text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Dunkles Omen - Ein Cainsville-Thriller Roman von Armstrong, Kelley (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dunkles Omen - Ein Cainsville-Thriller

Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern - nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen ... Kelley Armstrong wurde in Sudbury, Kanada, geboren. Sie studierte Psychologie an der University of Western Ontario und Informatik am Fanshawe College. Weil sie schon als Kind schreiben wollte, wandte sie sich bereits während ihres Studiums der Schriftstellerei zu. Heute ist Kelley Armstrong eine erfolgreiche Autorin, deren magische Thriller New York Times-Bestseller sind. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario, Kanada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 592
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641209575
    Verlag: Heyne
    Serie: Cainsville .1
    Originaltitel: Omens - Cainsville Book 1
    Größe: 1138 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dunkles Omen - Ein Cainsville-Thriller

PROLOG

Eden krabbelte ins Wohnzimmer und schürfte sich die Haut an ihren pummeligen Händen und Knien an dem rauen Teppich auf. Als Stiefel durch den Hausflur schritten, hielt sie die Luft an und rührte sich nicht mehr.

Hatte er sie gehört?

Die Schritte stoppten. Sie beugte sich zurück, um den Türpfosten herum, und lugte den dunklen Korridor hinunter. Keine Spur von ihm zu sehen. Noch nicht. Aber er würde sie holen. Das tat er immer.

Sie krabbelte schnell ein Stück weiter, unterdrückte aber das Verlangen, aufzuspringen und loszurennen. Wenn sie rannte, würde er sie hören.

Kaum war sie an dem großen Sessel vorbei, hielt sie inne und schaute sich um. Der lange Tisch vor dem Sofa hatte ein Schrankfach. Sie öffnete die Tür und zuckte kurz zusammen, als sie das leise Klicken hörte. Das Fach war groß genug, dass sie sich hätte hineinquetschen können, aber es war voller Bücher und Zeitschriften.

Dann sah sie sich zu dem großen Sessel um. Er war zu weit von der Wand entfernt. Wenn sie sich hinter ihm versteckte, würde er sie sehen, sobald er um die Ecke kam. Und das Sofa? Ja! Sie legte sich flach auf den Bauch und kroch rückwärts, bis ihre Beine ganz darunter waren, und ...

Ihr Popo traf auf das Gestell des Sofas und hielt sie auf. Sie versuchte es erneut, wand sich wie verrückt, aber sie kam nicht darunter. Vielleicht, wenn sie es mit dem Kopf voran versuchte. Schnell zog sie sich wieder nach vorn, und ...

Sie steckte fest. Jetzt zappelte sie mit aller Kraft, und der Teppich schürfte ihr die Knie auf, aber sie konnte nicht entkommen, und sie war sich sicher, dass er jetzt jeden Moment ...

Doch dann war sie wieder frei. Eine Sekunde blieb sie an Ort und Stelle, um Atem zu holen, dann machte sie kehrt, um mit dem Kopf voran unter das Sofa zu krabbeln, und ...

Ihr Kopf passte auch nicht drunter.

Aber was wäre hinter dem Sofa? Wenn sie es nur ein bisschen in den Raum ziehen könnte, dann würde der Platz reichen, um dahinter zu kriechen. Mit beiden Händen packte sie ein Bein und zog. Es wackelte ein wenig, rührte sich aber nicht von der Stelle.

Jetzt waren die Schritte erneut zu hören, langsam und gleichmäßig. Auf dem Weg zu ihr? Sie schluckte, versuchte zu lauschen, aber ihr Herz pochte so heftig, dass sie kaum etwas hören konnte.

Vorsichtig rutschte sie zwischen Tisch und Sofa hervor und schaute sich zu dem Flur um, der zu den Schlafzimmern führte. Da gab es haufenweise Verstecke. Bessere Verstecke. Wenn sie es schaffte ...

"Eden?"

Wieder stürzte sie sich auf das Sofa und stieß es gerade weit genug nach vorne, dass sie sich dahinter quetschen konnte. Sie wollte sich umschauen, um sich zu vergewissern, dass ihre Füße auch versteckt waren, aber sie konnte es nicht erkennen. Sicherheitshalber schlängelte sie sich noch etwas weiter in die Lücke und schlug die Hände vor den Mund. Wenn sie einen Laut von sich gab - irgendeinen Laut -, dann würde er sie finden. Ganz flach lag sie auf dem Teppich und bemühte sich, den Geruch von alter Katzenpisse nicht einzuatmen, während sie sich so klein wie möglich machte.

Schritte donnerten in den Raum. Und verharrten. Als Eden die Augen zukniff, konnte sie seinen leisen Atem hören. Sie stellte sich ihn vor, wie er sich das wirre blonde Haar aus den Augen strich, während er den Raum absuchte.

"Eden?", rief er.

Seine Stiefel raschelten auf dem Teppich, als er noch ein paar Schritte weiterging. Dann holte er seufzend Luft. "Sie ist weg. Oh mein Gott, Pammie, unser Baby ist weg!"

Eden presste die Faust an den Mund, um das aufbrandende Gelächter zu ersticken. Mommys leises Seufzen wehte von der Küche herbei, als sie Daddy - wieder einmal - ermahnte, in Gegenwart ihrer Tochter seine Zunge im Zaum zu halten.

"Aber sie ist verschwunden!", erwiderte er. "Ruf die Polizei! Ruf die Feuerwehr! Ruf die Clown-Brigade!"

"Da wir gera

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen