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Dunkle Spur: Der zweite Fall für Kemper & Wahlberg Kriminalroman von Heiland, Henrike (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Dunkle Spur: Der zweite Fall für Kemper & Wahlberg

Zum Töten nah - hüte dich vor denen, die unschuldig wirken! Der Kriminalroman »Dunkle Spur« von Henrike Heiland jetzt als eBook bei dotbooks. Das Genick gebrochen, der Körper von Flammen verzehrt ... Im Hafen von Rostock findet man die Überreste einer Leiche. Das Handy neben dem Toten gehört einem Dealer; wurde er Opfer eines Machtkampfs im Drogen-Milieu? Der Fall nimmt für Hauptkommissar Erik Kemper schnell eine ungeahnte Wendung: Der letzte Anruf auf dem Handy führt zu seinem jungen Kollegen Kai - und zu Lilly, der Tochter seines Vorgesetzen! Als schließlich die wahre Identität des Toten ans Licht kommt und einen Skandal auszulösen droht, kann nur noch eine Kemper helfen: die Kriminalpsychologin Dr. Anne Wahlberg, deren Intuition weit über das normale Maß hinausgeht. Doch mit jedem Faden, den die beiden aufgreifen, zieht sich das Netz immer dichter zusammen ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: der Kriminalroman »Dunkle Spur« von Henrike Heiland - auch bekannt als Zoë Beck - ist der zweite Band ihrer Serie über das Ermittlerduo Kemper & Wahlberg, der unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Henrike Heiland, geboren 1975 in Hessen, studierte deutsche und englische Literatur. Danach arbeitete sie zunächst als TV-Producerin und Drehbuchautorin; heute ist sie unter dem Namen Zoë Beck als Schriftstellerin, Übersetzerin und Synchronregisseurin sowie als Verlegerin des Verlags culturbooks erfolgreich. Auf Lesereisen lieh sie internationalen Bestsellerautorinnen wie Denise Mina, Val McDermid und Louise Welsh ihre Stimme. Die vielfach preisgekrönte Autorin - unter anderem erhielt sie den Friedrich-Glauser-Preis und den Deutschen Krimipreis - ist außerdem Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts. Die Autorin im Internet (unter dem Namen Zoë Beck): https://zoebeck.blog/ Bei dotbooks erschienen die drei unter den Namen Henrike Heiland veröffentlichten Kriminalromane um die Ermittler Erik Kemper und Dr. Anne Wahlberg: »Späte Rache«, »Dunkle Spur« und »Alte Sünden«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966554060
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1756 kBytes
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Dunkle Spur: Der zweite Fall für Kemper & Wahlberg

Kapitel 1

Die frische Brise, die landwärts von der Ostsee her wehte, schaffte es nicht, den Gestank des verbrannten Leichnams erträglicher zu machen.

»Durch den Mund atmen!«, rief ihnen ein Spurensicherer zu. Erik Kemper nickte nur.

Es war drei Uhr an einem Samstagmorgen im September, und der Fundort im Überseehafen Rostocks war mit starken Scheinwerfern ausgeleuchtet. Die Männer von der Kriminaltechnischen Untersuchung fotografierten noch und suchten die Gegend ab. Erik sah sich langsam um, vermied es aber, direkt auf das Opfer zu sehen.

»Was legt hier nachher ab?«, fragte er Micha Anders, der sich gerade mit einem der Hafenpolizisten unterhalten hatte.

»Nur Frachter, wir können gut absperren. Im Moment liegen auch nur diese beiden Schiffe hier, und die waren definitiv die ganze Zeit dicht. Da konnte niemand rauf, um sich zu verstecken. Ich denke, die können raus.«

In Eriks Kopf hämmerte es. Er hatte fast nicht geschlafen, und als er sich endlich zwang, zu dem Opfer hinüberzusehen, schaffte er es kaum, seinen Blick scharf zu stellen.

Die Leiche und der Boden darum herum in einem Radius von ungefähr zwei Metern waren mit weißem Feuerlöschpulver bedeckt. Unmöglich zu sagen, ob es sich einmal um einen Mann oder eine Frau gehandelt hatte. Wie es aussah, hatte das Feuer Kleidung, Haut, Haare und Fleisch fast vollständig aufgefressen. Das Opfer lag auf dem Rücken, die Arme, die Hände zusammengekrampft, ob vom Feuer oder vom Todeskampf, war unklar. Die verkohlten menschlichen Überreste waren mit dem asphaltierten Boden des Parkplatzes, der an einer der Anlegestellen des großen Überseehafens lag, fast verschmolzen. Im gleißenden Scheinwerferlicht sah Erik noch Dampf aufsteigen.

»Wo ist der Typ mit dem Feuerlöscher?«, fragte er dann und sah sich suchend um.

Micha deutete auf einen kahlköpfigen, leicht übergewichtigen Mann Ende vierzig in Flanellhemd und Jeans, der mithilfe eines Sanitäters versuchte, das Feuerlöschpulver von Körper und Kleidung zu entfernen.

»Hat die Windrichtung in der Aufregung nicht beachtet«, erklärte Micha. »Dieter Lindpointner heißt er. Österreicher.« Er sagte es in einem Tonfall, als würde die Herkunft des Mannes alles erklären.

»Seine Hose ist offen.«

Micha nickte und fuhr sich mit beiden Händen durch die kurzen blonden Haare. »Er hatte hier eine geschäftliche Verabredung mit einer Dame.«

»Ah ja?«

»Aus dem Blow Job ist dann aber nicht mehr so viel geworden. Sie hatte noch nicht richtig angefangen, als er das Feuer gesehen hat und losgerannt ist.«

»Dann hat sie ihren Job aber nicht sehr gut gemacht«, bemerkte Erik trocken und massierte mit einer Hand seinen Nacken. Die Kopfschmerzen blieben. »Und dieser Lindpointner, oder wie er heißt, hat gleich mit dem Feuerlöscher herumgefuchtelt? Was, wenn das Opfer noch gelebt hätte? An dem Zeug kann man ersticken!«

»Die Kollegen haben ihn blasen lassen ...« Angesichts der ungewollten Zweideutigkeit musste Micha grinsen, riss sich aber sofort wieder zusammen, als er Eriks ernstes Gesicht sah. Er räusperte sich umständlich und fuhr fort: »Jedenfalls hatte er so viel Promille, dass es mit der Logik nicht mehr so weit her war.«

Erik schüttelte langsam den Kopf. »Hat er irgendwas gesehen? Vielleicht, wie jemand weggelaufen oder weggefahren ist? Wo ist die Frau?«

»Die Frau ist abgehauen. Er hat zwar versucht, sie zu beschreiben, aber es wird eine Weile dauern, bis wir sie gefunden haben, wenn wir sie überhaupt finden. Gesehen hat er nichts, nur das Feuer.«

Erik sah wieder zu dem Mann, der sein weiß gepudertes Gesicht in den Händen hielt und offenbar weinte. Der Sanitäter, gerade mal Anfang zwanzig, sah reichlich überfordert aus und klopfte dem Österreicher hilflos auf die Schulter.

»Scheiße, der Arme. Erst ein Coitus Interruptus, und dann das hier. Hoffentlich war die Kleine nicht zu teuer.« Micha lachte kurz über seinen eige

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