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Die Spieler Thriller von Baldacci, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2010
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Die Spieler

In diesem Spiel geht es um alles. Sieg oder Niederlage. Leben oder Tod. Der mysteriöse Camel Club will die geheimen Machenschaften der amerikanischen Regierung aufdecken - Korruption und Betrug sollen ein Ende bereitet werden. Auch Trickbetrügerin Annabelle Conroy hat sich dieser Aufgabe verschrieben, doch plötzlich wird sie selbst zur Gejagten: Nachdem sie einen skrupellosen Kasinoboss aus Rache um vierzig Millionen Dollar erleichtert hat, steht sie als Nächste auf seiner Abschussliste. Im Kampf um ihr Leben ist Annabelle die Hilfe des Clubs gewiss. Die Karten werden jedoch neu gemischt, als dessen Anführer Oliver Stone von seiner Vergangenheit eingeholt wird und selbst vor einem Killer fliehen muss ... Das Hörbuch zum dritten Band der erfolgreichen Thriller-Reihe um den Camel Club von Bestsellerautor David Baldacci.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 27.11.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838706429
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Camel Club 3
    Originaltitel: Stone Cold
    Größe: 1546 kBytes
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Die Spieler

" KAPITEL 12 (S. 56-57)

Jerry Bagger verließ Atlantic City nur noch selten. Er hatte einen eigenen Learjet, benutzte ihn aber kaum. Den letzten Flug hatte er wegen der Strafvisite beim unglückseligen Tony Wallace in Portugal unternommen. Früher hatte er eine Jacht besessen, doch er hatte sie verkauft, als sich herausstellte, dass er schnell seekrank wurde – eine Peinlichkeit, die zu einem Mann, dessen Ruf auf Härte fußte, nicht besonders passte. In der Tat verließ er das Kasino nur noch zu wenigen Anlässen.

Es war der einzige Ort, an dem er sich wohlfühlte. Ironischerweise war Bagger weder in Vegas noch in Jersey geboren. Der spätere verwegene Stadt- und Straßenbengel hatte das Licht der Welt ausgerechnet in Wyoming erblickt, auf einer Ranch, auf der sein Vater für weniger als das Almosen schuften musste, das man heutzutage Mindestlohn nannte. Am ersten Lebenstag Baggers hatte seine Mutter durch Komplikationen bei der Entbindung das Leben verloren, die jede Klinik mühelos hätte abwenden können. Nur hatte es im Umkreis von 450 Kilometern keine Klinik gegeben; deshalb war sie gestorben.

Achtzehn Monate später segnete auch Baggers Vater infolge eines Unfalls, bei dem Whiskey und ein störrisches Pferd eine Rolle gespielt hatten, das Zeitliche. Der Besitzer des Hofes in Wyoming hatte kein Interesse daran gehabt, einen Bankert großzuziehen – Baggers Eltern hatten sich den Aufwand einer Hochzeit gespart und das Kind stattdessen zur Familie seiner Mutter in Brooklyn geschickt. So kam es, dass Bagger nicht in der Weite Wyomings, sondern im Schmelztiegel New York wuchs und gedieh.

Schließlich aber war er doch in den Westen zurückgekehrt. Nachdem er fünfzehn Jahre lang vierundzwanzig Stunden am Tag geschuftet und geschachert, Risiken auf sich genommen und ein Dutzend Mal fast alles verloren hatte, brachte er es endlich zu einem eigenen Kasino. Und bald lief das Geschäft so gut, als hätte man ihm die Lizenz zum Gelddrucken erteilt.

Doch langfristig errang sein Mangel an Selbstbeherrschung die Oberhand, und schließlich ekelte man ihn aus Las Vegas fort und riet ihm dringend, sich nie wieder blicken zu lassen. An diese Aufforderung hatte er sich streng gehalten. Doch jedes Mal, wenn er die Stadt überflog, hatte er aus dem Fenster geschaut und sich im Geiste vom ganzen Bundesstaat Nevada feierlich am Arsch lecken lassen."

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