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Die Taylor-Strategie Roman von Freveletti, Jamie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.04.2016
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die Taylor-Strategie

Im Einsatz gegen den Terror In Washington, D. C., werden mehrere hochrangige Mitglieder der Regierung entführt, unter ihnen Nick Rendel, ein IT-Spezialist, der sich wie kein Zweiter auf die Programmierung von Drohnen versteht. Rendel kennt als Einziger alle relevanten Codes und Passwörter, sein Wissen in den falschen Händen könnte Verheerendes anrichten. Jon Smith und das Covert-One-Team begeben sich auf die Suche nach den Entführten, doch als sie die ersten Opfer aufspüren, machen sie eine erschreckende Entdeckung. Die Regierungsmitglieder scheinen einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen worden zu sein. Smith und das Covert-One-Team müssen Rendel finden, um das Schlimmste zu verhindern. Robert Ludlum erreichte mit seinen Romanen, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, weltweit eine Auflage von über 280 Millionen Exemplaren. Robert Ludlum verstarb im März 2001. Die Romane aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne. Jamie Freveletti ist Anwältin, Kampfsportlerin und Extremlangstreckenläuferin. Für ihre Thriller wurde sie unter anderem mit dem Barry-Award ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Chicago.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 25.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641180591
    Verlag: Heyne
    Serie: Covert-One Series .11
    Originaltitel: The Geneva Strategy
    Größe: 1178 kBytes
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Die Taylor-Strategie

Kapitel eins

Lieutenant Colonel Jon Smi t h war keine fünf Minuten gegangen, als er den Mann bemerkte, der ihm folgte. Ein zweiter stand weiter vorne an einer Straßenecke und zündete sich eine Zigarette an. Die Streichholzflamme offenbarte seine asia t ischen Gesichtszüge. Zwischen den beiden erstreckte sich die dunkle Straße mit hohen Bäumen und Häusern. Und Smi t h.

Er kam von einer Cocktailparty im noblen Georgetown in Washington, die zu Ehren von Chang Ying Peng gegeben wurde, einem Mikrobiologen von Weltruf, der erst kürzlich aus einem chinesischen Gefängnis herausgeschmuggelt worden war. Dass einer der Männer, die ihn beschatteten, Asiate war, ließ Smi t h vermuten, dass es mit Peng zu tun hatte. Immerhin war er, so wie Peng, selbst Mikrobiologe. Die meisten Partygäste hatten hohe Posi t ionen und Ämter inne, und Smi t h hielt es für durchaus wahrscheinlich, dass auch einige Undercover-Agenten von CIA und FBI anwesend waren, um dem Mann die eine oder andere Informa t ion zu en t locken. Diese Bemühungen blieben jedoch erfolglos, da die Anwäl t in, die eine Menschenrechtsorganisa t ion dem Chinesen zur Verfügung stellte, ihren Schützling nicht aus den Augen gelassen hatte und sofort eingeschritten war, sobald jemand allzu t ief bohrte.

Smi t h verlangsamte seine Schritte und schätzte seine Möglichkeiten ab. Vielleicht handelte es sich nur um FB I -Agenten, die alle Partygäste im Auge behielten, für den Fall, dass sich jemand mit feindlichen Absichten eingeschlichen hatte. Oder das Heimatschutzministerium? Während er sich dem Mann mit der Zigarette näherte, wurde er in seinen Spekula t ionen jäh unterbrochen. Der Asiate warf das Streichholz weg und griff mit der rechten Hand in sein Jackett, vermu t lich um eine Pistole aus einem Holster zu ziehen.

Smi t h wandte sich nach links und rannte auf einem Gartenweg zwischen zwei Häusern hindurch. Hinter sich hörte er die Schritte des Asiaten, der sofort die Verfolgung aufnahm. Smi t h war über eins achtzig groß und musste sich ducken, um einem Erkerfenster auszuweichen, das den schmalen Weg noch mehr verengte. Zwischen den Häusern ging eine Sensorlampe an, die ihn in ihr grelles Licht tauchte. Ihn überfiel eine jähe Panik. Der Verfolger musste schon ein verdammt schlechter Schütze sein, um ihn auf diese En t fernung zu verfehlen. Smi t h gelangte zu einem Maschendrahttor, öffnete es und stolperte weiter. Weiter vorne versperrte ihm eine Garage mögliche Fluchtwege, sodass ihm nur der Pfad geradeaus blieb. Er sprintete an der Garage vorbei und atmete erleichtert auf, als er den Garten des nächsten Hauses erreichte.

Er überquerte den Rasen und kam auf eine Straße, an deren Ende jedoch ein dritter Mann hinter einem Baum hervortrat. Ins t ink t iv wandte er sich nach rechts und eilte den Gehsteig en t lang. Ein kurzer Blick zurück verriet ihm, dass ihm der Mann mit der Zigarette immer noch auf den Fersen war.

Sie nahmen ihn in die Zange.

Die drei Männer näherten sich fast gemächlichen Schrittes in der Gewissheit, dass er ihnen nicht entwischen konnte.

Smi t h bog in einen schmalen Durchgang zwischen zwei Häusern ein und rannte los, sobald ihn seine Verfolger nicht mehr sehen konnten. Er griff in die Innentasche seines Jacketts und zog einen Kugelschreiber aus Edelstahl hervor. Als Militärarzt hätte er eine Waffe tragen dürfen, doch die Sicherheitsmaßnahmen bei der Cocktailparty waren streng, deshalb hatte er die Pistole zu Hause gelassen, um keine unangenehmen Fragen beantworten zu müssen. Er war auch unbewaffnet in der Lage, sich im Nahkampf zu verteidigen, dennoch hätte er in diesem Moment gerne eine etwas wirkungsvollere Wa

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