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Die drei von Cordova (Krimi-Klassiker) - Vollständige deutsche Ausgabe Detektivroman des berühmten Krimiautors von Wallace, Edgar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.07.2016
  • Verlag: e-artnow
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Die drei von Cordova (Krimi-Klassiker) - Vollständige deutsche Ausgabe

Dieses eBook: 'Die drei von Cordova (Krimi-Klassiker) - Vollständige deutsche Ausgabe' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. In der spanischen Stadt Cordova treiben drei Freunde ihr Unwesen. Sie sind schlau und durchtrieben, vollstrecken gnadenlos ihr Urteil. Mr. Black wird dies schon bald feststellen. Edgar Wallace (1875-1932) war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und Dramatiker. Wallace gehört zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 11.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026867210
    Verlag: e-artnow
    Größe: 501 kBytes
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Die drei von Cordova (Krimi-Klassiker) - Vollständige deutsche Ausgabe

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Inhaltsverzeichnis

Die Firma Black & Gram genoß in der Londoner City ein gewisses Ansehen. Was Gram betraf, so war er ein Mensch ohne Tadel - ein edelmütiger Mann und ein großzügiger Wohltäter. Aber Black beklagte sich mit einiger Entrüstung, daß Gram ihn durch seine verrückte Freigebigkeit eines Tages noch ruinieren werde.

Gram erlaubte seinem guten Herzen, seinen Verstand zu regieren; er war zu weich und nachgiebig als Geschäftsmann. In der City beurteilte man Gram daher skeptisch; man verglich ihn mit einer gutmütigen alten Dame. Aber Black kümmerte sich nicht weiter darum, sondern lächelte nur geheimnisvoll zu all den Anzüglichkeiten, die er zu hören bekam, und fuhr fort, über seinen Kompagnon zu klagen. Er mißbilligte Grams offensichtliche Anstrengungen, trotz der vielen Gerüchte, die über Oberst Black im Umlauf waren, für einen guten Ruf der Firma zu sorgen.

Diesen Titel hatte sich Black selbst beigelegt, obgleich er in der Rangliste des Heeres nicht geführt wurde. Auch in den umfangreichen Verzeichnissen von Ehrentiteln der amerikanischen Armee fand man seinen Namen nicht.

Die Firma Black & Gram hatte sich ursprünglich auf den Handel mit Effekten und Aktien beschränkt. Sie empfahl ihren Kunden bestimmte Papiere, und die Leute kauften oder verkauften je nach dem Rat, den die Firma gab. Nach einer gewissen Zeit erhielten sie dann von Black & Gram ein höfliches Schreiben, worin bedauert wurde, daß ihr bei der Firma hinterlegter Betrag erschöpft sei. Gleichzeitig wurden die Kunden dringend aufgefordert, ihre Verbindlichkeiten, die auf nicht näher erklärte Weise entstanden waren, so schnell wie möglich zu regeln.

Aus diesen bescheidenen Anfängen erwuchs eine Firma, die es noch zu bedeutender Größe bringen sollte. Gram trat aus. Er war überhaupt niemals Teilhaber gewesen - um die Wahrheit zu sagen. Manche bezweifelten sogar, daß dieser Mann wirklich existiert hatte. Aber Black war jedenfalls weiter erfolgreich, und sein Name erlangte in gewissen Kreisen einen fast magischen Klang.

In anderen Gesellschaftskreisen wurde er allerdings niemals erwähnt, und die großen Finanzleute der City, die Faring, die Wertheimer, die Scott-Teason, hatten von seiner Existenz vielleicht keine Kenntnis genommen. Sie betrieben ihre Geschäfte vornehm und zurückhaltend, verliehen ihre Millionen zu einem lächerlich geringen Zinssatz, legten Anleihen auf, finanzierten große staatliche Unternehmungen, kauften Goldvorräte. Um elf Uhr vormittags wurden diese wirklich großen Herren in ihren eleganten Autos zur Threadneedle Street gebracht, und um vier Uhr nachmittags wurden sie wieder abgeholt.

Natürlich lasen sie in der Presse von Oberst Black, denn an manchen Tagen waren die Handelsteile der Zeitungen voll von Berichten über seine Geschäfte. Sie erfuhren von seinen außerordentlich großen Umsätzen am Effektenmarkt, von seinen Engagements in argentinischen Elektrizitätspapieren, von seinen Gummiplantagen und seinen kanadischen Kupferminen, aber sie drückten weder Zustimmung noch Mißbilligung aus. Sie betrachteten diesen Mann mit demselben leidenschaftslosen Interesse, das eine große, schwere Schnellzuglokomotive für ein kleines, leichtes Auto zeigen würde.

Als Oberst Black diesen Finanzgrößen an einem denkwürdigen Tag einen Plan unterbreitete, der großen Gewinn versprach, antworteten sie nur, sie seien zu ihrem Bedauern nicht in der Lage, 'auf die interessanten Ausführungen Oberst Blacks näher einzugehen'. Etwas bestürzt und verärgert wandte er sich an einen großen amerikanischen Konzern, denn er mußte in seinen Prospekten unbedingt klangvolle Namen vorweisen können, wenn er erfolgreich sein wollte. Die Amerikaner sind doch tüchtige Geschäftsleute, dachte Oberst Black und machte ihnen Angebote, die in ihrer Form sehr verlockend, im Grunde abe

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