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Der Todesflug der Cargo 03 Roman von Cussler, Clive (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Der Todesflug der Cargo 03

1954 stürzte ein Transportflugzeug der US Air Force auf seinem Weg in den Südpazifik über den Bergen in Colorado ab - an Bord zahlreiche Behälter mit hochgefährlichen biologischen Kampfstoffen. Fast vierzig Jahre später kann Dirk Pitt, Kommandant der NUMA, das Wrack bergen. Doch einige Behälter fehlen. Eine Terrororganisation hat sich ihrer bemächtigt, und für Pitt beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ... Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein "New York Times"-Bestseller. Auch auf der deutschen SPIEGEL-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebt in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Erscheinungsdatum: 29.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641152123
    Verlag: Blanvalet
    Größe: 1198 kBytes
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Der Todesflug der Cargo 03

Cargo 03

Colorado, USA, September 1988

1

Dirk Pitt kämpfte mit einem Zustand zwischen Schlaf und Wachheit. Er gähnte ausgiebig und genüsslich. Schließlich dämmerte ihm, wo er war. Es war schon dunkel gewesen, als er an der Berghütte, in der er jetzt aufwachte, angekommen war. Das Holzfeuer in dem mächtigen Naturstein-Kamin hatte gebrannt und das Innere der geräumigen Hütte in ein gemütliches, aber undeutliches Licht getaucht, das von den beiden Petroleumlampen nur wenig aufgehellt wurde.

Pitts Blick fiel auf eine antike Wanduhr, die in Augenhöhe an der rohen Holzwand hing. Gestern Abend hatte er diese Uhr, die stehengeblieben war, aufgezogen und gestellt. Über der Uhr hing der ausgestopfte und präparierte Kopf eines riesigen Elches. Das Tier schien ihn aus glasigen Augen anzusehen. Weiter links befand sich ein großes Aussichtsfenster. Der Blick ging auf das atemberaubende Panorama der gezackten Bergzüge der Colorado Rockies.

Während er sich den letzten Rest Schlaf aus den Augen rieb, sah sich Dirk Pitt mit der ersten schweren Entscheidung des neuen Tages konfrontiert. Es war dies die Frage, ob er lieber die Bergwelt draußen oder die ungleich sanfteren Hügel der hübschen Laura Smith, ihres Zeichens Kongressabgeordnete des amerikanischen Bundesstaates Colorado, ansehen wollte. Er entschied sich für das Naheliegende, nämlich für die reizvollen Formen von Laura, die in unmittelbarer Reichweite vor ihm auf einem grob gewebten Teppich kauerte und eine Joga-Übung durchführte. Sie hatte die Beine im Lotussitz übereinander gekreuzt. Der schlanke Körper war nach hinten gebogen, so dass Ellenbogen und Hinterkopf auf dem Boden ruhten. Pitt betrachtete das dunkle Dreieck, das im Schnittpunkt von Lauras schlanken Schenkeln zu erahnen war. Mit nicht weniger Aufmerksamkeit musterte er sodann die beiden wohlgeformten, festen Brüste, die sich bei Lauras Joga-Übung anmutig in die Luft reckten. Er befand, dass die Bergwelt von Colorado Lauras Hügeln nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatte.

"Wie nennst du diese wenig damenhafte Verrenkung?", erkundigte er sich.

"Diese Übung heißt 'Fisch'", gab Laura zur Auskunft, ohne sich zu bewegen. "Sie dient zur Festigung der weiblichen Brust ..."

"Festigung der weiblichen Brust?" wiederholte Dirk Pitt mit gespielter Umständlichkeit. "Es bestehen, wenn man die Dinge vom männlichen Standpunkt aus sieht, ernsthafte Bedenken dagegen, dass Brüste wie deine noch fester werden, als sie schon sind. Man liegt nicht mehr so weich, wenn die Titten hart wie Kieselsteine sind."

"Hättest du sie wirklich lieber weich und schlaff?", erkundigte sich Laura, indem sie ihrem bequem auf dem Bett liegenden Gesprächspartner aus ihren schönen, violett schimmernden Augen ungeniert ins Gesicht sah.

"Weich und schlaff darf der Busen natürlich nicht sein", dozierte Pitt. "Aber etwas Silikon hier, etwas Silikon da wirkt Wunder. Der Busen liegt dann besser in der Hand, und drauf einschlafen kann man auch besser."

"Männer!", fauchte Laura, die ihre Lotus-Position aufgegeben hatte und nun ihre rotbraun glänzenden langen Haare bürstete. "Ihr Männer, und insbesondere eine ganz bestimmte Sorte Männer, nämlich verkappte Chauvinisten wie du, wünscht euch die Erde bevölkert mit achtzehnjährigen Kindfrauen, die aber Brüste dick wie Melonen haben müssen, damit das Kind im Manne was zum Hinlangen hat. Am liebsten hättest du wohl, alle Frauen sähen so aus wie die Mädchen auf der Mittelseite der Herrenmagazine."

"Erraten!", sagte Pitt lächelnd. "Und wenn man fest genug an diese schöne Zukunftsvision glaubt, wird sie zur Wirklichkeit werden."

Laura warf ihm einen Blick gespielter Entrüstung zu. "Es tut mir außerordentlich leid, Mister Dirk Pitt, Verfechter des neuen Schönheitsideals der menschgewordenen Milchkuh. Aber Sie werden sich mit meinen Backfisch-Nippelchen abfinden müssen. Diese beiden Mückenstiche hier sind nun einmal alles, was ich

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