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Eisige Glut Thriller von Brown, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Eisige Glut

Würdest du einen Mörder erkennen, wenn er in deinem Haus lebt?
Albträume und Schlaflosigkeit sind die ständigen Begleiter des Journalisten Dawson Scott. Bis er von einem Fall erfährt, der zur Story seines Lebens werden könnte: Ein Mann soll einen grausamen Doppelmord an seiner Frau und deren Geliebten verübt haben. Scott erhält einen entscheidenden Hinweis: Eines der Opfer, Jeremy Wesson, soll der Sohn eines Terroristenpaares sein, das nie gefasst wurde. Auf eigene Faust beginnt Scott zu ermitteln und versucht, über die attraktive Amelia Nolan, Jeremys Exfrau, an Informationen zu gelangen. Was er schließlich aufdeckt, ist mehr als erschreckend ...

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 14.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641174750
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Deadline
    Größe: 1061kBytes
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Eisige Glut

Prolog

Golden Branch, Oregon, 1976

Zum ersten Mal wurden sie gleich nach Tagesanbruch um sechs Uhr siebenundfünfzig unter Beschuss genommen.

Eröffnet wurde das Feuer vom Haus aus, als Reaktion auf die Kapitulationsaufforderung, die das Team von Gesetzeshütern aus verschiedenen Polizeiorganisationen vorgebracht hatte.

Es war ein düsterer Morgen. Am Himmel hingen dunkle Wolken, und über dem Boden lag dichter Nebel. Trotz der schlechten Sichtverhältnisse erschoss einer der Gesuchten im Haus mehr oder minder zufällig einen Deputy US Marshal, der von allen nur Turk genannt worden war.

Gary Headly hatte den Marshal erst am Vortag kennengelernt, kurz nachdem das Team aus ATF - und FBI -Agenten, Deputy Sheriffs und US Marshals erstmals zusammengetroffen war, um seine Vorgehensweise abzustimmen. Sie hatten sich um eine Karte des als Golden Branch bekannten Gebietes versammelt und durchgesprochen, auf welche Hindernisse sie treffen könnten. In seiner Erinnerung hörte Headly noch einen anderen Marshal sagen: "Hey, Turk, bring mir eine Cola mit, wenn du rübergehst, okay?"

Turks wirklichen Namen sollte Headly erst später, viel später erfahren, als sie schon mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Die Kugel erwischte ihn einen Zentimeter oberhalb seiner Kevlarweste und zerfetzte ihm die Kehle. Er sank ohne einen Laut zu Boden und war schon tot, als er in den feuchten Laubhaufen zu seinen Füßen sackte. Headly konnte nichts mehr für ihn tun, außer ein kurzes Gebet zum Himmel zu schicken und in Deckung zu bleiben. Mit jeder Bewegung hätte er sich den Tod oder eine schwere Verwundung zuziehen können, denn seit das Feuer eröffnet worden war, ging aus den offenen Fenstern des Hauses ein unerbittlicher Kugelhagel auf sie nieder.

Die Rangers of Righteousness verfügten über ein unerschöpfliches Waffenarsenal. Jedenfalls erschien es so an diesem trübseligen, nassen Morgen. Das zweite Todesopfer war ein rothaariger vierundzwanzigjähriger Deputy Sheriff. Eine in der kalten Luft aufsteigende Atemwolke hatte seine Position verraten. Sechs Schüsse wurden auf ihn abgegeben. Fünf davon fanden ihr Ziel. Und von diesen wären drei jeder für sich tödlich gewesen.

Das Team hatte vorgehabt, die Gruppe zu überrumpeln, die Haftbefehle für eine lange Liste von Verbrechen zu vollstrecken und alle Mitglieder in Gewahrsam zu nehmen, wobei nur im äußersten Notfall geschossen werden sollte. Allerdings ließ die Vehemenz, mit der die Gesetzeshüter unter Feuer genommen wurden, darauf schließen, dass sich die Kriminellen auf einen Kampf auf Leben und Tod eingestellt hatten.

Schließlich hatten sie nichts zu verlieren als ihr Leben. Eine Festnahme hätte für jedes einzelne der sieben Mitglieder der einheimischen Terrorgruppe lebenslange Haft oder die Todesstrafe bedeutet. Insgesamt hatten die sechs Männer und eine Frau in der Gruppe zwölf Morde begangen und Schäden in Millionenhöhe angerichtet, größtenteils in Regierungsgebäuden oder militärischen Einrichtungen. Trotz ihres religiös klingenden Gruppennamens "Hüter der Rechtschaffenheit" waren die sieben keine radikalen Glaubensfanatiker, sondern Menschen ohne Gewissen und Hemmungen. Im relativ kurzen Zeitraum von zwei Jahren hatten sie traurige Berühmtheit erlangt und sich zur Geißel von regionalen wie nationalen Polizeibehörden entwickelt.

Andere, ähnliche Gruppen versuchten inzwischen den Rangers nachzueifern, aber keine davon hatte es zu vergleichbarer Skrupellosigkeit gebracht. In der kriminellen Unterwelt wurden sie für ihre Dreistigkeit und ihre konkurrenzlose Brutalität verehrt. Für viele heimliche Gegner des Regierungssystems waren sie zu Volkshelden geworden. Man bot ihnen Unterschlupf und versorgte sie mit Waffen und Munition, aber auch mit durchgesickerten Amtsgeheimnissen. Diese Unterstützung aus dem Untergrund ermöglichte es der Gruppe, schnell und brutal zuzuschlage

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