich bei dem Mörder um einen religiösen Fanatiker oder steckt etwas ganz anderes hinter den Taten? Erst eine zufällige Entdeckung bringt die Ermittlungen in Schwung. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Hansen ist davon überzeugt, dass der Mörder wieder zuschlagen wird. Und das möchte er um jeden Preis verhindern... Ich bin Jahrgang 1974 und lebe mit meiner Frau in der Nähe von Aachen. Mit dem Schreiben meiner Buchreihe habe ich bereits vor 10 Jahren begonnen. Der Racheengel - Ein Aachen Krimi ist der 1. Fall für Hauptkommissar Hansen und sein Ermittlerteam.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 248
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742789587
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 733 kBytes
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Der Racheengel - Ein Aachen Krimi

Kapitel 5

Gerade als Hansen die Türe seines Büros aufschließen wollte, hörte er, dass jemand seinen Namen rief. Er dreht sich um und erkannte Richard Hellhausen, den Kriminalrat des Präsidiums und Hansens Chef.

"Morgen Karl. Du siehst ziemlich geschafft aus. Hast du letzte Nacht wieder durchgearbeitet?", fragte Hellhausen eher rhetorisch.

"Ich hätte ohnehin nicht mehr schlafen können, nachdem ich den Tatort verlassen habe. Also habe ich die Zeit genutzt und ein wenig gearbeitet", antwortete Hansen.

"Und wo kommst Du jetzt her?", erkundigte sich der Kriminalrat skeptisch. "Ich habe Dich mehrfach vergeblich in Deinem Büro gesucht."

"Und jetzt hast Du mich ja auch gefunden. Ich war in der Innenstadt. Frühstücken, wenn du es genau wissen willst. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, wenn ich mir schon die halbe Nacht hier um die Ohren schlage", erwiderte Hansen leicht gereizt angesichts des scharfen Untertons in Hellhausens Stimme. "Ich wollte gerade meine Notizen für die Frühbesprechung holen. Warum hast du mich gesucht?"

"Das kannst du Dir doch wohl denken, oder? Verdammt noch mal Karl, wir brauchen langsam Ergebnisse bei den Ermittlungen. Der Staatsanwalt hängt mir im Nacken, von der Presse mal ganz zu schweigen."

Sag mir mal was Neues, dachte Hansen.

"Du klingst gerade so, als ob wir hier nur Däumchen drehen würden", entgegnete er so ruhig, wie er nur konnte. "Und du weißt ganz genau, dass das nicht der Fall ist!"

"Natürlich weiß ich das. Es war ja auch nicht so gemeint, wie es sich vielleicht angehört hat. Aber mittlerweile haben wir es mit drei Mordopfern zu tun und ihr habt immer noch keine brauchbare Spur. Und seit heute Morgen setzt mich dann auch noch der Polizeipräsident unter Druck. Er erwartet, rate mal, vorzeigbare Ergebnisse. Und um ehrlich zu sein, erwarte ich das allmählich auch von euch! Mensch Karl, drei Wochen und noch immer keine heiße Spur. Ich weiß nicht, wie lange ich euch da noch den Rücken freihalten kann. Das LKA wartet geradezu darauf, dass es hier hereinspazieren darf."

"Das weiß ich doch alles, das will natürlich keiner von uns Karl. Wir werden die gesamten Ermittlungen noch einmal ganz neu aufrollen. Eine andere Möglichkeit sehe ich momentan nicht. Ich werde dem Team gleich mitteilen, wie ich mir das vorstelle."

"Gut. Und bitte entschuldige, dass ich meine schlechte Laune an Dir ausgelassen habe. Es war nicht so gemeint."

"Entschuldigung angenommen", sagte Hansen mit einem versöhnlichen Lächeln.

"Um elf Uhr ist übrigens eine Pressekonferenz. Ich möchte, dass du daran teilnimmst."

"Ich werde es einrichten, wenn Du darauf bestehst. Und im Übrigen kannst Du mir glauben, dass ich als leitender Ermittler genauso unglücklich über den Stand der Ermittlungen bin wie du..."

"Ich weiß Stefan, ich weiß. Ich fürchte nur, dass euer Bestes im Moment nicht gut genug ist. Ich erwarte Dich um elf Uhr im Presseraum", sagte Hellhausen und ging.

"Euer Bestes ist nicht gut genug", äffte Hansen Hellhausen leise nach. Aber er wusste ja, dass der Kriminalrat recht hatte. Er holte seine Notizen und machte sich auf den Weg zum Besprechungsraum, wo sich außer seinem Partner Stefan Riedmann noch kein anderer Kollege eingefunden hatte. Riedmann war das jüngste Mitglied seines Teams und bekannt für seinen Ehrgeiz. Er hatte es mit seinen gerade einmal vierunddreißig Jahren zu Hansens Stellvertreter gebracht. Die Beförderung zum Hauptkommissar war wohl nur noch eine Frage der Zeit.

"Morgen Stefan", begrüßte Hansen seinen jungen Kollegen freundlich, als der Hauptkommissar den Besprechungsraum betrat.

"Guten Morgen Chef", entgegnete Riedmann. "Geht's dir gut? Du siehst ein bisschen fertig aus, wenn ich das so sagen darf!"

"Nachdem ich den Tatort verlas

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