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Der Verschollene (Kriminalroman) Eine fesselnde Detektivgeschichte von Fletcher, Joseph Smith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
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Der Verschollene (Kriminalroman)

Dieses eBook: 'Der Verschollene (Kriminalroman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Joseph Smith Fletcher (1863- 1935) war ein Britischer Journalist, Lokalhistoriker und Kriminalschriftsteller. Neben historischen und wirtschaftlichen Betrachtungen seiner näheren und weiteren Heimat veröffentlichte Fletcher auch über 200 Kriminalromane. 1914 debütierte er mit einem solchen; seine erfolgreichsten waren eine Reihe mit Abenteuern des Privatdetektivs 'Ronald Camberwell'. Aus dem Buch: 'Das Hotel 'Zum Kardinalshut' in Brychester gehört zu jenen Gaststätten, die man nur noch in den ältesten Städten Englands findet. Früher waren die großen Gasträume gefüllt, in den Ställen stampften die Pferde, und vor den Türen standen Postwagen und Reisefuhrwerke. Aber seit der Einführung der Eisenbahn verlor das Hotel an Bedeutung und führte nur noch ein Schattendasein.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 24.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026808787
    Verlag: e-artnow
    Größe: 1001 kBytes
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Der Verschollene (Kriminalroman)

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Inhaltsverzeichnis

David Blake las gerade in dem Adreßbuch der Stadt, als die beiden in sein Wohnzimmer geführt wurden. Er sah Boyce Malvery prüfend an, während Atherton ihn vorstellte, und er faßte sofort eine instinktive Abneigung gegen diesen Mann, so daß er die Hand wieder zurückzog, die er ihm hatte reichen wollen. Sein Widerwille wuchs noch, als der Rechtsanwalt zu sprechen begann.

"Captain Atherton hat mir das Wichtigste über das Verschwinden meines Vetters erzählt", begann Boyce. "Und ich möchte Sie nun um Auskunft darüber bitten, ob Richard verheiratet war."

Blake gab zunächst keine Antwort, sondern bot seinen beiden Gästen Platz an, klingelte dann dem Oberkellner und ließ Zigarren und Getränke bringen. Erst nachdem er sich selbst gesetzt hatte, wandte er sich an Boyce und sah ihm voll ins Gesicht.

"Richard Malvery hat mir niemals etwas davon gesagt, daß er verheiratet war."

Boyce erwiderte seinen Blick.

"Wissen Sie, ob er verheiratet war?"

"Ich habe Ihnen doch eben meine Antwort gegeben, Mr. Malvery", erwiderte Blake ruhig. "Und wenn ich geantwortet habe, bin ich nicht gewöhnt, noch einmal gefragt zu werden."

Boyce, der Blakes Einladung zu einem Whisky-Soda und zu einer Zigarre abgelehnt hatte, erhob sich wieder. "Das ist alles, was ich wissen wollte. Wie ich Sie verstehe, ist es Ihre Absicht, Nachforschungen nach meinem Vetter anzustellen?"

"Ja. Entweder finde ich Dick Malvery lebendig wieder, oder ich erfahre die Wahrheit über seinen Tod. Ich will meinen letzten Schilling ausgeben, wenn es notwendig ist. Und ich werde nicht eher ruhen, bis ich den Täter am Galgen sehe, wenn Richard ermordet worden ist."

"Das ist unmöglich", entgegnete Boyce spöttisch, "denn unsere Hinrichtungen finden nicht öffentlich statt. Im übrigen möchte ich nur bemerken, daß Richard Malverys hiesige Freunde ebenso eifrig wie Sie bemüht sein werden, dieses Geheimnis aufzuklären. Gute Nacht, Mr. Blake."

Er wandte sich um und verließ das Zimmer. Blake hatte nur kurz genickt und sah jetzt Atherton an, der noch zögerte zu gehen.

"Kam er nur deshalb her, um diese eine Frage an mich zu stellen?"

Atherton war die Sache unangenehm.

"Mr. Boyce Malvery ist manchmal ein wenig schwer zu verstehen. Sie sind hier fremd, Mr. Blake, und Sie wissen noch nicht - "

"Ach, ich habe ihn nur zu gut verstanden", unterbrach ihn Blake. "Ich wußte sofort, worauf er hinauswollte. Er will nur erfahren, ob noch irgend jemand zwischen ihm und dem Titel steht. Das ist sein einziges Interesse, alles andere ist ihm höchst nebensächlich."

Der Beamte bat ihn noch, am nächsten Morgen wieder in sein Büro zu kommen; dann verabschiedete er sich auch. In der Hotelhalle traf er Boyce Malvery, und die beiden gingen zusammen auf die Straße hinaus.

"Sie haben eben Ihre Frage recht ungeschickt gestellt!" sagte Captain Atherton. "Das war etwas auffällig."

"Es ist nicht meine Art, wie die Katze um den heißen Brei herumzugehen. Dieser verdammte Kerl weiß etwas! Sie haben doch gehört, wie er sich um die Beantwortung meiner Frage drückte. Wahrscheinlich hat Richard in Kanada Weib und Kind zurückgelassen, und dieser Mensch ist nur ein Spion, der sich hier in deren Interesse umsieht. Aber ich werde schon bald alles aus ihm herausbringen."

"Meiner Meinung nach werden Sie nur herausbringen, daß die Angaben, die er über sich selbst gemacht hat, stimmen", entgegnete Atherton trock

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