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Der Ruf des Kuckucks Ein Fall für Cormoran Strike von Galbraith, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2013
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
4,99 €
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Der Ruf des Kuckucks

Auftakt für Cormoran Strike & Robin - ein außergewöhnliches Ermittlerduo! - Jetzt der Serienstart für kurze Zeit zum Kennenlernpreis! - eine befristete Preisaktion des Verlages
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel - ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr ...
Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt - von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. 'Der Ruf des Kuckucks' ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.
Die "Cormoran Strike"-Reihe:
Band 1: Der Ruf des Kuckucks
Band 2: Der Seidenspinner
Band 3: Die Ernte des Bösen
Band 4: Weißer Tod
Alle Bände auch einzeln lesbar.

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 656
    Erscheinungsdatum: 30.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641130008
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Blanvalet Taschenbuch 38321
    Originaltitel: The Cuckoo's Calling
    Größe: 2212 kBytes
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Der Ruf des Kuckucks

3

Fünf Minuten später klopfte es an der Tür. Strike, der kurz vor dem Einschlafen gewesen war, schreckte auf dem Stuhl hoch.

»Entschuldigung?«

Sein Unterbewusstsein hatte sich wieder mit Charlotte beschäftigt, und er war überrascht, die fremde Frau eintreten zu sehen. Sie hatte den Trenchcoat abgelegt. Darunter war ein fast verführerisch eng anliegender cremeweißer Pullover zum Vorschein gekommen. Strike konzentrierte sich auf ihren Haaransatz.

»Ja?«

»Ein Klient für Sie. Soll ich ihn hereinbitten?«

»Ein was?«

»Ein Klient, Mr. Strike.«

Er sah sie mehrere Sekunden lang verständnislos an und versuchte, die Information zu verarbeiten.

»Ja, in Ordnung, Sandra Nein, geben Sie mir bitte noch ein paar Minuten, dann führen Sie ihn herein.«

Sie zog sich ohne Kommentar zurück.

Strike verschwendete keine Zeit darauf, sich zu fragen, weshalb er sie Sandra genannt hatte, sondern sprang auf und machte sich daran, ein bisschen weniger wie ein Mann auszusehen und zu riechen, der in seinen Klamotten geschlafen hatte. Er wühlte eine Zahnpastatube aus der Sporttasche unter dem Schreibtisch hervor und drückte sich gut sieben Zentimeter Zahncreme in den Mund. Dann bemerkte er, dass seine Krawatte vom Waschbecken nass war und sein Hemd blutbefleckt. Er riss sich beides vom Leib, dass die Knöpfe nur so von der Wand und vom Aktenschrank abprallten, zerrte ein sauberes, wenn auch stark verknittertes Hemd aus der Tasche, zog es über und knöpfte es ungeschickt mit seinen dicken Fingern zu. Anschließend versteckte er die Sporttasche hinter dem leeren Aktenschrank und setzte sich, wischte sich den Schlaf aus den Augen und fragte sich, ob dieser angebliche Klient tatsächlich ein solcher und noch dazu bereit war, Geld für detektivische Dienstleistungen auszugeben. Während seines achtzehnmonatigen Abstiegs in den finanziellen Ruin hatte Strike lernen müssen, dass beides keineswegs selbstverständlich war. Noch immer hatten zwei seiner Klienten ihre Rechnungen nicht vollständig bezahlt. Ein dritter hatte sich sogar geweigert, überhaupt einen Penny zu berappen, da ihm Strikes Ermittlungsergebnisse nicht behagt hatten. Aufgrund seiner wachsenden Schuldenlast und der Tatsache, dass eine Mietanpassung für das Innenstadtbüro drohte, das er einst so freudig bezogen hatte, konnte sich Strike auf keinen Fall einen Anwalt leisten. Daher waren seit Kurzem unsanftere, gröbere Methoden des Geldeintreibens bevorzugter Gegenstand seiner Tagträume. Nur zu gern hätte er mit angesehen, wie der selbstgefälligste seiner Schuldner zitternd vor Angst im Schatten eines Baseballschlägers kauerte.

Wieder öffnete sich die Tür. Schnell zog Strike den Zeigefinger aus der Nase, setzte sich kerzengerade hin und versuchte, so aufgeweckt und geistesgegenwärtig wie möglich zu wirken.

»Mr. Strike? Mr. Bristow für Sie.«

Der potenzielle Klient trat hinter ihr in das Büro. Der erste Eindruck sprach für ihn obwohl der Fremde mit seiner zu kurz geratenen Oberlippe, die die großen Schneidezähne nicht ganz verdeckte, etwas eindeutig Hasenhaftes an sich hatte. Sein Teint war teigig, und der Dicke seiner Brillengläser nach zu urteilen war er stark kurzsichtig. Sein dunkelgrauer Anzug hingegen war elegant geschnitten und wirkte ebenso teuer wie der schimmernde eisblaue Schlips, die Armbanduhr und die Schuhe.

Beim Anblick des blütenweißen Hemds wurde sich Strike der tausend Falten in seiner eigenen Kleidung gleich doppelt bewusst. Er stand auf, um sich Bristow in seiner vollen Größe von eins zweiundneunzig zu präsentieren, hielt ihm die am Rücken

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