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Devil's Sea von Brendt, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2012
  • Verlag: Porcupine Publishing
eBook (ePUB)
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Devil's Sea

Die Teufelssee, das Dreieck des Drachen liegt, vom Bermudadreieck aus gesehen, genau auf der anderen Seite der Welt. Und natürlich gibt es auch für dieses Seegebiet genügend Gerüchte über verschwundene Schiffe, Außerirdische und, eine besondere Zugabe der asiatischen Gewässern, einen schlafenden Drachen am Meeresgrund. Nichts, worüber man sicher ernsthaft aufregen würde. Bis sich im Rahmen eines Routineberichts herausstellt, dass dort wirklich Schiffe verschwinden. Simple Piraterie? Unwahrscheinlich, denn niemand hat versucht, die Schiffe gegen ein Lösegeld zurückzugeben. Was also geschieht dort, nicht weit von Japans Küsten entfernt? Konteradmiral DiAngelo und die Crew der USS Missouri werden losgeschickt, isch einma am Meeresgrund umzusehen. Nicht wegen des Drachen, die US Navy glaubt nicht wirklich an Drachen. Sondern um festzustellen, ob wirklich so viele Wracks am Grund der See ruhen. Doch dann stellt sich heraus, die verschwundenen Schiffe sind lediglich ein Köder, die wahre Beute ist die Missouri in einem Spiel um die Macht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 247
    Erscheinungsdatum: 01.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943797992
    Verlag: Porcupine Publishing
    Größe: 818kBytes
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Devil's Sea

1.Kapitel





1.Tag 20:00 Ortszeit, 11:00 Zulu - Narita International, Tokio



William Boulden lehnte sich in einem der bequemen Ledersitze zurück und schloss für einen Augenblick die Augen. Die Boeing 777VIP rollte bereits in Richtung Startbahn und es war nicht damit zu rechnen, dass jemand sie lange auf die Freigabe warten lassen würde. Auch wenn das hier kein offizieller Staatsbesuch gewesen war, hatten die Japaner ihm alle Höflichkeiten erwiesen, die technisch möglich waren. Sie würden ihn hier nicht auf dem Taxiway herumstehen lassen.

Boulden öffnete wieder die Augen, als er eine Bewegung hörte. Eine der Stewardessen ging durch den Gang und warf ihm einen prüfenden Blick zu. Er hob die Arme und sie konnte den geschlossenen Gurt sehen. Mit einem kurzen professionellen Lächeln ging sie weiter.

"Sie sehen müde aus."

Boulden wandte den Kopf zur Seite. "Ich bin müde!" Aber trotzdem studierte er das Gesicht auf der anderen Seite des Ganges. Virginia Hudson, soweit er wusste, war sie ein- oder zweiundvierzig Jahre alt, aber sie ging immer noch als erste Hälfte dreißig durch. Eitel, intelligent und, er lächelte nachdenklich, politisch gefährlich. Wenn sie es nicht wäre, hätte er vielleicht etwas versucht, aber Mrs. Hudson gehörte zum erweiterten Stab des Außenministeriums. Hillary's Girl. Für einen Augenblick fragte er sich, ob sie ihn im Geiste als Obama's Boy bezeichnen würde. Wahrscheinlich nicht. Es kostete ihn Mühe, ein Grinsen zu unterdrücken. Präsident Obama hatte einige wenige aus der alten Administration übernommen. "Die Fossile", wie man es in Kreisen seiner Parteifreunde ausdrückte.

"Es war ein ziemlich umfangreiches Programm." Mrs. Hudson verzog das Gesicht. "Sagen Sie mir eines, Sie haben dieses Seafood-Buffet wirklich gegessen?"

Wieder eine Erinnerung, die in Bouldens Hirn aufblitzte. Wirtschaftsministerium, ein Haufen Wirtschaftsbosse und Politiker und ein Buffet voller Meeresfrüchte und Fisch. Nicht ungewöhnlich in Japan. Er war unter den letzten vier Präsidenten etliche Dutzend Male in Tokio gewesen, die Japaner hatten wahrscheinlich ein Dossier über ihn, das etwa Lexikonausmaßen entsprach. Man kannte einander seit Jahren. Wieder musste er sich zusammennehmen. Die Japaner hatten gewusst, dass er japanisches Essen zu schätzen wusste. Mrs. Hudson hatte die Zeichen nur nicht erkannt. "Wenn du in Rom bist, tu es wie die Römer." Er lehnte sich etwas zurück. "In Tokio wie die Japaner, natürlich."

"Sie sind ein mutigerer Mann als ich."

Boulden blickte verdutzt zu Virginia hinüber. "Err ... na ja?"

"Jetzt habe ich Sie aus dem Konzept gebracht, William." Sie lachte perlend auf. "Das geschieht selten?"

"Viel zu oft." Er lächelte höflich. "Was werden Sie im Außenministerium berichten?"

Ihr Lächeln glich einer Sphinx. "Das fragen Sie mich? Ich könnte ihnen alles Mögliche erzählen. Die ganze Welt weiß, dass wir in zwei verschiedenen Teilen des politischen Spektrums leben."

"Und?"

Sie schüttelte den Kopf. "Das Verhältnis zu Japan ist gut aber nicht ganz ohne kleine Spannungen. Die Japaner sind aus vielen Gründen nervös. Es gibt im Land etwas politischen Widerstand, weil wir einen atomgetriebenen Träg

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