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Duncan's Crossing von Wenzel, Alvar (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Duncan's Crossing

Als Brenda Buchanan spät abends nach Hause zurückkehrt, liegt ein Toter in ihrer Küche. Seine Kehle wurde aufgeschlitzt. Bald findet die Polizei einen Verdächtigen. Spencer Macbain hat kein Alibi. Sein Motiv: Eifersucht. Zunächst sieht alles nach einem klaren Fall aus. Doch woher besaß der Tote einen Schlüssel zu Brendas Haus? Und wieso trug er eine Verkleidung? Gegen den Willen ihrer Vorgesetzten, die den Fall zu den Akten legen wollen, ermitteln Inspektor Macnab und Polizeifotograf Gavin Forbes weiter. Sie stoßen dabei auf ein schreckliches Geheimnis. Der Autor ist Mathematiker und Jurist. Weitere Informationen, auch zu seinen anderen Büchern, finden Sie auf seiner Homepage (www.alvarwenzel.de).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 232
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746088129
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 530kBytes
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Duncan's Crossing

Peter Hutchinson

G AVIN FORBES' TELEFON klingelte kurz vor Mitternacht. Es weckte ihn aus einem schlafähnlichen Dämmerzustand, in den er während der Spätnachrichten der BBC versunken war, da der Sender seine Hauptschlagzeilen allzu oft wiederholt hatte.

Schwerfällig erhob Gavin sich von der Couch und griff nach dem Telefon, das neben dem immer noch angeschalteten Notebook auf dem Schreibtisch lag.

Als Gavin sich meldete, klang seine Stimme heiser und schlaftrunken.

Der Mann am anderen Ende der Leitung war dagegen hellwach: "Wir brauchen Ihre Dienste", erklärte er ohne Umschweife.

Gavin erkannte an der Stimme Carson, den Chef der Einsatzleitung des CID Houndslow.

"Es gab einen Mord", fuhr Carson fort. "Sie müssen die Aufnahmen machen." Dann gab er die Adresse durch, die Gavin auf der Rückseite einer noch nicht bezahlten Rechnung notierte.

Bei dem Wort 'Mord' wurde auch Gavin hellwach. Sein Herz schlug so rasch, als hätte er mehrere Tassen Espresso hintereinander getrunken. Denn erst vor einem halben Jahr hatte Gavin den Posten als Polizeifotograf für die Dienststelle in Houndslow übernommen. Seinen Einsätzen für den CID haftete daher immer noch etwas Neues und Aufregendes an.

Langsam holte Gavin Luft. Dann wiederholte er für Carson die Adresse. Der bestätigte und beendete das Gespräch.

Gavin legte das Telefon erst gar nicht beiseite, sondern bestellte sogleich ein Taxi. Anschließend warf er einen Blick auf den Schreibtisch, an dem er bis zum Beginn der Spätnachrichten an einem Artikel für ein Outdoor-Magazin gearbeitet hatte. Er sicherte Text und Bilder und klappte dann das Notebook zu.

Im Flur zog er sich eine warme Jacke über, schulterte seinen stets griffbereiten Fotorucksack und verließ das kleine Appartement in der Nähe des Stadtzentrums von Houndslow, in dem er seit drei Jahren wohnte.

Er wollte auf der Straße auf das Taxi warten, um nicht unnötig Zeit zu verlieren. Im Freien war es allerdings empfindlich kühl. In Gedanken stellte Gavin fest, dass der Mai in Houndslow auch schon wärmer gewesen war.

Ungeduldig blickte Gavin in Richtung der nahegelegenen Kreuzung. Von dort erwartete er das Taxi. Um die Hände zu wärmen, schob er sie tief in die Taschen seiner Jacke.

Kurz darauf bog ein Taxi von der Kreuzung in die Seitenstraße ein und nahm Kurs auf Gavin, als dieser es heranwinkte. Eine Viertelstunde später setzte es ihn in der Brandon Street ab, die in einer der wohlhabenderen Vorstädte von Houndslow gelegen war. Gavin verglich die Hausnummer mit Carsons Angaben. Dass er hier tatsächlich richtig war, bestätigten ihm auch die zahlreichen Einsatzfahrzeuge der Stadtpolizei, die sich auf der Straße drängten und mit ihren Scheinwerfern die schottische Nacht erhellten.

Nummer 128 war ein zweistöckiges, frei stehendes Einfamilienhaus in einer Reihe ganz ähnlicher Gebäude, die allesamt aus den sechziger Jahren stammten. Die Tür von Nummer 128 stand weit offen. Aus jedem der Fenster drang Licht.

Gavin ging auf den Hauseingang zu. Dabei warf er einen Blick auf das Klingelschild am Gartentor: B. Buchanan war dort in schnörkellosen Lettern auf einem Messingschild eingraviert.

Gavin zog die Augenbrauen in die Höhe. Obwohl er den Namen im Moment nicht einordnen konnte, kam er ihm vage bekannt vor. Als ihm jedoch nicht einfiel, woher er B. Buchanan kannte, schüttelte er den Kopf und ging in das Gebäude hinein.

Gavin orientierte sich an der Lautstärke der Stimmen der Uniformierten im Inneren des Hauses. Diese Orientierungsmethode führte ihn durch den Hausflur und an der Treppe zu den oberen Stockwerken vorüber. Am Ende des Flurs stieß er auf die ersten beiden Uniformierten. Der eine von ihnen grüßte Gavin freundlich, der andere jedoch musterte ihn unwillig. Nicht für jeden gehörte Gavin wirklich zur Truppe.

Es war eine Erfahrung, die Gavin nicht zum ersten Mal machte. Sicherl

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