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Der Tod lauert in Paris - Ein David Murphy-Roman #1 von Wallon, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Der Tod lauert in Paris - Ein David Murphy-Roman #1

Die Suche nach dem verschwundenen Buch des Wissens führt David Murphy nach Paris. Aber auch die Jünger der Finsternis wissen das bereits. Kurz nach Murphys Ankunft wird jeder seiner Schritte überwacht - doch das ahnt er nicht. Murphy muss sterben. Das haben sich die Dämonenjünger geschworen, und zu diesem Zweck ließen sie Aleister Crowley, den berüchtigten Magier, auferstehen. Erst wenn er Murphy getötet hat, wird er wieder Ruhe finden können. Der teuflische Magier verfolgt Murphy - und dieser kann nur knapp dem Tod entgehen. Aber Crowleys Schatten haftet an ihm. Wirklichkeit und Traum vermischen sich immer stärker zu einer blutigen Symphonie des Todes. Und der Ausgang ist völlig ungewiss! Der erste Teil einer spannenden Trilogie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738923209
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 415 kBytes
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Der Tod lauert in Paris - Ein David Murphy-Roman #1

Kapitel 2: Die Spur führt zurück

England - einige Wochen zuvor

Es begann eigentlich ganz harmlos. Kate Hooper nutzte ihren freien Tag in Hastings zu einem Einkaufsbummel. Ein unauffälliger blauer Kleinwagen bog in die Thornton Avenue ein und fuhr am Stoppschild vorbei, ohne Anstalten gemacht zu haben, die Bremsen zu betätigen. In einem verschlafenen Nest wie Hastings war das auch kein Verbrechen. Der Verkehr floss nur dünn, und um die Mittagszeit waren nur wenige Menschen auf der Straße.

Plötzlich spürte sie ein merkwürdiges Kribbeln im Rücken. Sie drehte sich gerade noch rechtzeitig um und bemerkte, wie der Typ in dem blauen Kleinwagen, der sie bisher gemustert hatte, schnell wieder geradeaus auf die Straße starrte. Der Wagen zog langsam an ihr vorbei. Kate wandte sich wieder den Auslagen der Geschäfte zu.

Die Thornton Avenue zog nur noch gelegentlich interessierte Käufer an, denn ihre glanzvollen Zeiten, gleich nach dem Krieg bis in die späten Fünfziger Jahre, waren schon lange vorbei. Die Straße schlängelte sich zur damaligen Zeit als Hauptstraße durch den Ort, vorbei an sehr schönen, kleinen Häusern, die kaum durch den schrecklichen Krieg beschädigt worden waren, hinauf auf einen Hügel, wo das Rathaus der Stadt thronte - und dahinter eine Reihe von flachen Baracken, die bis tief in den Wald hineinreichten, der den südlichen Teil von Hastings umschloss.

Kate war hier geboren. 1961 erblickte sie in dem einzigen Krankenhaus der Stadt das Licht der Welt, und Dr. Samuel Curtis, ein erfahrener Gynäkologe, sowie zwei Hebammen bereiteten dem winzigen Wesen den Weg hinaus in die große, weite Welt. Dr. Curtis war zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre alt - auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn - und das war nicht sein einziger Höhepunkt.

An diesem sonnigen Samstag im Juli dachte er nach dieser Routinegeburt nur noch an das Picknick mit der blonden Aushilfsschwester, die bereits seit einer knappen halben Stunde in einem 52'er Lincoln - von ihrem Daddy aus Amerika importiert - saß, und hoffte, dass die "dumme Kuh" oben im Kreißsaal sich mit der Geburt nicht so viel Zeit ließ, um ihr und dem Doktor noch den heißen Nachmittag zu verderben.

Die Geburt verlief auch ohne weitere Komplikationen. Die beiden Hebammen gaben sich alle Mühe, dem neuen irdischen Ankömmling das noch frische Leben nicht zu schwer zu machen.

Dr. Curtis hatte nie jemandem erzählt, was an diesem Tag so Ungewöhnliches geschehen war. Vermutlich hatte er auch die voluminösen Titten der Aushilfsschwester vergessen, auf die er sich später im Auto gestürzt hatte wie ein Kind auf eine saftige, rote Melone.

Und auch in den folgenden Jahren versuchte er zu verdrängen, was sich damals hinter dem Vorhang im Kreißsaal wirklich abgespielt hatte, wenn ihn auch manchmal mitten in der Nacht ein komisches Gefühl aufweckte, und er glaubte, wieder in die Augen der kleinen Kate zu sehen.

An diesem Samstag, kurz vor dem Ende seiner regulären Dienstzeit, geriet Dr. Curtis von einem Augenblick zum anderen auf völlig unbekanntes Terrain. Die beiden Hebammen hatten das Neugeborene gesäubert, gewogen und gewickelt, während die bewusstlose Mutter zurück auf die Station nebenan geschoben wurde. Routinemäßig wollte Dr. Curtis noch einmal einen Blick auf den weiblichen Säugling werfen. Er schlug den Vorhang beiseite und beugte sich über das in dem Brutkastenaufsatz liegende kleine Wesen.

"Wollen wir uns die kleine Kate doch noch einmal ansehen", sagte er laut zu sich selbst und griff nach dem winzigen Wesen in der Windel. "Wird für dich nicht leicht sein, aber irgendwie wirst du dich schon an die Welt draußen gewöhnen." Er berührte die strampelnden 3150 Gramm und fasste den Neuankömmling auf dieser Welt mit der rechten Hand unter dem Köpfchen. "Dann wollen wir mal ..."

Er hob es mit einem eleganten Schwung heraus. In diesem Moment öffnete das kle

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