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DIVINE - BLICK INS FEUER Thriller von Tardif, Cheryl Kaye (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.05.2017
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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DIVINE - BLICK INS FEUER

CFBI-Agentin Jasmine McLellan und ihr Team sind nicht nur übersinnlich begabt, sondern auch auf der Jagd nach einem Serienbrandstifter, der bereits das Leben von drei Opfern auf dem Gewissen hat. Jasi und ihr Team - der Profiler Ben Roberts und Opfer-Empathin Natassia Prushenko - ermitteln gemeinsam mit Brandon Walsh, dem Leiter der Behörde für Brandstiftung. Ihre aufreibende Jagd nach dem Killer führt sie von Vancouver nach Kelowna, Penticton und Victoria. Während ihrer Ermittlungen stoßen sie auf einige düstere Geheimnisse. Vor allem der grausame Tod des dritten Opfers wirft Fragen auf. Offensichtlich handelt es sich hierbei kaum um ein unschuldiges Opfer. Die Jagd nach dem Mörder spitzt sich zu, als Jasi klar wird, wer dessen nächstes Ziel sein wird. Mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten wagt sie sich in die glühenden Überreste des Anschlagsortes, um den Gedanken des Mörders auf die Spur zu kommen - Gedanken, die von Zerstörung und Rache beherrscht sind. Jasi erkennt, dass der Killer schon auf der Lauer liegt... und zwar ganz in ihrer Nähe. ---------------------------------------------------------- 'Einen Thriller, der es schafft, mich an das Sofa zu ketten, muss man einfach weiter empfehlen.' [Lesermeinung] 'Klasse Auftakt einer übersinnlichen Krimireihe!' [Lesermeinung] '... dann bist du fasziniert, bekommst Angst und legst das Buch niemals aus der Hand - du liest und liest und legst es am Ende mit barbarischem Herzklopfen beiseite' [Lesermeinung] 'Dieses fesselnde Buch ist ein echter kanadischer Kriminalroman ... Tardif überrascht ihre Leser immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen, bevor sie die Geschichte überzeugend abschließt.' [Midwest Book Review] Cheryl Kaye Tardif ist eine preisgekrönte internationale Bestsellerautorin aus Kanada. Zu ihren Romanen gehören Divine Sanctuary , Submerged , Divine Justice , Des Nebels Kinder, Wilder Fluss, Divine Intervention und Whale Song , von New York Times-Bestsellerautorin Luanne Rice gewürdigt als 'eine Geschichte über Liebe, Familie und die Geheimnisse des Herzens - ein großartiger, bewegender Roman.' Derzeit schreibt sie an ihrem nächsten Thriller. Cheryl widmet sich auch dem Kurzgeschichten-Genre, inspiriert von ihrem Lieblingsautor und Vorbild Stephen King. Aus ihrer Feder stammen die Kurzgeschichte Dream House , die Kurzgeschichtensammlung Skeletons in the Closet & Other Creepy Stories und Remote Control , ein eBook-Kurzroman. Im Jahr 2010 wagte Cheryl unter dem Pseudonym Cherish D'Angelo einen schriftstellerischen Abstecher ins Romantik-Genre und debütierte mit ihrer zeitgenössischen Suspense-Romanze Lancelot's Lady . Auch ein Kinderbilderbuch, The Elfling Princess , hat Cheryl veröffentlicht. Booklist schwärmt: 'Tardif - in Kanada bereits ein großer Erfolg ... und ein Name, mit dem südlich der Grenze gerechnet werden muss.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 296
    Erscheinungsdatum: 10.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958350922
    Verlag: Luzifer Verlag
    Serie: Divine 1
    Originaltitel: Divine Intervention
    Größe: 1559 kBytes
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DIVINE - BLICK INS FEUER

Kapitel 1

Montag, 18. Juni 2012

Vancouver, British Columbia, Kanada

Schweißnass schreckte Agent Jasi McLellan aus ihrem Albtraum hoch. Ein durchdringendes Geräusch pochte in ihrem Kopf, den sie benebelt zur Wand neben ihrem Bett drehte.

Eine Wand mit Videobildschirm, eine Vid-Wall, war die neueste Erweiterung ihres Sicherheitssystems. Die Wand war in vier Monitore unterteilt - jeder war auf eine bestimmte Funktion programmiert.

Der Monitor für Nachrichten blinkte grell.

Irgendjemand hatte versucht, sie zu erreichen.

"Nachricht öffnen", murmelte sie.

Endlich verstummte das Geräusch.

Jasi warf einen Blick auf die Uhr. 5:30 Uhr am Morgen, verdammt noch mal. Wer in Gottes Namen würde sie an ihrem freien Tag um diese Uhrzeit bloß anrufen wollen?

Auf dem Monitor leuchteten Worte auf, gefolgt von einer tiefen Stimme mit drängendem Unterton. "Jasi, wir brauchen dich! Ben."

Sie war sofort hellwach.

"Nachricht an Ben."

Nachdem das System eine Verbindung zu Bens mobilem Datakom-Gerät hergestellt hatte, sagte sie: "Gib mir fünfzehn Minuten. Ende der Nachricht."

Während sie weiter auf den Bildschirm mit der Nachricht starrte, wurde ihr klar, dass ihr Urlaub jetzt vorbei war. Kurz überlegte sie, was so wichtig sein konnte, dass Ben sich gezwungen sah, ihre Auszeit zu unterbrechen. Eigentlich hatte sie gehofft, sich in den nächsten zwei Tagen endlich etwas ausruhen zu können.

Sie wühlte sich durch ihre verschwitzten Laken, setzte sich auf die Bettkante und griff nach ihrem eigenen Datakom.

Sie öffnete ihren Kalender.

Für heute war ein schwarzes X eingetragen.

"Oh Gott", stöhnte sie.

Heute war ihr sechsundzwanzigster Geburtstag.

Jasi hasste Geburtstage.

Schwungvoll stieß sie sich von der Bettkante ab und schlug sich in der Dunkelheit den Zeh an ihrer Kommode an. Der stechende Schmerz ließ sie leise fluchend zusammenfahren.

"Badlicht an, Stufe 2!"

Ihr Home Security & Environmental Control System tauchte den Raum sofort in ein angenehm gedämpftes Licht. An manchen Tagen war sie Ben mehr als dankbar für die Installation von H-SECS in ihrer neuen Wohnung. An anderen Tagen, wenn sie sich mal wieder nicht an ein bestimmtes Kommando oder den Sicherheitscode für ihren Waffenschrank erinnern konnte, bekam Ben natürlich ordentlich was zu hören.

Kopfschüttelnd humpelte Jasi ins direkt angrenzende Badezimmer.

Konnte dieser Tag überhaupt noch schlimmer werden? Vielleicht sollte ich einfach wieder zurück ins Bett ... und zwar bis morgen früh.

Schnell setzte sie sich auf den Toilettendeckel und betrachtete ihren pochenden Zeh. Missmutig stand sie auf, lehnte sich an das Waschbecken und begutachtete ihr Spiegelbild.

In diesem Moment holten sie die Erinnerungen an den Albtraum wieder ein.

"Wieso kannst du mich nicht in Ruhe lassen?", flüsterte sie dem toten, imaginären Mädchen zu.

Jasi spritzte sich kaltes Wasser ins Gesicht und runzelte die Stirn, als sie sich mit den Ellenbogen am Waschbecken abstützte und ihre verquollenen grünen Augen bemerkte. Mit den Fingern fuhr sie über eine kleine Narbe an der linken Seite ihres Kinns. Eigentlich war die Narbe kaum sichtbar, aber Jasi wusste, dass sie da war.

Sie riss sich aus ihren Gedanken, warf ihrem Spiegelbild einen letzten mitleidigen Blick zu und steuerte auf die Dusche zu.

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