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Ein Rocker und ein Mistelzweig von Muschiol, Bärbel (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Ein Rocker und ein Mistelzweig

Der Rockerpräsident Blade und die Kindergärtnerin Wednesday haben spontan zusammen die Nacht verbracht: Eine einzige Nacht, aber auf ihr Gefühlsleben sind die Auswirkungen gewaltig. Wednesdays Verstand zweifelt noch daran, ob eine Beziehung mit dem Red Bastard möglich ist, doch ihr Unterbewusstsein will längst mehr – mehr Rocker, mehr Nächte, mehr Sex! Blade kann sich kaum auf seine Aufgaben konzentrieren, der sexy Mittwoch will ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wednesday bemerkt schnell, dass Schießpulverküsse, Rockerromantik und Mistelzweige eine gefährliche Kombination sind ... Alles könnte so perfekt sein, wäre da nicht ihr Ehemann, der längst beschlossen hat, dass seine Frau sterben muss. Die Rockerserie beinhaltet: 1. Ein Rocker im Schneegestöber 2. Ein Rocker und ein Mistelzweig. 3. Ein Rocker unterm Weihnachtsbaum. Ab dem 03.12.2019 4. Ein Rocker von Santa Claus. Ab dem 09.12.2019 5. Ein Rocker und ein Feuerwerk. Ab dem 14.12.2019 Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern, geboren. Glücklich verheiratet lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern heute noch immer im tiefsten Bayern. Im Genre Erotik und in der Belletristik hat sich die Autorin mittlerweile einen festen Platz in den Bestsellerlisten geschaffen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783965860827
    Verlag: Klarant
    Größe: 333 kBytes
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Ein Rocker und ein Mistelzweig

1. Kapitel

Blade

Seit ich aus Wednesdays Bett gestiegen bin, bin ich hellwach.

An Schlaf war nicht mehr zu denken.

Das, was ich mit dieser Frau erlebt habe, hat mir gezeigt, was ich wirklich will und wie sehr ich all den Schlampen, die ich sonst immer ficke, überdrüssig geworden bin.

Der Sex mit dieser Frau war eine wahre Offenbarung. Für gewöhnlich ist es so, dass ich die Bitches, sobald ich abgespritzt habe, wegschicke.

Ich ertrage ihre Nähe und ihre Gesellschaft nicht und hasse es, wenn sie sich im Anschluss zu mir legen oder sich unterhalten wollen.

Mit Wednesday war das anders. Es hat mich einiges an Kraft gekostet, aus ihrem Bett zu steigen. Dieses Mädchen wollte ich überhaupt nicht mehr loslassen.

Das ist neu für mich und sorgt dafür, dass ich meine Prioritäten neu sortieren muss.

Die Tatsache, dass sie mich heute Morgen, als ich Hope im Kindergarten abgeliefert habe, kaum eines Blickes gewürdigt hat, ärgert mich und zeigt mir, dass diese Frau nicht so leicht zu knacken ist. Aber Fuck! Ich spüre instinktiv, dass Wednesday all die Zeit und die Mühe, die ich in sie investieren werde, wert ist.

Wenn es mir gelingt, diese Frau für mich zu gewinnen, würde das einem verdammten Lotto-Jackpot gleichkommen.

Aber bis ich mich darum kümmern kann, dauert es noch etwas.

Die Scheiße mit den Chinesen steht mir bis zum Hals.

Diese verfickten Schlitzaugen haben nicht mal im Traum daran gedacht, ihre Leichen aus dem Hafen zu entfernen, was bedeutet, dass nun das FBI auf der Bildfläche aufgetaucht ist. Ich kenne diese Anzug tragenden Wichser. In spätestens einer Stunde werden sie vor den Toren des Clubs stehen und mir das Leben schwer machen.

Und bis dahin muss ich dafür sorgen, dass das Gelände sauber ist.

Die ganzen Waffen, die Munition und alle Red Bastards mit einem offenen Haftbefehl müssen verschwinden.

Ich kenne dies Spielchen, weiß um die Regeln und werde nicht zulassen, dass uns der Bullshit von letzter Nacht irgendwelche Probleme macht.

"He Bro, wie weit bist du mit den Vorbereitungen?"

River taucht im Türrahmen auf und kommt auf mich zu.

"Fast fertig. Hast du die Uzis und die andere Hardware vom Gelände geschafft?"

Er nickt und zündet sich eine Kippe an.

"Jep, alles erledigt. Wir sind sauber. Brooks und Tiger habe ich in die Hütte geschickt. Sie tauchen unter, bis wir Entwarnung geben."

Es kotzt mich an, dass wir ausgerechnet unseren Vollstrecker ins Exil schicken müssen.

Vor einem Jahr hat er die Beherrschung verloren und einem Cop beide Hände gebrochen. Wie es dazu kam, hat er uns nie verraten, aber ich kenne Brooks, er handelt nicht vorschnell, sondern stets überlegt. Der Bulle wird es also garantiert verdient haben. Tiger hingegen ist noch jung und impulsiv. Er ist wie eine tickende Zeitbombe und neigt zu Gewaltausbrüchen. Mit seinen fünfundzwanzig Jahren hat er schon so einiges auf dem Kerbholz und wenn er sich nicht bald in den Griff kriegt, wird er mit ziemlicher Sicherheit in naher Zukunft über den Haufen geschossen werden. Auf ihn warten einige Haftbefehle und wenn er erwischt wird, wandert er für eine Ewigkeit in den Knast und kommt, wenn er Glück hat, pünktlich zu Hopes einundzwanzigstem Geburtstag wieder raus.

"Gut. Das ist gut."

River lehnt sich an den Schreibtisch und sieht mich fragend an.

"Ist noch was?"

Er grunzt und nickt.

"Den Chinesen fandest du als Geschenk scheiße. Wie sieht es mit dieser Wednesday aus? Wäre dir an ihr eine Schleife lieber gewesen?"

Fuck! Es war ja klar, dass ich mir diesbezüglich noch etwas anhören muss.

"Sie war kein Geschenk, sondern nur der Babysitter."

Sein plötzlich aus ihm herausbrechendes Lachen geht mir auf die Nerven.

"Willst du mich verarschen, Blade? Ich hab

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