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Die Blauröcke 18 - Western Rocky Mountains Brigade von Waco, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.09.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Die Blauröcke 18 - Western

Diese Serie schildert die aufregenden Ereignisse des amerikanischen Bürgerkriegs. Erleben Sie die Entwicklung der jungen amerikanischen Nation und den Kampf der Yankees gegen die Südstaatler. Dieser Krieg gegen Sklavenhändler, Sklavenhalter und feindliche Indianerstämme hat historische Bedeutung. NUR ALS E-BOOK ERHÄLTLICH! 'Tracy', sagt Lummon stöhnend, 'sie holen uns.' Tracy sieht Lummon an. Der gurgelt so seltsam. Sein Gesicht verwandelt sich, Blut rinnt ihm aus der Nase, dringt unter dem Kopfverband hervor, bis fast das ganze Gesicht bedeckt ist. Es knallt wieder, und Tracy zieht den Kopf ein, weil Lummon zurückgezogen werden muß. Eine Kugel schlägt neben ihm in der verfluchten heißen Sand der San Juan-Berge. 'Komm!' keucht Tracy und packt Lummon, zerrt ihn hinter die Kakteen. 'In Deckung mit dir, Bruder.' Er hört die Kugel nicht einschlagen, er sieht auch nicht, daß Lummon noch mal zuckt. Erst als er ihn hinter den Wurzeln des Busches hat und ihn anblickt, sieht er, daß Lummon tot ist. Tracy, denkt Cartwell, der dritte Mann an dieser Seite, Tracy, warum bist du so bleich? Nun sind es noch acht Mann, die feuern, aber von denen ist die Hälfte verwundet. Sie stecken in der Falle wie Mäuse, und die Katzen, die Jagd auf sie gemacht haben, sind schwarzhaarig, zweibeinig und mexikanische Guerillas.

G.F. Waco ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: 'Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!' Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg. Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: 'Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß.' Der Autor verstarb 2002 in Detmold.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863779436
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 906 kBytes
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Die Blauröcke 18 - Western

"Tracy", sagt Lummon stöhnend, "sie holen uns."

Tracy sieht Lummon an. Der gurgelt so seltsam. Sein Gesicht verwandelt sich, Blut rinnt ihm aus der Nase, dringt unter dem Kopfverband hervor, bis fast das ganze Gesicht bedeckt ist.

Es knallt wieder, und Tracy zieht den Kopf ein, weil Lummon zurückgezogen werden muß. Eine Kugel schlägt neben ihm in der verfluchten heißen Sand der San Juan-Berge.

"Komm!" keucht Tracy und packt Lummon, zerrt ihn hinter die Kakteen. "In Deckung mit dir, Bruder."

Er hört die Kugel nicht einschlagen, er sieht auch nicht, daß Lummon noch mal zuckt. Erst als er ihn hinter den Wurzeln des Busches hat und ihn anblickt, sieht er, daß Lummon tot ist.

Tracy, denkt Cartwell, der dritte Mann an dieser Seite, Tracy, warum bist du so bleich?

Nun sind es noch acht Mann, die feuern, aber von denen ist die Hälfte verwundet. Sie stecken in der Falle wie Mäuse, und die Katzen, die Jagd auf sie gemacht haben, sind schwarzhaarig, zweibeinig und mexikanische Guerillas.

"Tracy, 'rüber an Lummons Platz!"

Der Lieutenant hat gut schreien, denkt Tracy. Der hat es gut, was? Oh, verdammt, diese wahnsinnige Idee von uns. In Uniform darf kein Mann über die Grenze nach Mexiko reiten. Das ist jedem Soldaten verboten. Aber in Zivil darf jeder so weit in dieses verdammte Kakteengebiet eindringen, wie er will. Darum haben wir Zivil angezogen. Weil die verfluchten Guerillas einfach nicht anders zu packen gewesen sind. Sie haben uns eine ganze Nachschubkolonne mit Verpflegung und Waffen gestohlen, sind über die Grenze getürmt. Wir kamen um lächerliche zehn Minuten zu spät. Jenseits des Flusses verläuft die Grenze. Da haben diese Halunken mit unseren Wagen sogar noch gehalten, und zugewinkt haben sie uns, höhnisch geschrien, weil wir doch nicht nachkommen konnten.

Befehl ist Befehl, oder?

Er flucht nun, rollt sich hinter die Wurzeln, nimmt den Spencerkarabiner hoch. Da drüben arbeiten sich die Guerillas den Hang hinauf. Es sind fünfzig oder mehr. Und sind die Kerle erst mal oben, dann werden wir hier unten im Tal Schießscheiben für die Gegner sein.

Der Lieutenant hatte die Idee gehabt, Zivil anzuziehen und Freiwillige mitzunehmen, um die Banditen zu verfolgen. Für Zivilisten ist alles erlaubt. Sogar für Armeeangehörige, wenn die nur Urlaub haben. Sie haben alle Urlaub bekommen, um Zivil anziehen zu können. Dann sind sie den Wagenspuren nach. Und nun stecken sie in einem Tal. Ihre Pferde sind, als sie in die Falle der Guerillas ritten, innerhalb einer einzigen Minute zusammengeschossen worden.

Sie sind zwanzig Meilen von der Grenze entfernt. Und keiner ihrer Kameraden wird ihnen folgen, weil dies ein Freiwilligenkommando ist, die anderen aber alle Uniform tragen müssen und folglich nicht über die Grenze kommen dürfen.

Verlorener Haufen, denkt Tracy McClure verzweifelt und wälzt sich in Deckung und lädt nach. Wer schreit denn da?

Braddy krümmt sich wie ein Würm am Boden.

Jetzt sind sie noch sechs Mann mit dem Lieutenant, ganze sechs wackere Burschen, die noch atmen.

"Lieutenant, sie sind überall."

Nun ist es aus, das weiß auch der Offizier, der seine Männer hergeführt hat, mitten in die Hölle. Er weiß es in dem Augenblick, als Hamilton eine Kugel von hinten erwischt und der Corporal sich an die Rippen faßt.

"Deckung, sucht euch Deckung hinter den Toten!"

Mein Gott, denkt Tracy, und ihm wird sauschlecht, ich soll mich hinter Lummon verstecken?

Aber ehe er den Gedanken zu Ende denkt, liegt er schon hinter Lummon, weil die Kugeln von allen Seiten in die Mulde peitschen. Er weiß nur, daß sie in zwei Minuten alle tot sein werden. Und wem wird man die Schuld daran geben, wenn in ein paar Tagen am Brett vor dem Schreibstubenbau in Fort Stockton ein Zettel angeschlagen wird? Vielleicht dem Lieutenant? Der hat so wenig Schuld wie ein anderer. Er ist mit ausreichender Sicherung geritten. Konnte einer

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