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Die Patriotenlüge Thriller von Wattenwyl, Dani von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.10.2014
  • Verlag: Friedrich Reinhardt Verlag
eBook (ePUB)
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Die Patriotenlüge

Mit der kontinuierlichen Schwächung des Schweizer Bankgeheimnisses blicken internationale Verbrechersyndikate zunehmend nervöser auf die Schweiz. Sie fürchten um ihre in der Schweiz versteckten Vermögen. Allen voran die kalabresische Mafia 'Ndrangheta, die die Schweizer Banken besonders häufig für ihre Geldwäsche missbrauchte. Sie verstärkt den Druck auf die Schweiz, was auch der italienischen Anti-Mafia-Einheit DIA nicht entgangen ist. In enger Zusammenarbeit mit der Elite-Abteilung PRIOS des Schweizer Geheimdienstes wollen sie dagegen vorgehen. Dieser beschliesst, einen Spitzel in die Mafia einzuschleusen, um deren Pläne kennenlernen und letztlich bekämpfen zu können. Die Wahl fällt auf Denis Benz, einen äusserst talentierten und geschickten Agenten der Spezialabteilung PRIOS. Dieser gerät jedoch bald in Lebensgefahr und als er merkt, dass sich die 'Ndrangheta geschickt die Dienste einer rechtsradikalen Loge zunutze macht, scheint die Lage total ausser Kontrolle zu geraten. Dani von Wattenwyl lebt und arbeitet als TV-Journalist, Schauspieler und Autor in Basel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 624
    Erscheinungsdatum: 23.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783724520351
    Verlag: Friedrich Reinhardt Verlag
    Größe: 1423 kBytes
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Die Patriotenlüge

Kapitel 2: Schweizer Nachrichtendienst, Spezialabteilung PRIOS, Bern

Denis Benz stiess voller Elan die Tür seines Büros auf, das er sich mit seinem Freund und Arbeitskollegen Pascal Weber teilte.

"Einen wunderschönen guten Morgen!", rief er kraftvoll in den Raum.

Pascal hob sofort seinen Blick vom Computer und fing zu grinsen an.

"Mein Gott, bist du aber braun gebrannt! Hat man dich in deinen Ferien auf einen Grillrost gelegt? Und dann musst du auch noch ein weisses Hemd anziehen, damit man ja deine Bräune nicht übersieht!"

Denis lachte, lief zu seinem Platz und setzte sich schwerfällig Pascal gegenüber. Mit einer grossen Geste verschränkte er die Arme hinter seinem Kopf und liess sich entspannt in die Stuhllehne fallen.

"Der Neid der Besitzlosen! Zudem gehe ich mal davon aus, dass selbst der intensivste Sonnenschein keine wirkliche Bräune bei dir erzeugen würde. Mit deiner hellen Haut und den blonden Haaren schaffst du es doch nie über eine intensive Krebsröte hinaus." Denis fing an zu lachen. "Bist du sicher, dass deine Mutter nie mal was mit einem Schweden hatte?" Gespannt wartete er Pascals Antwort ab.

Pascal verdrehte demonstrativ die Augen, liess es aber aus, Denis' ironisch gemeinte Frage zu kommentieren. Denis hakte nach. Er zeigte mit einem breiten Grinsen auf sein Gesicht.

"Wie du unschwer erkennen kannst, war das Wetter in Spanien fantastisch. Ich bin so entspannt, dass ich erst wieder laufen lernen musste, um heute ins Büro zu kommen."

"Ich glaube, die paar Meter über den Bundesplatz hättest du zur Not auch im Krabbelgang zurücklegen können." Pascal vertiefte sich wieder in seinen Computer. "Übrigens, vielen Dank für deine Karte. Ich habe mich sehr darüber gefreut!", brummelte er hinter seinem Bildschirm.

Denis bemerkte den sarkastischen Unterton seines Freundes sofort. Er gab seine bequeme Haltung auf und beugte sich in Pascals Richtung vor.

"Ich habe dir doch gesagt, dass ich keine Postkarten schreibe, ich hasse das."

Denis schrieb mit seinem Zeigefinger in die Luft. "Lieber Pascal, Ibiza ist sehr schön, die Sonne scheint jeden Tag und das Wetter ist gut. Liebe Grüsse, Denis." Er fing an zu lachen.

Pascal blickte wieder von seinem Bildschirm auf.

"Es geht ja nicht um den Text, sondern um die Geste", stellte er nüchtern fest. "Ich schreibe dir immer eine Karte, wenn ich in den Ferien bin.

Denis verdrehte theatralisch die Augen und fuhr sich durch seine langen, braunen Haare.

"Mein Gott, du hörst dich ja wie eine Frau an! Meine Mutter redet genauso." Wieder fing er an zu grinsen. "Ausserdem habe ich dich mit ein paar Kurznachrichten von meinem Handy auf dem Laufenden gehalten, oder nicht? Das ist doch um einiges besser als eine seelenlose Postkarte."

Pascal verschränkte die Arme und liess sich nun seinerseits in die Lehne fallen. "Hallo, Pascal, bin gerade an einer mörderischen Party am Strand, die Frauen sind obergeil!", zitierte er mit einem breiten Lächeln eine der Nachrichten, die ihm Denis hatte zukommen lassen. "Sehr geistreich, Denis. Manchmal frage ich mich, wann du erwachsen wirst." Er nahm einen Radiergummi und warf ihn nach Denis.

"Hey!", quittierte dieser Pascals unerwartete Attacke und bückte sich.

Pascal fing an zu lachen, stand auf, ging zu Denis und breitete seine Arme aus.

"Schön, dass du wieder da bist! War echt langweilig hier ohne dich!"

Denis verstand den Wink, stand ebenfalls auf und umarmte ihn kurz freundschaftlich.

"Sag mal, wie läuft es eigentlich mit deiner Freundin? Noch immer schwer verliebt?"

Pascal grinste versto

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