text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Atlantikfalle Kriminalroman von Fritsche, Margrit (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2015
  • Verlag: Pro BUSINESS digital printing
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Atlantikfalle

Marlene ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, aber ihre Ehe steckt in einer Krise. Ein Urlaub in Portugal soll alles wieder ins Lot bringen. Allerdings nimmt hier ein Albtraum seinen Anfang: Ihr Mann verschwindet spurlos und Marlene sieht sich verstrickt in Intrigen, Verdächtigungen, Mord und das organisierte Verbrechen. Kommissar Gutmann soll den Fall aufklären. Er konfrontiert Marlene mit Fakten, die ihren Mann zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall werden lassen. Margrit Fritsche wurde 1963 in Magdeburg geboren. Nach einer soliden Grundausbildung und dem Abschluss als Diplom- Betriebswirtin begab sie sich einige Jahre in die Welt der Kaufleute. Doch es waren nicht die Zahlen, die sie faszinierten. Nein, es waren die Buchstaben und der Drang, eine Geschichte leben zu lassen, sie bildhaft darzustellen. Angefangen hat alles mit kreativen Texten zu besonderen Anlässen und kleinen Weihnachtsgeschichten. Die Atlantikfalle ist ihr zweiter Roman. Mit viel Schwung und unerwarteten Wendungen gelingt es ihr, in ihren Geschichten einen großen Spannungsbogen aufzubauen. Das bestätigen ihre Leser immer wieder. Inspirieren lässt sie sich durch ihre Hobbys: Garten, Fahrradtouren, Reisen und ausgiebige Spaziergänge an der Ostsee. Dass das Ergebnis dann Kriminalromane sind, in denen das organisierte Verbrechen eine Rolle spielt, ist wohl eher ihrer Fantasie geschuldet. Schreiben ist ihre große Leidenschaft und so hat sie, ihrer inneren Stimme folgend, diese zum Beruf gemacht. - Besuchen Sie sie auch unter: www.margrit- fritsche.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 362
    Erscheinungsdatum: 24.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864601293
    Verlag: Pro BUSINESS digital printing
    Größe: 960 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Atlantikfalle

Kapitel 6

A uf dem Polizeirevier ging es hektisch zu. Gutmann ha t te mich noch einmal vorgeladen.

Ich war inzwischen wieder ins Haus eingezogen und die Suche nach me i ner Freundin Conni verlief bisher erfolglos.

"Darf ich?", fragte ich leise und steckte den Kopf durch die Tür.

Auf mein vorheriges Klopfen hatte Gutmann nicht reagiert.

Er sah von seinem Schreibtisch auf und begrüßte mich freun d lich: "Bitte nehmen Sie Platz. Trinken Sie einen Kaffee mit mir?"

Ich nickte.

"Haben Sie schon etwas Neues über Connis Verschwinden herausgefunden? Sie kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben" , erku n digte ich mich.

"Nein, leider nicht."

Gutmann stellte zwei Tassen auf dem Schreibtisch ab .

Ich nahm einen Schluck, dann platzte ich heraus: "Das g e fällt mir überhaupt nicht! Conni ist seit zwei Wochen verschwu n den und Sie haben noch nichts unternommen, um sie zu fi n den."

"Das stimmt so nicht! Marlene, Sie wissen ganz genau, dass wir I h re Freundin in Portugal vermuten. Dort kümmern sich die Kollegen bereits intensiv. Wir stehen täglich in Verbi n dung, nur leider ist Frau Freitag wie vom Erdboden ve r schluckt."

Ich spürte Wut in mir aufsteigen . Das Ganze dauerte mir viel zu lange .

"Maik haben Sie auch noch nicht offiziell für tot erklärt. Wie la n ge dauert denn so was? "

Gutmann wühlte in einer Akte, zog einige Fotos heraus und hielt sie mir nacheinander hin.

"Kennen Sie diese Person?"

Er zeigte mit dem Finger auf eine Frau, die im Hintergrund des Bildes zu sehen war. Sie stand auf einer Jacht und war g e rade dabei, einen Koffer herunterzureichen. Ein Mann, der den Koffer entg e gennahm, stand mit dem Rücken zur Kamera. Er trug ein Basecap, das er verkehrt herum aufhatte, sodass der Schirm nach hinten zei g te. Ich traute meinen Augen nicht und meine Hände begannen zu zittern. Die Frau erkannte ich s o fort, es war Almira. Doch der Mann war nicht Ernesto. Mir lief ein Schauer über den R ü cken. Auf dem dritten Foto war der Mann von vorn zu sehen, und mein Verdacht bestätigte sich nun. Er trug zwar eine Sonnenbrille und seine Haare w a ren jetzt blond und kürzer, aber ich erkannte ihn sofort.

"Maik lebt?", flüsterte ich.

"Von wann sind d iese Aufnahmen?"

"Das wissen wir nicht genau. Die Fotos wurden uns gestern anonym z u gestellt."

Ich sah ihn ungläubig an und dachte: S ollte ich mich jetzt nicht freuen? Mein Mann lebt!

"Was wird hier eigentlich gespielt?" , fragte ich nun energ i scher und hätte beinahe Gutmanns Tasse umgerissen, weil ich ihm die F o tos vor die Brust schleuderte.

"Das würde ich gern von Ihnen erfahren, Marlene."

Gutmann nahm die Fotos auf und steckte sie wieder in die A k te zurück.

"Soll das heißen , Sie denken, dass ich davon wusste?"/

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen