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Die Tote aus dem Adventskalender Ein Wipperfürth-Krimi - Der erste Fall von Sam Tschibulski von Jammers, Thomas (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Die Tote aus dem Adventskalender

Die Tote aus dem Adventskalender Warum stürzte die allgemein beliebte Vorzimmerdame des Bürgermeisters aus dem Rathausfenster? Und wer ist die rätselhafte Person, die in Wipperfürth anonyme Geldspenden verteilt? Wieso stirbt ein altes Ehepaar mitten auf der Landstrasse? Drei Tote in zwei Tagen in unserem beschaulichen Wipperfürth. Aber das ist doch Irrsinn. Das hier ist doch Wipperfürth und nicht Klein Chicago. Es sieht aber schon sehr geplant aus, eher wie eine Hinrichtung! Wenn hier ein irrer Auftragskiller frei rumläuft... Und wir haben nicht mal den Hauch eines Verdächtigen! Der Autor wurde 1967 in der Nähe von Aachen geboren. Nach vielen berufsbedingten Umzügen der Eltern verschlug es den Autor in seiner Kindheit ins wunderschöne bergische Land und nach Wipperfürth. Hier besuchte er diverse Schulen, machte seine Ausbildung als Konditor und als Koch. Nach etlichen Reisen und Berufsjahren im In- und Ausland verschlug es den Autor wieder nach Wipperfürth, wo er seit 2003 wieder lebt und arbeitet. Auf die Frage seit wann er schreibt, kann er nur antworten, seit frühester Jugend. Neben Gedichten, Kindergeschichten; eben auch mal ein Krimi, dazu hatte ich schon immer mal Lust. Seit dem Mai 2017 gehört er dem Wipperfürther Autorenkreis "Lose Blattsammlung" an. Mit diesen hat er schon ein paar Lesungen unter anderem von selbst geschriebenen Kurzgeschichten vorgetragen. Weitere Informationen findet ihr bei Facebook.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783750463202
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 400 kBytes
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Die Tote aus dem Adventskalender

Kapitel Zwei

Es war Samstagmorgen. Der sechste Dezember. Der Winter ließ noch ein wenig auf sich warten, das Wetter war durchwachsen, grauweiße Wolken zogen vorbei. Ab und zu guckte die Sonne zwischen den Wolken durch. Ein eisig kalter Wind fegte durch die Straßen. Es roch nach Schnee in der ältesten Stadt im Bergischen Land, ein typisch bergischer Winter eben, dachte ich so bei mir. Alle meine Besorgungen waren gemacht; Katzenfutter, zwei leckere Lummerkoteletts, Sahne, Butter, Brot, Aufschnitt, Milch, etwas Pfefferminzschokolade und ein paar Schokoladenkekse mit dem Prinzen drauf. Mühsam schleppte ich mich mit meinen vollen Einkaufstaschen wieder die Sanderhöhe hoch. Nach dem Wegräumen der Lebensmittel legte ich mich auf die Couch. Moritz, eine meiner Katzen schlich um mich herum.

"Ich werde heute Abend weg sein. Du passt hier auf. Ich bin verabredet. Klassentreffen. Wir werden uns unterhalten, besaufen und über alte Zeiten quatschen."

Moritz streckte sich, leckte sein Fell sauber, als wolle er sagen:

Was interessiert's mich, Alter. Dann sprang er auf und versuchte eine Fliege zu fangen, die am Fenster entlang summte und sich ab und an auf einer meiner Orchideen niederließ.

"Ihr passt auf das Haus auf, befahl ich, "und dass mir keine Klagen kommen von deinem Kumpel. "Futter hab ich euch auch gekauft."

Moritz verschwand Richtung Katzenklo auf der Suche nch seinem Kumpel Max, um ihm die wichtige Nachricht mitzuteilen, dass ich heute Abend nicht da wäre. Begeisterung sah anders aus. Ich stellte mir vor, dass sie zusammen im Katzenklo hockten, so in etwa als konspirativer Treffpunkt, und sich nun gerade darüber austauschten, was sie alles anstellen könnten, wenn der Alte heute Abend nicht da war. Das Klingeln meines Handys entriss mich meiner Gedankenwelt.

Eine SMS. "Ich muss dich sehen, sofort, bin im Rathaus.

Mucki."

Mehr stand da nicht. Mucki, wer nannte mich denn Mucki, das hatte ich schon ewig nicht mehr gehört. Ich schaute auf das Display, unbekannte Nummer. Mucki, Mucki, sinnierte ich.

Die einzige Person, die mir einfiel, die das immer gesagt hatte, war meine ehemalige Freundin Monika gewesen. Soviel ich wusste, war sie verheiratet und arbeitete im Büro des Bürgermeisters als Sekretärin. Aber die würde ich doch heute Abend sehen, beim Klassentreffen, oder war ihr was dazwischengekommen? Max und Moritz kamen angetigert.

"Da ist jemand, den ich nicht mehr näher kenne", erklärte ich, "was sagt ihr? Soll ich runter gehen? Ich sehe sie eh heute Abend."

Meine Katzen haben die Angewohnheit, mich vollkommen zu ignorieren, wenn ich etwas von ihnen will. In diesem Fall war der Kratzbaum, den ich ihnen gekauft hatte, interessanter als ein zustimmendes Miauen oder ein gequältes Maunzen, es kam nix von den beiden.

"Sie wird ja wohl im Rathaus sein. Wo sie wohnt, weiß ich ja sowieso nicht," versuchte ich zu erklären. Während ich so laut nachdachte, drehten sich meine Katzen weg, als wenn ich Luft wäre. "Ja, nee, is klar, da fragt man euch um Rat, und ihr zieht den Schwanz ein. Hallo, das ist nee WG hier? Ich zahl' euer Futter, mach das Katzenklo sauber. Dafür habt ihr für meine Unterhaltung da zu sein, ist das klar?"

Max gab einen leisen kläglichen Heulton von sich, oder war's ein Seufzen, als wolle er sagen: Alter, die ruft an, nix wie hin, wie doof kann man sein?

Moritz schlich davon, anscheinend beleidigt. Vielleicht fühlte er sich zu wenig beachtet. Schnell sprang ich ins Bad. Rasieren, duschen, und ab in die Klamotten. Draußen hatte sich der Regen in Schnee verwandelt. Trotzdem entschloss ich mich, zu Fuß runter zu gehen. An der Drahtzieherei vorbei, über den schmalen Steg am Turbinenhaus entlang, vorbei am Putscherdenkmal. Danach wählte ich den Weg über den Kirchplatz auf die Untere Straße. Schon stand ich auf dem prachtvoll geschmückten Marktplatz. Links von mir, vor der Kreissparkasse, stand der riesige geschm

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