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Dir wird nichts geschehen Thriller von Vlugt, Simone van der (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Dir wird nichts geschehen

Tief im Wald verliert sich ihre Spur
Die elfjährige Britt ist auf dem Nachhauseweg verschwunden. Kommissarin Lois Elzinga ermittelt unter Hochdruck, doch von dem Mädchen fehlt jede Spur. Da erreicht die Mutter eine SMS, die keinen Zweifel lässt: Ihre Tochter wurde entführt. Als sie erkennt, in wessen Händen sich Britt befindet, ist sie zutiefst schockiert - sie kennt den Täter und weiß, dass er vor nichts zurückschreckt ...

Simone van der Vlugt, geboren 1966, eroberte mit ihrem ersten Psychothriller 'Klassentreffen' die internationalen Bestsellerlisten und ist seitdem aus dem Spannungsgenre nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Alkmaar in den Niederlanden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 09.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641145033
    Verlag: Diana Verlag
    Serie: Lois Elzinga Bd.2
    Originaltitel: Morgen ben ik weer thuis
    Größe: 1236 kBytes
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Dir wird nichts geschehen

2

"Du errätst nie, was ich mir gekauft habe", kündigt Tessa am anderen Ende der Leitung an und kann ihre Begeisterung nur schwer zurückhalten.

Lois sitzt an ihrem Schreibtisch auf dem Polizeirevier am Mallegatsplein und lässt den Blick über die sonnenüberflutete Kanaalkade schweifen, über den Kanal, das Ufer und den vorüberziehenden Autoverkehr.

Sie hat tatsächlich keinen blassen Schimmer, was ihre Schwester gekauft haben kann. Da sie ständig die entlegensten Dinge anschleppte, konnte es alles sein.

"Einen begehbaren Kühlschrank?", schlägt sie vor.

"Gibt es die überhaupt, begehbare Kühlschränke?", fragt Tessa interessiert.

"In Schlachtereien schon. Aber das ist es dann wohl nicht."

"Nein, ich habe jetzt einen Hund", verkündet Tessa selbstzufrieden. "Guido wollte, dass ich mir einen zulege, damit er mir Gesellschaft leistet und auf mich aufpasst."

Lois braucht ein paar Sekunden, um diese Neuigkeit zu verarbeiten. "Wozu brauchst du denn einen Hund, der auf dich aufpasst?"

"Das habe ich dir doch erzählt! Weil bei uns ab und zu so ein Typ hinter der Hecke steht."

Lois schweigt verdutzt und versucht sich zu erinnern, wann Tessa ihr diese nicht ganz unwichtige Information mitgeteilt hat.

"Ich weiß genau, dass ich dir davon erzählt habe", fügt Tessa ungeduldig an.

"Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber gut, da stand also ein Typ hinter der Hecke."

"Genau, und irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl. Hast du das nie, dass so eine Stimme in deinem Unterbewusstsein dich vor drohendem Unheil warnt?"

Das hat Lois ständig, allerdings gibt es bei ihr dafür meist einen konkreten Anlass. "Manchmal", erwidert sie.

"Ich habe ein ganz mulmiges Gefühl. Irgendetwas stimmt da nicht, Lois. Es ist nicht so, dass ich mich unsicher fühle, aber so richtig geheuer ist mir das nicht. Und darum hat Guido darauf bestanden, dass ich mir einen Hund kaufe."

"Was hast du denn für einen?", erkundigt sich Lois. "Einen Rottweiler oder einen Dobermann oder so was in der Richtung?"

"Nein, um Gottes willen! Siehst du mich mit so einem Ungetüm herumlaufen? Nein, es ist ein West Highland White Terrier."

Da Lois mit Hunderassen nicht viel anfangen kann, googelt sie eben schnell den Namen. "Das sind doch diese Cesar-Hunde", sagt sie, "diese kleinen weißen aus der Hundefutterwerbung."

"Ja, süß, oder?", ruft Tessa entzückt.

"Aber Tes, das ist doch kein Wachhund! Was willst du denn mit dem?"

"Das hat Guido auch gesagt. Aber man darf nicht vergessen, dass diese kleinen Hunde ganz schön bissig sein können."

"Das sind kleine Wadenbeißer. Ein Fußtritt, und die liegen im Gebüsch."

"Auf jeden Fall bellen sie wie verrückt, das reicht mir. Dann weiß dieser Stalker, dass er nicht unbemerkt in unser Haus eindringen kann."

"Ist es ein Welpe? Weil dann wird er vorerst höchstens ein Piepsen von sich geben."

"Ja, es ist ein Welpe. Und so niedlich! Jacinta hat einen ganzen Wurf und hat mir einen angeboten. Er heißt Scottie."

"Na, heute Abend lerne ich ihn ja kennen. Ich bin schon gespannt. Du und ein Hund - wer hätte das gedacht? Früher hattest du Angst vor Hunden."

Sie hätte sich Tessa auch gar nicht mit einem großen, schwarzen Kampfhund vorstellen können. So ein kleiner, weißer Welpe passte sehr viel besser zu ihr - auch farblich zu ihrer Wohnungseinrichtung. Plötzlich steht Ramon Koenen, der Leiter der Mordkommission, in der Tür.

"Die Kollegen vom Empfang haben gerade angerufen, dass unten eine Frau steht, die eine Vermisstenanzeige aufgeben will, weil ihre Tochter verschwunden ist. Kümmerst du dich darum?"

"Klar, mach ich", sagt Lois, und an Tessa gewandt: "Ich muss auflegen. Die Pflicht ruft."

"Gegen wie viel Uhr kommst du denn heute Abend? Ich mache uns Spaghetti carbonara. Außerdem dachte ich, du hättest heute frei. Immerhin ist heute Samsta

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