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Dunkelkammer Frank Wallerts erster Fall von Jahn-Nottebohm, Kurt (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Dunkelkammer

Mülheim an der Ruhr. Ein brutaler Doppelmord, eine leere CD-Hülle und ein brennendes Haus bringen den Kripo-Beamten Frank Wallert und sein Team fast zur Verzweiflung. Erst als die 13-jährige Steffie die Bahnen der Ermittlungen kreuzt, kommt Licht in die Dunkelheit. Das Buch ist auch als Print-Ausgabe im Handel erhältlich. Bisher erschienen: Dunkelkammer - Frank Wallerts erster Fall Im Namen des Vaters - Frank Wallerts zweiter Fall Der Grieche - Frank Wallerts dritter Fall Ein mörderisches Lächeln - Frank Wallerts vierter Fall Adrian - Frank Wallerts fünter Fall Wie auf Schienen - Frank Wallerts sechster Fall Der Teufel hinter der Wand - Frank Wallerts siebter Fall Grauzonen - Frank Wallerts achter Fall

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 273
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783730957059
    Verlag: BookRix
    Größe: 1500 kBytes
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Dunkelkammer

4 Freitag 5. April 2002

Irgendetwas störte ihn. Er wälzte sich auf die rechte Seite. Da war es wieder. Ein durchdringendes Geräusch. Wie durch einen Nebel hindurch erkannte er das Läuten des Telefons. Jetzt war er schlagartig wach und schaute automatisch auf den Wecker. Es war fünf. Er warf die Decke von sich und sprang auf. Das Telefon stand im Flur, jedenfalls die Basisstation. Vom Handgerät fehlte mal wieder jede Spur. Letztlich spürte er es in der Küche auf.

"Frank Wallert", meldete er sich.

"Herr Wallert, hier ist Frings von der Wache."

"Herr Frings, was gibt's?"

"Ich dachte mir, ich sollte Sie anrufen. Die Langenfeldstraße 14 brennt."

"Was?", entfuhr es Frank.

"Ja, Sie hatten doch gestern dort einen Einsatz wegen der Morde. Und da dachte ich ..."

"Da haben Sie richtig gedacht", unterbrach Frank ihn. "Sagen Sie den Kollegen, ich komme."

Er schaltete das Gerät aus und steckte es auf die Station. Innerhalb weniger Augenblicke war er angezogen. Er warf schnell ein Pfefferminzbonbon ein. Ina hatte nichts von alledem mitbekommen.

Um Viertel nach fünf stieg er ins Auto und fuhr in die Langenfeldstraße. Als er in die Straße einbog, musste er sofort halten. Feuerwehrwagen versperrten die Weiterfahrt. Die morgendliche Dunkelheit war zerrissen von zuckenden Blaulichtern und Flammenschein. Er nahm Dutzende von verschlafenen und in Morgenmäntel gehüllte Anwohner wahr. Aus dem Haus, in dem Claudia Hülst und Jörg Klettner gestorben waren, schlugen Flammen. Das Dach war nicht mehr da. Rufe von Feuerwehrleuten schallten durch die Gegend und ein unfassbarer Gestank lag in der Luft. Er zückte seinen Ausweis und lief auf jemanden in Uniform zu, der aussah, als hätte er etwas zu sagen.

"Guten Morgen, Wallert von der Kripo. Was ist hier passiert?"

"Wonach sieht das denn aus, Sie Witzbold?", fuhr der Uniformierte Frank an.

"Nach einer Grillfete?" Er hatte nur flüchtig auf den Ausweis geblickt.

"Geht's auch etwas freundlicher?"

Der Uniformierte ließ Frank stehen und bewegte sich auf ein Löschfahrzeug zu. Frank machte drei schnelle Schritte und baute sich vor dem Mann auf.

"Passen Sie mal auf!", zischte er ihn an. "Sie werden mir jetzt auf der Stelle meine Frage beantworten. Wir haben gestern hier zwei Leichen gefunden. Mordopfer. Das Haus war versiegelt und stand leer. Was also - zum Teufel - ist hier passiert?"

Die letzten Worte schleuderte Frank förmlich ins Gesicht des Feuerwehrmannes.

"Sagen Sie das doch gleich", entgegnete dieser schon etwas kleinlauter. "Mein Name ist übrigens Schreiber." Er reichte Frank die Hand."Ich kann Ihnen aber noch nicht viel sagen. Wir haben um 4:30 Uhr den Notruf erhalten und waren gegen zwanzig vor fünf hier. Der Mann da drüben hat angerufen."

Er wies Frank mit einer Kopfbewegung die Richtung, wo der Mann stand.

"Das Feuer hat sich unglaublich schnell ausgebreitet und rasant gewütet. Vor etwa zehn Minuten ist das Dach schon eingestürzt. Ein normales Feuer scheint das nicht zu sein."

"Sie meinen, das war Brandstiftung?"

"Das vermute ich. Genau sagen können wir das erst morgen. In den nächsten Stunden kann da sowieso noch niemand rein. Wir werden nach dem Löschen eine Wache hierlassen und das Ganze morgen untersuchen."

"Ist jemand von uns hier?", fragte Frank nach.

"Von der Kripo, meinen Sie? Ja. Kurz bevor Sie gekommen sind, war ein Herr Frenzen hier. Der ist aber wieder gefahren, weil es für ihn hier nichts zu tun gab. Ansonsten sind nur Ihre grünen Kollegen hier, die die Absperrung organisiert h

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