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Des Grabes stumme Melodie: Sara Selkirks dritter Fall Kriminalroman von Joss, Morag (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Des Grabes stumme Melodie: Sara Selkirks dritter Fall

Eine idyllische Stadt zeigt ihr dunkles Gesicht ... Der fesselnde Kriminalroman "Des Grabes stumme Melodie" von Morag Joss als eBook bei dotbooks. Die Stadt Bath in Somerset: Inmitten romantischer Hügel gelegen, ist die altehrwürdige Kurstadt schon seit Jahrhunderten für ihre heilenden Quellen bekannt und beliebt bei der britischen Oberschicht. Doch wo Glanz und Glamour herrschen, dort lauern auch Abgründe ... Das weiß die gefeierte Cellistin Sara Selkirk nur zu gut. Als ihre ehemalige Musiklehrerin Joyce unter Mordverdacht gerät, ahnt Sara: Jemand will die alte Dame zum Opferlamm machen - tief im Herzen der Stadt schwelt schon lange eine Glut aus Lügen und Bosheit. Die Spur führt die Cellistin und ihren Freund Detective Andrew Poole zu einem Luxusresort, in dem dunkle Machenschaften vor sich gehen - die nun auch Sara in tödliche Gefahr bringen ... "So gut gestrickt wie Ruth Rendell und psychologisch ausgefeilt wie P. D. James." Bath Chronicle "Ein mitreißender psychologischer Spannungsroman an schönen Schauplätzen." The Times Jetzt als eBook kaufen und genießen: Ein atmosphärischer Brit-Crime-Roman - "Des Grabes stumme Melodie" von Morag Joss, der dritte und finale Fall für die Cellistin Sara Selkirk. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Morag Joss wuchs an der Westküste Schottlands auf und studierte an der Londoner Guildhall School of Music. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter als freie Schriftstellerin in der Nähe von Bath im Süden Englands. Dieser mondäne Kurort ist auch Schauplatz ihrer "Sara Selkirk"-Kriminalromane. Für ihren brillanten Spannungsroman "Des Hauses Hüterin" erhielt sie den Silver Dagger Award der Crime Writers' Association. Morag Joss veröffentlichte bei dotbooks ihren preisgekrönten psychologischen Spannungsroman "Des Hauses Hüterin". Außerdem erscheint bei dotbooks in der "Sara Selkirk"-Reihe: "Der Klage dunkles Lied" "Des Todes heller Klang" "Des Grabes stumme Melodie"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 456
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487783
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1903 kBytes
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Des Grabes stumme Melodie: Sara Selkirks dritter Fall

KAPITEL 4

"Es war schrecklich heiß da drinnen, Kind", kam Joyces Stimme vom Sofa. "Wie dumm von mir, in Ohnmacht zu fallen. Es tut mir so leid. Aber Hitze habe ich noch nie vertragen."

Sara hob die Brauen. Joyce hatte völlig weggetreten und schnarchend auf dem grünen Samtsofa gelegen, seit Sara sie nach Beendigung des Konzerts in ihre Garderobe geschleppt und dort abgeladen hatte. Sie hatte in der Zeit drei Anrufe erledigt, geduscht, Jeans und Hemdbluse angezogen, sich bei Simon bedankt und von ihm verabschiedet und sich zu ein paar Orchestermitgliedern gesellt, um in der Artist's Bar einen Schluck zu trinken und ein Sandwich zu essen, bevor sie in die Garderobe zurückgekehrt war und Joyce wachgerüttelt hatte.

"An der Hitze liegt es nicht. Sie haben zu viel getrunken." Sara deutete auf den Schminktisch, wo die leere Wodkaflasche stand. "Die war in Ihrer Handtasche. Was ist mit Ihnen los?"

Joyce setzte sich mühsam auf. "Was soll mit mir los sein? Ich bin ohnmächtig geworden bei der Hitze, Kind. Das weißt du doch." Sie sah Sara mit gelben, wässrigen Augen an. "Das hat nichts mit dir zu tun, Kind. Tut mir leid. Ich werde dich nicht länger stören."

Sie rappelte sich hoch, torkelte wie jemand, der zum ersten Mal auf Schlittschuhen steht, und spähte zu der Flasche hinüber. Bestimmt will sie sichergehen, dass sie wirklich leer ist, dachte Sara. "Ich mache mich jetzt auf den Heimweg", fügte sie mit einer flatternden Bewegung beider Hände hinzu, als ob die Anwesenheit der Wodkaflasche zu rätselhaft sei, um länger darüber nachzudenken.

"Halt, warten Sie. Wo wohnen Sie denn? Wie kommen Sie heim? Für die U-Bahn ist es sicher zu spät."

Sie tauschten einen ausdruckslosen Blick. Joyces Verstand arbeitete nicht schnell genug, um sich eine Lüge auszudenken und zu behaupten, sie könne sich ein Taxi nehmen, und Sara brachte es nicht übers Herz, Professor Cruikshank zu demütigen, indem sie ihr die Fahrtkosten in die Hand drückte.

"Warten Sie. Ich bin mit dem Wagen da. Ich bringe Sie nach Hause. Sagen Sie mir, wie ich fahren muss; das schaffen Sie doch, oder?"

Im Auto stellte sich heraus, dass sie dazu nicht in der Lage war. Joyce fuhr immer mit der U-Bahn und besaß über der Erde weder das Orientierungsvermögen, das den Menschen nach Hause finden lässt, noch konnte sie sich auf die Straßennamen konzentrieren.

"Setz mich einfach an der Haltestelle Angel ab, Kind. Northern Line. Ich wohne in der Colebrooke Row, gleich dahinter."

"Angel, in Islington?" Sara bemühte sich, den Unmut in ihrer Stimme zu verbergen. "Also gut, Angel."

Während der Fahrt bemühte sich Joyce, wenigstens ihre angeschlagene berufliche Autorität wiederherzustellen. "Ein sehr löblicher Versuch, Kind, an manchen Stellen sogar ziemlich gut. Aber das Legato war noch nie deine Stärke, wenn ich mich recht erinnere, das war schon immer deine Schwachstelle. Du solltest daran arbeiten, die Kraft und Geschmeidigkeit deines Oberarms zu verbessern. Ist unabdingbar für Dvorák. Ich weiß, dass ich dir diesen Rat schon vor langer Zeit gegeben habe. Und, hatte ich nicht recht?"

Sara lächelte im Dunkeln, froh, dass die unduldsame alte Hexe wenigstens in dieser Beziehung nicht völlig von ihrem Niveau abgerutscht war. Es war entsetzlich, zu sehen, wie tief Professor Cruikshank gesunken war. Jetzt hatten die Lippen, die sich selbstsicher kräuselten, und die gebrechlichen Hände, die den Riemen der großen Handtasche auf ihrem Schoß umklammerten, wieder das majestätische Gebaren angenommen, das Sara kannte. Es hätte sie kaum überrascht, wenn Joyce in diesem Augenblick die matte Hand gehoben und ihre jubelnden Untertanen huldvoll gegrüßt hätte. Der Gleichmut, mit dem sie auf Saras Gefälligkeit reagierte, einen mindestens einstündigen Umweg von der M4 in Kauf zu nehmen, war in jedem Fall hoheitsvoll genug.

Joyce sackte immer tiefer auf ihrem Sitz zusammen und schlief ein, wobei sich der Griff l

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