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Der ruhelose Reiter von Beck, John F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.01.2017
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Der ruhelose Reiter

Der ehemalige Texas-Cowboy Clint Farrox ahnte nichts von der großen Wende in seinem Leben, als er in das einsame Präriestädtchen Thunderville ritt. Dort lernte er nämlich nicht nur einen guten Freund kennen- sondern auch Perry Shunter, den Verbrecher. Clint und sein neuer Partner Hal Wyman machten sich auf den Weg zu den Goldfeldern in Colorado. Doch nur wenige Meilen außerhalb von Thunderville stießen sie auf Carroll Keeney, ein Mädchen, dessen Eltern einem brutalen Verbrechen zum Opfer gefallen waren. Und einer der Mörder hieß- Perry Shunter! Von jetzt an kannte Clint Farrox nur noch ein Ziel: Shunter zu stellen und alle gesetzlosen Elemente zu bekämpfen! Er blieb bei diesem Vorhaben auch dann, als sich sein Freund Hal von ihm trennte, um in den Diggercamps am Pikes Peak sein Glück zu machen. Ganz knapp nur gelang es Shunter, seinem unerbittlichen Verfolger zu entwischen. Doch Clint gab nicht auf! Auf Shunters Fährte kam er doch noch nach Colorado, und dort wartete eine neue Aufgabe auf ihn: die Befreiung eines prächtigen Tales vom Terror einer gnadenlosen Goldräuber-Bande! Aber Shunter war wieder entkommen, und Clints ruheloses Reiten war noch lange nicht zu Ende. Fortwährend begleitete ihn die Erinnerung an das Mädchen, das er in Thunderville zurückgelassen hatte ... Würde er sie jemals Wiedersehen? Würde er jemals Shunter das verbrecherische Handwerk legen können? Dies ist die Geschichte eines Mannes, der sein Leben dem Kampf um die Gerechtigkeit verschrieben hatte - ein Leben, das voller Gefahren war. Gleichzeitig schildert diese Story die Verwandlung eines Fleckchens Wildnis in ein gutes und gesichertes Weideland - diese Wandlung, die für die Pionierzeit des Westens so typisch war.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 20.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738907537
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 863 kBytes
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Der ruhelose Reiter

Roman

Als Clint Farrox an einem heißen Sommermittag in Thunderville einritt, ahnte er noch nicht, dass er an diesem Tag und in der darauf folgenden Nacht die Menschen kennenlernen würde, die sein ganzes Leben entscheidend beeinflussen sollten. In guter und in schlimmer Weise!

Bis zu diesem Tag war Clint Farrox nichts anderes gewesen als ein Weidereiter - ein guter, tüchtiger und auch harter Mann, der zuletzt auf einer großen Ranch drunten in Texas gearbeitet hatte. Aber mit diesem strahlenden, sonnigen Sommertag, an dem er zum ersten Mal in die kleine Ortschaft Thunderville ritt, sollte es beginnen, dass eine Seite seines Wesens die Oberhand gewann, von der er selber bis jetzt kaum etwas wusste. Dieser Tag und die folgende Nacht sollten die große Wende seines Lebens verursachen!

Aber davon wusste und ahnte er nicht das Geringste. Er ritt die breite, staubige Fahrbahn entlang und hielt nach einem Saloon Ausschau. Denn er hatte einen weiten Ritt zurückgelegt. Einen Ritt über die endlose, sonnenüberglühte Prärie, die sich zwischen dem Red River und dem Arkansas erstreckte. Clint Farrox fand, was er suchte: Schon von weitem entdeckte er das frischgemalte Schild mit der Aufschrift "Calumet Saloon" und hielt genau darauf zu.

Während er seinen Braunen an dem langen Holzgeländer im Schatten der Verandaüberdachung festband, sah er, dass von der entgegengesetzten Straßenseite ebenfalls ein Reiter in die Siedlung ritt. Auch er schien einen weiten Ritt hinter sich zu haben, wenn man nach seiner staubbedeckten Kleidung und dem Schweiß auf seiner Stirn urteilte. Und auch er schien nach einem Saloon auszublicken.

Clint kümmerte sich nicht weiter um ihn. Er dehnte seine große, breitschultrige Gestalt, wischte sich mit einem erleichterten Aufatmen den Staub und Schweiß vom Gesicht und ging dann langsam auf die Stufen zu, die zur Veranda hinaufführten. Auf der Straße war außer dem fremden Reiter kein Mensch zu sehen. Die Hitze war zu groß, als dass sich ein Mensch im Freien aufgehalten hätte, wenn es nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre.

Deshalb wunderte sich Clint, als er unerwartet von der Seite her angesprochen wurde. Es war eine leise und warnende Stimme, und die Worte wurden so hastig gesprochen, dass Clint sie nicht verstehen konnte. Er drehte sich halb zur Seite, und sah neben dem Saloongebäude einen kleinen grauhaarigen Mann stehen, der eine weiße Schürze umgebunden hatte.

"Gehen Sie nicht hinein, Mister!", sagte der Kleine beschwörend und rollte die Augen. "Gehen Sie nicht! Ich warne Sie, Mister!"

Clint Farrox blieb überrascht stehen.

"Warum denn nicht? Was ist los?"

"Na, das würde mich auch interessieren!", erklärte eine ruhige, fast freundliche Stimme. Der Reiter, den Clint von der anderen Seite her in den Ort hatte reiten sehen, war herangekommen und hatte die Worte des kleinen Mannes mit der weißen Schürze gehört. Clint, der gewohnt war, alle Menschen, denen er begegnete, scharf und rasch abzuschätzen, sah einen schlanken, mittelgroßen, dunkelhaarigen Mann vor sich. In dem schmalen, tiefbraunen Gesicht funkelten unternehmungslustige kohlschwarze Augen. Die Lippen waren zu einem schwachen Lächeln verzogen. Aber Clint Farrox ließ sich von diesem Lächeln nicht täuschen und auch nicht von dem verhaltenen Spottgefunkel in den dunklen, lebendigen Augen. Dieser schlanke Fremde, der bestimmt nicht älter als vierundzwanzig Jahre war, mochte ein gefährlicher, zäher und wachsamer Mann sein. Und das erkannte Clint Farrox nicht nur an den beiden tiefgeschnallten Colts des jungen Reiters.

"Warum soll niemand den Saloon betreten?", fragte der Dunkelhaarige mit leichtem Spott. "Gönnen Sie dem Wirt kein Geschäft? Oder warum wollen Sie sonst ein paar durstige Reiter von einem Drink abhalten?"

Er rutschte gleichmütig aus dem Sattel, tippte, als er an Clint vorbei ging, grüßend an den Hutrand und stieg geradewegs

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