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Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall von Martini, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall

Carusos detektivischer Spürsinn wird geweckt: Der Katzenkrimi 'Die venezianische Schachspielerin' von Christiane Martini jetzt als eBook bei dotbooks. Ganz Venedig fiebert der traditionellen Schachmeisterschaft entgegen, doch dann wird einer der Spieler ermordet aufgefunden - und schon stecken Kater Caruso und seine Detektivfreunde wieder mittendrin in einer rasanten Jagd nach dem Täter. Denn nur die menschenscheue Katzenliebhaberin Signora Esmeralda hat den Mord beobachtet und alarmiert die Vierbeiner. Doch die Suche wird zum Wettlauf gegen die Zeit, denn schon bald wird Esmeralda von einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Kindheit eingeholt und sieht sich beim Spiel der Könige dem Mörder gegenüber ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die venezianische Schachspielerin' von Christiane Martini, der dritte Band der erfolgreichen Serie rund um den charismatischen Kater Caruso. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christiane Martini, geboren in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie leitet ihre eigene Musikschule 'CasaMusica' und ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier. Neben eigenen Kompositionen hat sie auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet. Christiane Martini veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane "Mops Maple" und "Saitensprung mit Kontrabass", den historischen Roman "Die Meisterin aus Mittenwald", die Katzenkrimis um Kater Caruso sowie die heiteren Kriminalromane "Tote Oma im Weihnachtsfieber", "Tote Oma mit Schuss", "Tote Oma auf Eis" und "Tote Oma Ahoi!". Die letzten drei "Tote Oma'-Bände sind im Sammelband "Mord mit Seebrise" erhältlich. "Tote Oma mit Schuss" ist zudem Teil des Sammelbands "Morden im Norden - Vier Krimis in einem eBook". Die Reihe um den schlauen Kater Caruso und seine Katzenbande umfasst die folgenden Bände: "Meisterdetektiv auf leisen Pfoten - Carusos erster Fall" "Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall" "Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall" "Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall" Alle vier Fälle sind auch im Sammelband erhältlich: "Mord in der Lagunenstadt - Kater Caruso ermittelt in Venedig"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 183
    Erscheinungsdatum: 27.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244689
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 775 kBytes
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Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall

1. KAPITEL

Ein frischer Morgenwind blies über den Campo Sant'Agostin und rüttelte an den verwitterten Klappläden der alten Villa. Umringt von ihren Katzen, saß Signora Esmeralda Stiviso in einem prächtigen Lehnstuhl. Bartolomeo, der Papagei der alten Dame, hockte schweigend auf seiner Schaukel in einem silbernen Käfig auf dem Tisch. Es war still in dem großen, hohen Raum. Nur ab und zu waren das Schnurren der Katzen, das leise Quietschen der Schaukel und das Klappern der Fensterläden zu hören.

Die Signora trug die weißen Haare zu einem Knoten im Nacken zusammengesteckt. Die leicht gebogene Nase zierte eine dunkle Brille, und um die Schultern hatte sie eine gestrickte, flauschige Decke gelegt. Sie war noch immer in ihr langes Nachthemd gekleidet. Die Augen hielt sie geschlossen. Doch sie schlief nicht. Ihre Finger kraulten unentwegt das Fell einer kleinen grauen Katze, die sie erst kürzlich in den Kreis ihrer Vierbeiner aufgenommen hatte. Es war Camilla, die Katze des Ispettore Castello und Gefährtin von Caruso, dem venezianischen Katzen-Meisterdetektiv.

Camilla war im Sestier San Polo unterwegs gewesen, um die herrliche Sommerluft zu genießen. Sie war einer kleinen Maus gefolgt, die frech ihr Spiel mit ihr getrieben hatte.

"Du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht!", hatte sie gepiepst.

Dadurch hatte sie aber Camillas Ehrgeiz nur noch mehr angespornt. Die Katze hatte sie über den Campo San Polo gejagt, vorbei an einem Abfallkorb, bis zu einem Brunnen. Doch die kleine Maus hatte geschickte Haken geschlagen, und Camilla hatte es nicht geschafft, sie zu erwischen. Dann hatte das Mäuschen Camilla beschimpft und dabei eine grimmige Fratze gezogen.

"Du bist eine ausgesprochen hässliche Katze."

Da war ihr Camilla wütend hinterhergesprungen und hatte überhaupt nicht aufgepasst, wohin sie getreten war. Unglücklicherweise verfing sie sich mit einer Pfote in einem Brunnengitter und kam nicht mehr frei. Sie litt fürchterliche Schmerzen und schrie bitterlich. Immer wieder versuchte sie, sich aus dem Gitter zu befreien, zog und drehte die Pfote. Aber alle Mühen und Qualen waren vergeblich, sie konnte sich nicht selbst befreien. Ängstlich blickte sich die graue Katze um.

"Ist vielleicht irgendjemand in der Nähe, der mir helfen kann?"

Da schaute sie in das gütige Gesicht einer alten Signora, die geradewegs auf sie zukam. Sie hatte ihr verzweifeltes Maunzen offenbar gehört.

"Povera micina, armes Kätzchen", sagte die Dame freundlich, als sie bei Camilla angelangt war. "Ich habe dich und die Maus eine ganze Weile von dort drüben beobachtet."

Sie zeigte auf eine alte Bank, die auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes stand.

"An dieser Stelle hat sich erst letzte Woche ein burmesischer Kater die Pfote geklemmt." Camilla zuckte überrascht mit dem rechten Ohr.

Burmesischer Kater - das könnte Sir Burma sein. Der ist aber doch seit dem letzten Fall meines Ispettore spurlos verschwunden. Das ist ja hochinteressant.

Die Signora bemerkte Camillas überraschten Gesichtsausdruck und erzählte weiter.

"Es geht ihm schon wieder viel besser. Ich habe ihm einige Umschläge mit Calendula-Kräutern aus meinem Garten gemacht."

Sie streichelte Camilla über den Kopf.

"Lass mich dir auch helfen, kleine Micina."

Vorsichtig griff die alte Dame in das Gitter, und mit einem geschickten Griff befreite sie Camilla. Die Katze maunzte noch einmal lautstark auf.

"Accidenti, verflixt, tut das weh!"

Aber dann leckte sie sich erleichtert die Pfote und schnurrte die Signora freundlich an.

"Mille grazie, ohne dich wäre ich verloren gewesen."

Die alte Dame lächelte und meinte: "Schau, da vorn läuft der kleine Übeltäter!" Camilla konnte gerade noch das Hinterteil mit dem langen Schwanz der frechen Maus sehen, die flink in einen Seitenweg huschte.

Sanft strich die Signora über

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