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Doppelrolle Zweiter Teil der Alpsteinkrimi-Trilogie von Burk, Walter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2015
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
eBook (PDF)
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Doppelrolle

Wanderer und Krimiautor Roger Marty erlebt im Berggasthaus Staubern Doppelrolle

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 04.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839246092
    Verlag: Gmeiner-Verlag
    Serie: Alpstein-Krimi Bd.2
    Größe: 2519 kBytes
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Doppelrolle

Sonntagmorgen, Mitte August, Berggasthaus 'Staubern'

Im ersten Moment ist auch Roger sprach- und fassungslos. Doch schnell findet er zurück in seinen vermutlich angeborenen Forscherinstinkt, der ihm schon so oft in seinem Leben - und vor allem in jüngster Vergangenheit - geholfen hat, Neues und für ihn Bedeutendes und Wichtiges zu entdecken.

"Gibt es Spuren zu der Lei..., ich meine zu dem Verletzten? Von wem könnte das Blut stammen, was ist hier wohl geschehen?" Die Fragen sprudeln aus Roger heraus, ohne jedoch von jemandem beantwortet zu werden. Janine steht nach wie vor wie angewurzelt im Raum und fixiert mit starrem Blick die Blutspur. Roger eilt zu ihr, packt sie von hinten an den Schultern, schüttelt sie sanft und versucht, sie wieder in die Realität zurückzuholen: "Janine, verstehst du mich, Janine, sag was, komm, wir müssen jetzt was tun, ich brauche deine Hilfe!"

"Blut ..., Blut, überall, was ist hier geschehen?", stammelt die Wirtin. Und wird sich gleichzeitig langsam bewusst, dass hier etwas geschehen sein muss, was ihr Leben und das Leben hier oben auf den Staubern nachhaltig verändern wird. "Ja, von wem stammen diese Blutspuren, wo ist diese Person? Was ..., wer ..., wo ...? Was sollen wir jetzt machen?", fragt Janine, und wendet sich langsam Roger zu.

"Die Polizei rufen, nichts berühren, alles absichern, schauen, dass keine Gäste hier runterkommen ... und den Betrieb sicherstellen", tönt es aus der Tür, durch die eben Monika ins 'Stübli' eingetreten ist. Roger schaut sie ungläubig an, ist erstaunt, wie schnell sie sich aus ihrer Starre, die er kurz zuvor im Vorbeigehen bemerkt hat, lösen und in diese Sachlichkeit wechseln konnte.

"Monika, alles in Ordnung, geht es dir gut?"

"Nein, nicht wirklich ... Aber es nützt jetzt nichts, dass wir uns darüber unterhalten, wie es uns geht, wir müssen handeln", antwortet Monika forsch. Ihre Augen haben von dem starren Blick in einen gewechselt, der Entschlossenheit und Zielstrebigkeit zeigt.

Janine schweigt einige Sekunden, scheint zu überlegen, wendet sich dann ruckartig zu Monika und fragt bestimmt: "Wo sind die anderen, wo sind die anderen Mädchen, Petra, Alexandra, Valeska? Monika, geh hinauf und schau nach, wo sie sind!"

"Janine, Petra kommt erst um halb acht Uhr mit der Bahn hoch, Alexandra am Nachmittag, Valeska ist noch im Zimmer, sie soll um sieben beginnen, das war so vereinbart", versucht Monika ihre Chefin zu beruhigen.

"Langsam Janine, nur nichts überstürzen, lass uns zuerst mal kurz überlegen, was wir tun sollen. Bevor wir mit unüberlegten Handlungen etwas auslösen, was wir nicht wollen ... Und dass wir hier oben nicht eine Panik auslösen, die das, was geschehen ist, unkontrollierbar macht", interveniert Roger.

"Monika hat es bereits angedeutet, wir müssen hier unten die Situation 'einfrieren', nichts darf verändert werden, keine möglichen Spuren dürfen verwischt werden. Und niemand sonst außer uns darf diesen Raum betreten. Dann gilt es, oben den normalen Betrieb so gut wie möglich aufrechtzuerhalten, schon bald werden die ersten Gäste ihr Frühstück verlangen, dieses muss dann bereit sein. Das heißt, Monika geht hinauf und weist ihre Kollegin auf die besondere Situation hin, zu der sie aber im Moment nicht mehr sagen kann, garantiert den Frühstücksservice, und wir, Janine und ich, bleiben hier, rufen die Polizei und weisen diese hier ein", schlägt Roger vor.

"Doch welche Polizei sollen wir rufen? Unser Berggasthaus steht auf Appenzell Innerrhoder Boden, die Bergstation der Seilbahn auf St. Galler Kantonsgebiet. Wer ist denn nun zuständig?", fragt Janine Dietsche.

Roger wechselt einen kurzen Blick mit Monika, worauf beide wie aus einem Mund antworten: "Appenzell Innerrhoden, Leutnant Bruno Fässler, Leiter der Kriminalpolizei." "Was nicht nur damit zu tun hat, dass der vermeintliche Tatort, das 'Stübli',

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