text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Drake Ramsey: Das Gold der Inka Thriller, Abenteuer von Blake, Russell (eBook)

  • Verlag: Luzifer
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Drake Ramsey: Das Gold der Inka

Als ein vergessenes Notizbuch Jahrzehnte nach dem Verschwinden von Drake Ramseys Vater im Dschungel des Amazonas auftaucht, entschließt sich Drake, in dessen Fußstapfen zu treten und sich auf die Suche nach dem legendären Schatz der Inka aufzumachen, der in der verlorenen Stadt Paititi versteckt sein soll.
Doch er ist nicht allein auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt - sowohl der CIA als auch russische Auftragskiller sind Drake dicht auf den Fersen und auch der Dschungel selbst hält einige Überraschungen für den frisch gebackenen Abenteurer bereit.
Ein wahnwitziger Wettlauf um Ruhm, Geld und das nackte Überleben beginnt ...

----------------------------------------------------------

'Bestes Buch in dieser Kategorie für mich!' [Lesermeinung]

'Ein filmreifes Abenteuer' [Lesermeinung]

'Russell Blake hat es wieder mal hingekriegt, einen wunderbaren Page-Turner voller Action und Spannung zu schreiben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb weniger Tage durch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung' [Lesermeinung]

'Russel Blakes spannender und actionreicher Abenteuerroman ist eine Empfehlung für alle, die diese Art von Geschichten mögen. Es war eine Freude für mich dieses Buch zu lesen.' [Lesermeinung]

Russell Blake lebt an der Pazifikküste von Mexiko. Er ist der Autor der Thriller: Fatal Exchange, The Geronimo Breach, Zero Sum, der Trilogie The Delphi Chronicle (The Manuscript, The Tortoise and the Hare und Phoenix Rising), King of Swords, Night of the Assassin, The Voynich Cypher, Revenge of the Assassin, Return of the Assassin, Blood of the Assassin, Silver Justice, JET, JET II - Betrayal, JET III - Vengeance, JET IV - Reckoning, JET V - Legacy, JET VI - Justice, Upon a Pale Horse, BLACK, BLACK is back und BLACK is The New Black.
Zu seinen Sachbüchern zählen der internationale Bestseller An Angel With Fur (eine Tierbiografie) und How To Sell A Gazillion eBooks (while drunk, high or incarcerated) - eine erfreulich boshafte Parodie auf alles, was mit dem Schreiben und Verlegen im Selbstverlag zu tun hat.
?Captain? Russell schreibt und fischt gerne, spielt gerne mit seinen Hunden, sammelt und verkostet Tequila und führt einen ausgedehnten Kampf gegen Clowns, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 364
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958351196
    Verlag: Luzifer
    Größe: 7346 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Drake Ramsey: Das Gold der Inka

Kapitel 3

Drake Simmons linste über das Armaturenbrett seines Honda Accord und hielt die Reihe schäbiger Einfamilienhäuser fest im Blick, wobei er sich einen weiteren Schluck seiner lauwarmen Cola genehmigte.

Er hasste es, auf der Lauer zu liegen. Stundenlang einfach nur herumsitzen um auf einen Straftäter zu warten, der vielleicht niemals auftauchen würde. Das Ganze auf einer strengen Diät aus Koffein und Donuts, und Pinkeln musste man in eine leere Plastikflasche. Er fuhr sich mit einer Hand über die Bartstoppeln auf seinem schlanken Gesicht und fragte sich wieder einmal, wie er in diesem Metier landen konnte, statt etwas aus seinem abgeschlossenen Journalisten-Studium zu machen.

Nachdem er die Uni verlassen hatte, waren die Jobaussichten allerdings alles andere als rosig gewesen. Immerhin hatte das Aufspüren von Kriminellen, die gegen ihre Meldepflicht verstoßen hatten, einige Parallelen zu seinem Traum vom Enthüllungsreporter: Man brauchte in beiden Bereichen Geduld, feste Entschlossenheit, ein gutes Händchen für Recherche und Nachforschungen, aber vor allem ein besonderes Maß von diesem verrückten Draufgängertum, das ihn seit seiner Kindheit ausgemacht hatte. Sein jetziger Job war also nur eine anspruchslosere Version seiner Wunschvorstellung, der Star einer großen Zeitung zu sein.

Die Tür von einem der heruntergekommenen Häuschen öffnete sich und ein Mann mit der verbitterten Ausstrahlung eines Junkies tänzelte die Treppe entlang, wobei er aufmerksam die Straße beäugte. Drake rutschte in seinem Sitz herunter, rückte seine Sonnenbrille zurecht und spähte dann vorsichtig übers Lenkrad.

Keine Frage, er hatte seinen Mann gefunden. Alan Crawford, bereits zweimal wegen Einbruchs verurteilt und nun kurz vor dem dritten Gang ins Kittchen. Ein Dieb, ein Betrüger, und aktuell auch noch auf der Flucht, da er letzte Woche nicht zu seiner Urteilsverkündung erschienen war. Das Interessanteste an ihm waren allerdings die fünftausend Dollar, die auf seine Ergreifung ausgesetzt waren. Das waren zehn Prozent der Kaution, die seine arme, alte Mutter für ihn hingelegt hatte, nur Sekunden bevor er sie und seinen Bewährungshelfer zu Boden schlug.

Das passte zu dem gewalttätigen Ruf, vor dem Harry Rivera, Drakes Arbeitgeber und langjähriger Freund, ihn gewarnt hatte.

"Sei vorsichtig, mein Junge. Er ist verschlagen wie ein Kojote und doppelt so gefährlich", hatte er in seiner typisch kratzigen Kettenraucherstimme geraunzt. "Bei seinem letzten Knastaufenthalt hätte er um ein Haar seinen Zellengenossen umgebracht. Da musst du echt auf Zack sein."

"Genau meine Art Mensch", hatte Drake geantwortet, die Fotos des Flüchtigen in der Hand. "Ein richtiger Chorknabe. Ich werde ihn einfach höflich bitten, mit mir zu kommen - das sollte klappen!"

"Drake, übertreib' es nicht, okay? Ich kann mir keine weiteren Beschwerden leisten. Hörst du mir zu?"

"Beschwerden? Natürlich beschweren die sich alle. Ich zerre sie vor den Richter. Was erwartest du?"

"Keine unnötige Gewaltanwendung. Ich habe immer noch Stress wegen Jarvis."

Mel Jarvis war ein Drogendealer, der bei einer Kaution von achtzigtausend Dollar das Weite gesucht hatte. Als Drake ihn bei seiner meth-süchtigen Freundin aufgespürt hatte, wollte der Typ ihm mit einem Kantholz den Schädel spalten. Drake hatte ihn auf dem Gehweg niedergerungen, wobei Jarvis mit dem Kopf auf den Bordstein geknallt war, was ihm eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde eingebracht hatte. Natürlich hatte die Freundin ausgesagt, dass die Verletzungen entstanden seien, weil Drake bis zur Bewusstlosigkeit auf den Mann eingeprügelt hatte. Die Polizei untersuchte den Fall immer noch, obwohl es nicht zur Anklage gekommen war - die hatten eben auch nicht viel Verständnis für flüchtige Kriminelle.

"Jarvis war nichts als ein Stück Scheiße. Er hätte mich fast umgebracht. Was hätte ich denn da machen sollen? Böse gucke

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen