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Der Weiße und Brikett Das Riesenbaby.

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Weiße und Brikett

'Der Weiße', mit bürgerlichem Namen Hans Hansen, und 'Brikett', mit bürgerlichem Namen Absolem Cagibi, beides Kriminalhauptkommissare in einer kleinen norddeutschen Stadt, werden durch aufgeregte Anrufe eines Horst Wieland darüber in Kenntnis gesetzt, dass Archäologen in der Nähe gerade dieser ihrer Stadt ein beachtenswertes Skelett ausgegraben haben. Diese Anrufe wertet Hansen als Witz und beachtet sie nicht weiter. Kurz darauf werden beide Beamte durch ihren Chef im Rahmen einer Besprechung darüber informiert, dass in dieses Ausgrabungsgebiet eingebrochen wurde und Unterlagen sowie Fundstücke gestohlen seien. Die Aufklärung wird von höherer Stelle als wichtig und dringend empfohlen, da der von Hansen als Witzbold eingestufte Anrufer nun auch tot in der Nähe des Ausgrabungsfeldes aufgefunden wurde. Im Laufe der Ermittlungen kommen beide Beamte einer international agierenden Gruppe auf die Spur, die an genetischen Versuchen mit nur einem Ziel beteiligt ist: Eine Ordnungstruppe entstehen zu lassen, die fast unbezwingbar sein soll. Da sich beide Kriminalisten an ihren Diensteid gebunden fühlen, versuchen sie hartnäckig den Fall restlos aufzuklären, was bei vielen an den Versuchen Beteiligten auf harte Ablehnung stößt. Selbst als Cagibi und Hansen zeitweilig vom Fall abgezogen und temporär vom Dienst suspensiert werden, geben sie nicht auf. Sie kommen mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt, die sie konkret, im Hintergrund oder nur scheinbar unterstützen und müssen erfahren, dass eine Staatsraison existiert, die weltweit gnadenlos regulierend eingreift.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 364
    Erscheinungsdatum: 27.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741243783
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 627kBytes
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Der Weiße und Brikett

"Ich werde es heraus bekommen. Meine Ex-Freundin hatte oder vielleicht hat sie die noch, na, jedenfalls eine ganz entzückende Frauenärztin. Ich nehme die DVD und werde sie mal besuchen."

Als er Cagibis verdattertes Gesicht sieht, schüttelt er den Kopf.

"Mann, nicht meine Ex, sondern die Frauenärztin. Wird zwar schwierig werden, so als Mann zu einer Gynäkologin, aber ich packe das schon."

Er schnappt sich das örtliche Telefonbuch und fängt an zu blättern, um die Nummer der Ärztin zu bekommen.

"Aha, hier."

Nach etwas längerem Klingeln geht eine Sprechstundenhelferin an den Apparat.

"Hallo, Kriminalpolizei, Abteilung K zwei, Sie sprechen mit Kriminalhauptkommissar Hansen. Ich würde sehr gerne kurz mit Ihrer Chefin sprechen. ... Nein, nicht als Patient. ... Äh, ich bin männlich, vollständig männlich, naja, ... War ein Scherz ... Ja? ... Danke, das wäre nett."

Er winkt ab, als Cagibi zu seinem Gesagten ein grinsend-fragendes Gesicht macht.

"Hallo, Kriminalpolizei, Abteilung K zwei, Kriminalhauptkommissar Hansen.

Frau Doktor, wir haben hier ein Problem, bei dem Sie mir behilflich sein könnten.

Ja, sicher haben wir Gerichtsmediziner, ja, auch Ärztinnen ... Aber ... Wie? ...

Nein, kein Scherz! ... Meine Ex-Freundin war oder ist immer noch Ihre Patientin ... Und da ... Und da dachte ich, weil wir uns damals so nett unterhalten hatten, dass Sie ... Ja, der Kriminalpolizist mit der gelben Pudelmütze ... Richtig ... Ja, das war ich ... Es ist etwas Vertrauliches, das ich eben nicht unseren Kollegen zeigen möchte, sondern auf Ihre Meinung gespannt bin ... Nein, bitte, es ist kein Scherz, es ist mir wahrlich bitter ernst ... Okay ... Gut, vielen Dank, danke, Frau Doktor."

Er drückt den Aus-Knopf und legt das Telefon zur Seite. Im gleichen Augenblick prustet Cagibi lauthals los.

"Du hattest eine gelbe Pudelmütze auf, beim Frauenarzt, zusammen da mit deiner Freundin? Ich werfe mich in die Ecke! Das hätte ich sehen mögen! Der Weiße mit einer gelben PUDELmütze. Mit Bommel oder ohne? Ha, und die Bommel bommelt auf dem Kopf des weißen Pudelmützenträgers hin und her, hin und her."

"Kriegst du dich auch mal wieder ein?! Es war Winter und lausig kalt, da trägt man eben solche Mützen!"

Cagibi schüttelt sich immer noch vor Lachen.

"Brikett, nun gib wieder Ruhe. Mein Gott, warum sage ich solche Sachen auch in deinem Beisein? Also, heute Abend nach Praxisschluss, so gegen neunzehn Uhr soll ich bei ihr vorbeikommen. Ich werde ihr nur die Ultraschallaufzeichnung zeigen, das andere Zeug nicht. Und ich bin gespannt auf ihren Kommentar.

Vielleicht ist es ja nur eine Aufnahme von einem Kind dieses Wieland. Mensch, Brikett, wir wissen ja gar nicht, ob der Kinder hatte. Verheiratet oder zurzeit gebunden war er ja nicht."

Cagibi hat sich von dem Lachanfall erholt und nickt zustimmend.

"Ja, ich werde mal beim Amt anrufen, um zu erfahren, wie seine Familienverhältnisse waren. Vielleicht weiß man aus den Meldeakten, ob mal eine Familie bestand oder ob Kinder bei ihm gewohnt haben."

"Genau das, genau richtig. So, mein Lieber, jetzt mache ich Feierabend. Ich muss ja noch zum Frauenarzt!"

Er schlägt sich laut wiehernd auf die Schenkel, packt die DVD wieder in seine Aktentasche, schließt seine Schreibtischschublade ab, nimmt die Jacke aus dem Schrank und winkt Cagibi zur Verabschiedung zu.

"Bis morgen früh. Und denk daran, es wird früh dunkel. Gefahr für dich."

Grinsend öffnet er die Bürotür und verschwindet. Sein Kollege droht mit der Faust hinterher.

"Vergiss deine Pudelmütze nicht! Sonst erkennt dich die Doktorin nicht!"

Er ist sich allerdings nicht sicher, ob der Weiße es noch gehört hat.

Pünktlich neunzehn Uhr steht Hansen an der Anmeldung der Frauenarztpraxis.

Nur die Reinigungskraft ist da und sieht in skeptisch an.

"Die Frau Doktor noch in Zimmer. Sie kommen g

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