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Die Schlächterin von Ranket, J. S. (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Die Schlächterin

'Jetzt entspann dich doch mal', hauchte die Killerin honigsüß, 'oder bist du etwa noch nie in den Arsch gefickt worden?' Das unwillkürliche Kopfschütteln des geknebelten Mädchens zauberte ein erregtes Lächeln auf ihr Gesicht. 'Dann wird das jetzt eine besondere Erfahrung für dich!', schnurrte sie. 'Und zwinge mich nicht, das Messer für deine Rosette zu benutzen!' Noch vor wenigen Tagen war das Leben der Medizinstudentin Kat Stark perfekt. Denn Jahre nach einer Entführung hat sie endlich das letzte Staatsexamen in der Tasche, die Aussicht auf einen tollen Job und eine prickelnde Affäre. Bis sie an einem Partywochenende Grausiges erfährt. Ihre beiden Freundinnen, Anna und Mary, filmten während eines Amerika-Trips zufällig den Mord an einem Drogenboss. Als Kat das verstörende Video sieht, gerät sie in das Visier einer sadistischen Auftragsmörderin und für die drei Frauen beginnt ein Alptraum aus Gewalt, bizarren Exzessen und einer mörderischen Jagd um die Welt.

J.S. Ranket ist begeisterter Sporttaucher und kam eher zufällig zur Schriftstellerei. Was ursprünglich als spannende Geburtstagsüberraschung für seine Frau geplant war, entwickelte sich schnell zum nervenzerfetzenden Thriller. In seinen Romanen verbindet er äußerst geschickt bizarre Storys mit exotischen Schauplätzen, die er auf seinen zahlreichen Reisen selbst besucht hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 496
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738033151
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 778 kBytes
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Die Schlächterin

-4-

Amanda hatte ihren Kopf tief in dem weichen Schoß ihrer Freundin vergraben. Wie sanfte Wellen bewegte sich ihr schlanker Körper im matten Schein des Lichts, das durch die großen Fenster in das Zimmer fiel.

"Verdammt, wenn das jetzt nicht wichtig ist ...", stöhnte sie und warf ihr langes Haar in den Nacken, als das Telefon klingelte.

Sie hatte es in dieser Situation nur für einen Anrufer freigeschaltet, denn mit dem besaß sie einen Exklusivvertrag. Diese "Situation" war in diesem Fall nackt unter ihr auf eine Streckbank gefesselt und hieß Kim.

Amanda blickte erregt auf den geschmeidigen Körper ihrer Gespielin. Die Arme und Beine wurden durch Seilzüge so straff gespannt, dass es aussah, als würden sie ihr jeden Moment aus dem Leib gerissen. In ihrem kleinen Hintern steckte ein Analplug und die Klemmen aus blitzendem Edelstahl an ihren Brustwarzen wippten bei jeder Bewegung. In das schwarz glänzende Lederhalsband, das sie trug, war eine Kette eingehakt, die wie eine Schlange zusammengerollt auf dem Boden lag.

Als Amanda sich aufrichtete und Kims Kopf zwischen ihren verschwitzten Schenkeln freigab, huschte ein enttäuschtes Lächeln über deren gerötetes Gesicht. Dann sie leckte sich die Lippen wie nach einer Nachspeise.

"Tut mir echt leid Süße, deine Zunge ist wirklich sehr geschickt", flüsterte Amanda und streichelte sanft über die Wange ihrer Freundin, "aber der Kerl am anderen Ende der Leitung bezahlt nun mal unsere Brötchen."

Wobei Brötchen nicht wirklich wörtlich gemeint war.

"Ich bin's", tönte Miguel Salazars Stimme aus dem Telefon. "Garcia ist tot, er wurde ermordet!"

"Scheiße!", erwiderte Amanda und schoss hoch. "Gibt es irgendwelche Hinweise oder Zeugen?"

"Na ja, vielleicht", antwortete er. "Genau deshalb kommst du ins Spiel ..."

Salazar berichtete Amanda von dem Attentat auf Garcia und erklärte ihr die Rolle, die sie dabei spielen sollte.

"... und Ramon holt dich in einer halben Stunde ab", beendete Salazar das Gespräch.

Kim beobachtete mit glänzenden Augen ihre Freundin, während sie sich aufreizend in den Fesseln wand. Wenn man sie so sah, konnte man kaum glauben, dass Kim Edwards ein kleines erfolgreiches Reisebüro leitete. Über eine einschlägige Webseite hatten sich die beiden Frauen kennengelernt und sofort Gefallen aneinander gefunden.

Schon rein optisch konnte man sehen, wer hier der Boss war. Auf der einen Seite die kühle dunkelhaarige Amanda und auf der anderen Seite die zierliche Kim, mit ihrem blonden Pagenschnitt und dem Zahnpastalächeln. Sie waren Freundinnen, obwohl das nicht so richtig stimmte. Partnerinnen, traf auch nicht den Kern ihrer Beziehung. Es war wohl eher irgendetwas dazwischen. Die Hauptsache bestand jedoch darin, dass die beiden ihre Fantasie voll ausleben konnten.

Es erstaunte Amanda immer wieder, wie sehr sie Kim belasten konnte. Und Kim ließ sich wiederum bei Amanda völlig fallen. Sie legte ja gewissermaßen ihr Leben in die Hände ihrer Freundin. Zum Beispiel bei den so beliebten Asphyxiespielchen. Leicht konnte ein solcher Ausflug tödlich enden, wenn man dabei die winzigen körperlichen Signale übersah.

Amanda verschnürte dazu Kims Körper mit einer aufwendigen Bondagetechnik und steckte dann ihren Kopf unter eine feste Ledermaske. Danach zwang Amanda ihre Freundin, durch einen extrem dünnen Schlauch zu atmen, oder schnitt ihr die Luftzufuhr völlig ab. Durch den Sauerstoffmangel schoss sich dann Kims Gehirn selbst in ein sensorisches Nirwana und sie brauchte meist keine weitere Stimulation, um zum Höhepunkt zu kommen. Amanda war eben in allen Bereichen sehr einfallsreich und sie wusste das auch.

Doch jetzt nutzte auch das erotischste Winden nichts, denn Kim sah das Blitzen in den Augen ihrer Freundin und wusste, dass der schöne Abend vorüber war. Amanda löste Kims Fesseln und gönnte ihr noch einen prickelnden Schauer, als sie ihr langsam den Plug aus dem Hinte

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