text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

DIE SUCHE NACH ATLANTIS Thriller, Abenteuer von Chesler, Rick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

DIE SUCHE NACH ATLANTIS

Während die Ex-U.S.-Navy-Spezialisten Carter Hunt und Jayden Takada in ihrem ersten zivilen Auftrag damit beschäftigt sind, das Unterseekabel einer internationalen Telekommunikationsfirma zu reparieren, wendet sich Carters Ex-Freundin mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihn. Die Archäologin benötigt jemanden mit der nötigen Erfahrung, um in eine überflutete Kammer der Pyramide von Gizeh abzutauchen. Hunt willigt ein, doch schon bald müssen sie feststellen, dass ihnen eine kriminelle Vereinigung auf den Fersen ist. Denn die Artefakte, die sie aus der Pyramide bergen konnten, scheinen den Weg zu der versunkenen Stadt Atlantis zu weisen. Eine weltumspannende Jagd nach der sagenumwobenen versunkenen Stadt - im Kampf gegen ein skrupelloses Untergrund-Konsortium. Rick Chesler, der bereits über dreißig Romane verfasst hat, besitzt einen Abschluss in Meeresbiologie und ist die meiste Zeit über mit Bootfahrten, Tauchen oder um die Welt reisen beschäftigt, um Ideen für seinen nächsten Thriller zu sammeln. Derzeit lebt er zusammen mit seiner Familie in Süd-Florida, an den Ausläufern des Bermuda-Dreiecks.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 324
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958354319
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 1073 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

DIE SUCHE NACH ATLANTIS

Prolog

Große Pyramide von Gizeh, 1938

Selam Hasim hatte sich verlaufen.

Er hockte auf dem Steinboden der Kammer irgendwo tief in der Großen Pyramide und breitete auf seinem Knie eine Karte aus, während er sie mit der Taschenlampe in seiner anderen Hand beleuchtete. Schweißtropfen fielen von seiner Stirn auf das Papier und ließen ein sachtes Plattern in dem fast stillen Raum hören. Die verwirrende Menge an kartierten Durchgängen, Räumen und Kammern machte ihn schwindlig, als er mit dem handgezeichneten Diagramm herauszufinden versuchte, wo er sich gerade befand.

Der Raum, von dem er dachte, dass er sich darin befand, hatte zwei Ausgänge, während der Ort, an dem er sich tatsächlich befand, offensichtlich nur einen hatte. Das darf nicht sein , dachte er und wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. Es sei denn, Hamar hat einen Fehler in der Karte gemacht. Er schob den düsteren Gedanken beiseite und schaute auf seine Armbanduhr. Die Tageszeit hatte nur wenig Bedeutung für ihn, denn hier unten in den Tiefen dieses fantastischen ägyptischen Baus war es immer dunkel. Aber die Tatsache, dass nahezu zwei Stunden vergangen waren, seit er sein Expeditionslager verlassen hatte, war wirklich beunruhigend. Er musste zurückkehren, bevor seine Begleiter bemerkten, dass er fort war.

Als Archäologe auf einer großen, gut ausgestatteten Expedition der Universität Kairo war Selam Teil eines professionellen Teams, das sich dem gründlichen methodischen Studium des alten Wunders gewidmet hatte. Noch war nicht die gesamte Pyramide kartiert worden, da immer wieder neue Räume gefunden worden, und jene weniger bekannten Abschnitte waren für jedermann strengstens verboten. Selam war sich dieser Regel sehr wohl bewusst, war aber trotzdem von den autorisierten Grabungsbereichen abgewichen. Ein wichtiger Grund für diese Richtlinie war die Sicherheit; viele der Durchgänge in der Pyramide mussten mit modernen Bautechniken verstärkt werden, um die Wände, Decken und Böden gegen Zusammenbrüche und Einstürze abzusichern. Ein weiterer Grund war, wie Selam wusste, dass das Betreten eines neuen Abschnitts, ohne die richtige archäologische Technik zu beachten, die Unversehrtheit der Stätte beeinträchtigen könnte. Man würde dann nicht mehr sagen können, ob die Gegenstände so herumlagen, wie sie es seit Jahrtausenden taten, oder ob ihre Position auf die jüngsten Störungen zurückzuführen war.

Er ließ noch einmal seinen Blick durch den Raum schweifen, um sich zu vergewissern, dass er nichts übersehen hatte. Manchmal wurden neue Durchgänge entdeckt, aber dann wieder mit Steinen verschlossen, um unautorisierte Personen daran zu hindern, sie zu erkunden. Aber abgesehen von dem Tunnel, der ihn in diesen Raum geführt hatte - von dem er annahm, dass es sich um einen unterirdischen Ort handelte, unter dem eigentlichen Boden, auf dem die Pyramide stand -, sah er nur vier Wände, einen Boden und eine Decke, alles aus den gleichen festen Steinblöcken gebaut wie der Rest der Pyramide. Es war natürlich ein Wunder der menschlichen Bautechnik, dass es den Ägyptern gelungen war, all diese Blöcke zu hauen, zu transportieren und an ihren Platz zu schieben, um solch eine die Zeiten überdauernde Konstruktion zu schaffen, aber Selam hatte gerade deutlich dringendere Sorgen, um die er sich kümmern musste.

Er starrte wieder auf die Karte und Panik begann sich in ihm breitzumachen. Wenn ich nicht in diesem Raum hier bin, wo zum Teufel bin ich dann? Er fuhr mit einem Finger die durchgezogenen Linien nach, welche horizontale Durchgänge anzeigten, während die gepunkteten Linien vertikale darstellten. Und dann traf es ihn - wie der Schlag.

Du bist in einer neuen Kammer.

Er hatte nach einem Raum gesucht, von dem man wusste, dass er Artefakte enthielt, die noch nicht katalogisiert worden waren. Die Pyramiden und andere antike heilige Stätten

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen