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Die toten Augen von London (Kriminalroman) Eine fesselnde Detektivgeschichte von Wallace, Edgar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2015
  • Verlag: e-artnow
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Die toten Augen von London (Kriminalroman)

Dieses eBook: 'Die toten Augen von London (Kriminalroman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Zur Inhalt: Inspektor Larry Holt von Scotland Yard glaubt nicht mehr an einen Unfall, als die Polizei nach einer Nebelnacht zum wiederholten Male einen alten Mann aus der Themse fischt. Seine Vermutung, dass die 'toten Augen von London' - eine Verbrecherbande blinder Hausierer - wieder aktiv sind, scheint sich diesmal eindeutig zu bestätigen. Zusammen mit seinem Assistenten Sunny Harvey und der ehemaligen Blindenpflegerin Nora Ward macht sich Holt auf die Suche nach dem einstigen Kopf der Bande, dem 'blinden Jack'. Dabei geraten sie nicht nur in ein düsteres Blindenheim unter der Leitung von Reverend Dearborn, sondern auch an den zunächst ehrenwert erscheinenden Rechtsanwalt Stephen Judd, bei dem alle Ermordeten versichert waren. Edgar Wallace (1875-1932) war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und Dramatiker. Wallace gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalschriftstellern. Die Romane von Edgar Wallace wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 285
    Erscheinungsdatum: 17.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026828150
    Verlag: e-artnow
    Größe: 433 kBytes
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Die toten Augen von London (Kriminalroman)

9

Inhaltsverzeichnis

Ein Besuch beim Amtsvorsteher ergab auch kein befriedigendes Resultat. Margarete Stuart war auf einer Farm drei Meilen außerhalb Beverley Manor gestorben, und seit ihrem Tode hatte die Farm zweimal ihren Besitzer gewechselt.

"Vor zwanzig Jahren?" sagte der Farmer, den Larry aufsuchte. "Vor zwanzig Jahren war das Haus hier so eine Art Genesungsheim. Es wurde von einer Frau geleitet, die kranke Leute aufnahm."

Wo die Frau geblieben war, konnte er nicht sagen. Aus dem Dorf war sie nicht, und er glaubte gehört zu haben, daß sie gestorben wäre.

"Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen", fuhr er fort, "um auf ihren Namen zu kommen. Ich habe erst gestern einem Herrn gesagt, daß er sich am besten in Somerset House erkundigen könnte und -"

"Ein Herr?" unterbrach Larry schnell. "Hat sich denn jemand nach ihr erkundigt?"

"Ja, Sir, ein Herr aus London", war die Antwort. "Er war im Auto von London gekommen und hat mir fünfzig Pfund angeboten, wenn ich ihm den Namen der Frau verschaffen könnte, die das Genesungsheim hier geleitet hat, und sogar hundert Pfund, wenn ich ihm irgend etwas über eine Dame mitteilen könnte, die hier vor zweiundzwanzig Jahren gestorben ist. Ihr Name war Stuart."

"Wirklich?" fragte Larry, jetzt völlig bei der Sache. "Wie sah denn der Herr aus?"

"Er war ziemlich groß, sein Gesicht konnte man aber nicht deutlich sehen, weil er seinen Mantel bis über das Kinn hinauf zugeknöpft hatte. Es fiel mir aber auf, daß ihm der kleine Finger der linken Hand fehlte."

Den Nachhauseweg legten beide, Larry und Diana, schweigend und in Gedanken versunken zurück. Der Wagen suchte sich schon seinen Weg durch den lebhaften Verkehr auf der Westminster Bridge Road, als er auf ihren Besuch in Beverley Manor zurückkam.

"Wer hat es so eilig, Informationen über die Stuarts zu erhalten, daß er sogar fünfzig Pfund dafür bezahlen will? Wer ist seine Tochter Clarissa, und wie kann er überhaupt eine Tochter Clarissa haben, wenn seine einzige Tochter in Beverley Manor begraben liegt?"

"Sie erkundigten sich doch bei dem Steinsetzmeister, als wir nach Beverley Manor kamen. Konnte der Ihnen denn keine Auskunft geben?" fragte das junge Mädchen.

"Der Gedenkstein ist von Stuart bestellt worden, der die Gewohnheit hatte, täglich nach dem Kirchhof zu kommen und am Grabe zu sitzen. Er war erst in vergangener Woche dort, um ihn vor dem Aufstellen zu sehen."

Gedankenvoll nagte er an seiner Unterlippe.

"In dem Zeitraum zwischen seinem Besuch in Beverley Manor und der Nacht seines Todes muß Stuart entdeckt haben, daß er noch ein zweites Kind hatte." Er schüttelte den Kopf. "So was gibt's heutzutage nicht mehr", sagte er bestimmt, "wenigstens nicht im wirklichen Leben."

Er hielt sich einige zehn Minuten bei dem Kommissar auf, fuhr dann sofort in die Stadt, und das junge Mädchen sah ihn nicht vor sieben Uhr abends wieder.

"Ich hab's!" rief er frohlockend.

"Was denn? - Den Mörder?" fuhr sie hoch.

"Nein, nein - Stuarts Geschichte. Ist schon eine Antwort auf meine Kabeldepesche gekommen?"

Diana schüttelte den Kopf.

"Das macht nichts", sagte er lebhaft und marschierte im Büro auf und ab. "Ich habe die Eintragung der Trauung gefunden. Im August 1897 fand die Trauung statt und wurde in einer Kirche in Highgate gefeiert. Und wissen Sie, was dann passiert ist?"

"Ich habe keine Ahnung", sagte sie langsam.

"Sie sollen es gleich hören. Gordon Stuart, zu der Zeit noch ein junger Mann, war besuchsweise in England. Ich habe herausgefunden, daß er

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