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Drei Strand Krimis Juni 2017 von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Drei Strand Krimis Juni 2017

Drei Strand Krimis von A. F. Morland & Alfred Bekker & Klaus Tiberius Schmidt Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Und immer anders, als man zuerst denkt. Der Umfang dieses Buchs entspricht 400 Taschenbuchseiten. Dieses Buch enthält folgende Krimis: A.F. Morland: Sein Job war Mord Alfred Bekker: Falsche Heilige Klaus Tiberius Schmidt: Bount Reiniger und der Mann im Dunkel Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 305
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743816558
    Verlag: BookRix
    Größe: 796 kBytes
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Drei Strand Krimis Juni 2017

10

Es gefiel June March, dass Bount nicht in seinem Büro auftauchte. So konnte sie endlich wieder einmal schalten und walten, wie sie es für richtig hielt. Bount spannte sie in seine Fälle viel zu selten ein. Er hatte immer Angst um sie.

Angst. Lächerlich. June fühlte sich Manns genug, um auch im hitzigen Kampf gegen das Verbrechen bestehen zu können. Leider gab ihr Bount nur selten Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen, und er nutzte jede Gelegenheit sofort aus, um mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass er mit seiner Ansicht ja doch richtig lag. Als ob es bei ihm niemals Fehlschläge gegeben hätte. Aber die wurden von ihm selbstverständlich anders gewertet. Das blonde Mädchen engagierte sich sofort mit Feuereifer.

Ein paar Telefonate genügten fürs Erste, dann wusste sie, dass der Mordfall Alan Schatzberg bei Bount Reinigers Freund Captain Toby P. Rogers gelandet war. Sie rief im Police Headquarters an und hatte das Glück, Toby in seinem Büro zu erreichen.

"June !", rief der gewichtige Leiter der Mordkommission erstaunt aus. "Was für eine freudige Überraschung!"

"Hast du schon zu Abend gegessen, Toby?", fragte June mit einschmeichelnder Stimme.

"Nein, noch nicht. Aber ich denke, dass ich mich in der nächsten halben Stunde in die Kantine begeben werde, um den Schlangenfraß, den es da gibt, hinunterzuwürgen."

"Wie wär's mit einem saftigen Steak, einer leckeren Sauce Béarnaise und einem Berg Pommes frites?"

"Wer hat Geburtstag?"

"Niemand. Darf ich dich trotzdem einladen?"

"Gibt es dafür einen besonderen Grund?"

"Ich esse nicht gern allein."

"Das ist ein Argument. Wohin soll ich kommen?"

"Kennst du das neue Steakhouse auf dem Cathedral Parkway?"

"Daran bin ich schon mal vorbeigefahren."

"Wie wär's damit?"

"Einverstanden. Ich bin schon da. Aber ich warne dich. Ich bringe einen Bärenhunger mit."

"Das soll mir recht sein. Die Einladung geht sowieso auf Spesen", sagte June und legte auf. Sie machte den Laden dicht und fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten. Auf der Straße winkte sie ein Taxi heran und sagte dem Fahrer, wohin sie wollte. Der Mann nickte und fuhr los. Zehn Minuten später war June am Ziel. Sie staunte, als sie feststellte, dass Toby Rogers bereits da war und auch schon die Speisenkarte in seinen klobigen Händen hielt.

"Das ging aber schnell", sagte June.

Toby erhob sich grinsend. "Wusstest du nicht, dass ich der rasenden Truppe angehöre?"

"Aber nur, wenn es darum geht, das größte Steak zu ergattern, was?" Toby lachte. "Man muss eben jeden auf eine andere Weise motivieren, wenn man will, dass er eine Spitzenleistung erbringt."

Nachdem June Platz genommen hatte, setzte auch er sich. Sie bestellten, und während sie auf das Essen warteten, blickte der Captain das blonde Mädchen lauernd an.

"Ich mag zwar in mancher Leute Augen einen dummen Eindruck erwecken, aber ich bin nicht wirklich dumm."

"Niemand hat das je behauptet", meinte June und strahlte Toby an.

"Aber man behandelt mich hin und wieder so, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank", sagte Toby. "Wer?"

"Du zum Beispiel. Oder Bount. Der hält mich manchmal für ganz besonders begriffsstutzig."

"Jetzt tust du uns aber unrecht, Toby", sagte June und zog eine Schnute.

"Hand aufs Herz. Hast du mich wirklich nur zum Essen eingeladen, weil du - der Prototyp eines emanzipierten Weibchens - nicht allein speisen möchtest?"

"Von wegen emanzipiert! Bount unterdrückt mich ganz gehörig..."

"Du schweifst vom Thema ab, June!"

Das Mädchen seufzte. "Na schön. Ich habe dich auch noch aus einem anderen Grund eingeladen."

"Nachtigall, ich hör' dir trapsen."

"Ich habe erfahren, dass du den Mordfall Schatzberg übernommen hast, obwohl die Sache auf Coney Island passiert ist und somit in den Zuständigkeitsbereich der dortigen Mordkommission fällt."

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