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Ein Fall für Bount Reiniger - Die Tote ohne Namen von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Ein Fall für Bount Reiniger - Die Tote ohne Namen

DIE TOTE OHNE NAMEN von Alfred Bekker Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten. Im Kampf gegen das Verbrechen setzt der smarte Ermittler Bount Reiniger auf ungewöhnliche Methoden - hin und wieder aber auch auf die Schusskraft seiner Automatik. Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 140
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738919394
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 437 kBytes
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Ein Fall für Bount Reiniger - Die Tote ohne Namen

E in heller Schrei durchschnitt die Stille.

Bount Reiniger sog die kalte Morgenluft in gleichmäßigen Zügen in sich hinein, während er in gemäßigtem Tempo seine morgendliche Jogging-Tour durch den New Yorker Central Park machte. Zur Rechten hatte er den sogenannten Pond, einen Teich, an dessen Ufern sich ein Vogelreservat befand. Das Gezwitscher bildete einen angenehmen Kontrast zu den Geräuschen, die den Moloch New York sonst beherrschten.

Eine friedliche, stille Oase in der pulsierenden Stadt - aber nicht an diesem Morgen...

Aus einiger Entfernung sah Reiniger drei Menschen auf sich zu laufen, zwei Männer und eine Frau. Aber das waren keineswegs Jogger, die zum Vergnügen oder wegen der Gesundheit liefen.

Die drei kamen sehr schnell näher. Die Frau schien auf der Flucht vor den beiden Männern zu sein, die ihr im Abstand weniger Meter auf den Fersen waren. Aber dieser Abstand wurde immer kleiner.

"Nein!"

Die Frau keuchte und sah sich verzweifelt um. Sie trug sportliche Kleidung. Ihr langes, schwarzes Haar flog wirr durch das feingeschnittene, bräunliche Gesicht, während ihre Verfolger sie fast erreicht hatten.

Dann stolperte sie, strauchelte und ging zu Boden. Die beiden Kerle beugten sich über sie und packten sie roh. Sie schnappte nach Luft und hatte nicht einmal mehr genug davon, um zu schreien. Die junge Frau war völlig ausgepowert. Ihre Versuche, sich doch noch loszureißen, wirkten kraftlos.

Dem eisernen Griff ihrer beiden Kontrahenten hätte sie wohl ohnehin auch nicht allzu viel entgegenzusetzen vermocht.

Indessen hatte Bount mit einen kleinen Spurt den Ort des Geschehens erreicht. Er wollte wissen, was hier gespielt wurde.

"Was machen Sie da?", fragte Bount an die beiden Männer gerichtet, die ihr Opfer inzwischen an den Armen empor gerissen und auf die Füße gestellt hatten. Sie zitterte und in ihren Augen stand nackte Angst. Als sie Bount sah, schien so etwas wie ein Hoffnungsfunke in ihnen aufzuglimmen.

Die beiden Männer trugen elegante Kleidung und machten einen gut trainierten Eindruck. Der eine hatte dunkle Haare und einen Oberlippenbart. Der andere war blond und blauäugig. Sein Gesicht wirkte grobschlächtig und brutal.

"Joggen Sie einfach weiter!", zischte der Dunkelhaarige. "Na los, verschwinden Sie schon."

"Nein!", rief die Frau, aber der Blonde verschloss ihr mit seiner großen Pranke den Mund.

"Dies ist eine Polizeiaktion und kein Schauspiel, Mister", behauptete der Dunkelhaarige frech. Aber das erschien Bount nicht besonders glaubwürdig.

"Das sieht eher nach etwas anderem aus", erwiderte er kühl.

"Glauben Sie, was Sie wollen!"

"Sie werden doch sicher Dienstausweise haben!"

Bount trat nahe an das Trio heran. Die beiden wechselten einen kurzen Blick miteinander. Es schien ihnen nicht zu gefallen, mit Bount an jemanden geraten zu sein, der sich nicht so leicht abwimmeln ließ.

Der Dunkelhaarige entblößte seine Zähne und knurrte: "Klar, haben wir Ausweise!" Er griff in die Innentasche und hatte in der nächsten Sekunde eine 8-Millimeter-Pistole in der Hand.

Bount hatte etwas in der Art erwartet. Sein Handkantenschlag kam daher blitzschnell und schleuderte dem Kerl die Waffe aus der Hand. Die nachfolgende Linke traf ihn mitten im ungedeckten Gesicht, ließ ihn rückwärts taumeln und zu Boden gehen. Er schien etwas benommen zu sein.

Die junge Frau nutzte ihre Chance und riss sich los. Sie hatte kaum noch Kraft, aber sie versuchte dennoch davonzulaufen. Sie strauchelte und fiel beinahe vor Schwäche hin. Wer mochte wissen, wie lange sie schon auf der Flucht war...

Ihre Bewegungen wirkten kraftlos und erschöpft, aber Ihr Widerstandswille war ungebrochen. Sie war fest entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen.

Der Blonde legte Bount indessen mit einem gekonnten Judogriff auf

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