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Die Blauröcke 3 - Western Rückkehr aus der Hölle von Retlow, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Die Blauröcke 3 - Western

Diese Serie schildert die aufregenden Ereignisse des amerikanischen Bürgerkriegs. Erleben Sie die Entwicklung der jungen amerikanischen Nation und den Kampf der Yankees gegen die Südstaatler. Dieser Krieg gegen Sklavenhändler, Sklavenhalter und feindliche Indianerstämme hat historische Bedeutung. NUR ALS E-BOOK ERHÄLTLICH! In diesem Landstrich gab es nur nackte Felsen, Sand, Flöhe und Kojoten. Und natürlich Indianer und Banditen. Im Augenblick war der Durst am schlimmsten. Aber dieses Problem rückte bald in den Hintergrund. Als, die Schüsse aufhallten, waren Durst und Strapazen vergessen. Rory Calhoon schlug die Stiefelabsätze in die Flanken seines stämmigen Wallachs und beugte sich tief über den Widerrist. Neben ihm stieß im gleichen Moment Lieutenant Steppard den rechten Arm hoch. Seine Befehle kamen präzise: 'Ganze Schwadron - vorwärts! Vor uns an den Felsriffen in Deckung gehen! Hinter den Wagen verschanzen!' Der Befehl wurde vom Master Sergeant weitergegeben. Die Kavalkade setzte sich in Bewegung. Hufschläge dröhnten auf, dann wurden diese Geräusche vom Knarren und Ächzen der schwerbeladenen Wagen begleitet. Staub wirbelte hoch, und der Wind trieb die Sandschleier an Rory Calhoon vorbei.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 16.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863779122
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Serie: Die Blauröcke Nr.3
    Größe: 909 kBytes
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Die Blauröcke 3 - Western

In diesem Landstrich gab es nur nackte Felsen, Sand, Flöhe und Kojoten. Und natürlich Indianer und Banditen. Im Augenblick war der Durst am schlimmsten.

Aber dieses Problem rückte bald in den Hintergrund.

Als, die Schüsse aufhallten, waren Durst und Strapazen vergessen. Rory Calhoon schlug die Stiefelabsätze in die Flanken seines stämmigen Wallachs und beugte sich tief über den Widerrist. Neben ihm stieß im gleichen Moment Lieutenant Steppard den rechten Arm hoch. Seine Befehle kamen präzise:

"Ganze Schwadron - vorwärts! Vor uns an den Felsriffen in Deckung gehen! Hinter den Wagen verschanzen!"

Der Befehl wurde vom Master Sergeant weitergegeben. Die Kavalkade setzte sich in Bewegung. Hufschläge dröhnten auf, dann wurden diese Geräusche vom Knarren und Ächzen der schwerbeladenen Wagen begleitet. Staub wirbelte hoch, und der Wind trieb die Sandschleier an Rory Calhoon vorbei.

Calhoon sah sich um. Der junge Lieutenant zeigte eine ganze Menge Verantwortungsgefühl und noch mehr Mut. Während die Truppe auf die Felsbarriere zupreschte, sicherte er die Flanken. Lieutenant Steppard war einer von jenen jungen Soldaten, denen ihre Aufgabe und ihr Job alles bedeutete. Er ritt bis zum Ende der Patrouille und feuerte seine Männer an. Die Gespanne legten sich mächtig ins Geschirr. Tief schürften die Räder der Frachtwagen durch den Sand. Vier Soldaten lösten sich aus der Kette, rissen die Gewehre aus den Futteralen und eröffneten das Feuer. An ihnen vorbei jagte Steppards Truppe auf die schützenden Felsen zu.

Detonationen überlagerten, das Kampfgeschrei der Indianer. Es war ein kleiner Trupp, und dennoch war er den Soldaten zahlenmäßig überlegen. Wie Schatten tauchten die Roten aus allen Winkeln der zerklüfteten Gegend auf, schössen ihre Waffen ab und verschwanden mit ihren leichtfüßigen Ponys so schnell, wie sie gekommen waren.

Ein junger Soldat, der mit drei weiteren die Flanke sicherte, wurde von einer Kugel aus dem Sattel gerissen. Er rollte über den steinigen Boden, kam auf die Beine, torkelte leicht und brachte die Waffe in Anschlag. Zwei Rothäute jagten auf ihn zu. Der Staub wurde dichter. Wie ein Dunstschleier lag er über dem Kampfgeschehen. Obwohl sich Steppard alle Mühe gab, einen geordneten Rückzug zu organisieren, verloren die Aktionen der Soldaten bald an Präzision.

Einer der Wagen neigte sich zur Seite, schwebte für einen Moment auf zwei Rädern. Steppard, dem die wertvolle Fracht anvertraut war, stieß sich vom Sattel ab. Er griff in die Plane. Seine Reiterstiefel schleiften über den Boden. Durch das zusätzliche Gewicht prallte der Wagen auf die Räder zurück und rollte weiter. Steppard ließ sich fallen und rollte sich ab. Als er hochkam, ritt ein Indianer mit untergelegter Lanze auf ihn zu. Steppard wartete bis zum letzten Moment. Dann duckte er sich unter der zustoßenden Spitze hinweg, klammerte sich an den Schaft. Er wurde zwei, drei Yards mitgeschleift. Der Indianer schlug auf ihn ein. Steppard griff erneut zu, erwischte die Büffelfellweste des Indsman und zog sich daran hoch. Er hing an der Flanke des Ponys, während der Indianer mit gespreizten Fingern nach Steppards Augen stieß.

Der Lieutenant nahm den Kopf zur Seite. Fingernägel schürften über seine Stirn, dann zog sich Steppard endgültig hoch. Er saß geduckt hinter der Rothaut, legte den Arm um deren Kehle und drückte zu. Das. Pony stolperte unter der Doppelbelastung, knickte in den Vorderläufen ein. Steppard und der Indianer wurden ineinander verschlungen über den Kopf des Ponys hinweggeschleudert. Sie landeten auf Geröll, der Offizier ächzte, ab sich ein faustgroßer Brocken in seine Seite drückte. Er spürte, wie sich die Lähmung rasch über seine rechte Körperhälfte ausbreitete.

Der Indianer kniete neben ihm. Steppard sah in das von Kriegsfarben verschmierte Gesicht. Er riß das Knie hoch und stieß es dem Krieger vor die Brust. Der Indianer krallte die Finger in Steppards Unif

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