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Eiskalte Umarmung & Eiskalter Schlaf Zwei Romane in einem Band von Korten, Astrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Eiskalte Umarmung & Eiskalter Schlaf

Eiskalte Umarmung Der kommende Tag würde ein Tag des Wartens werden, ein Tag der Vorfreude auf das Finale in der Nacht. Tränen rannen über seine Wangen, während das Gesicht nur Härte zeigte. 'Ich werde mir Zeit lassen', flüsterte er, während er Milch und Zucker in seinen Kaffee rührte. 'Ich werde mir Zeit lassen, wenn ich dich töte.' Eine brutale Mordserie gibt der Polizei Rätsel auf. Die Opfer sind junge Frauen - attraktive blonde Engel mit blau lackierten Fingernägeln. In den Wohnungen der Toten findet sich stets dieselbe mysteriöse Nachricht: 'Ich bin die Sehnsucht, ein Prinz und schön wie die Liebe.' Die Kommissare Robert Hirschau und Benedikt van Cleef wissen genau: Irgendwo dort draußen bereitet sich der Killer darauf vor, erneut zuzuschlagen. Währenddessen ahnt die junge Katharina nichts von den fieberhaften Ermittlungen der Polizei - und von der Gefahr, in der sie schwebt ... Brutal, eindringlich, faszinierend: Begleiten Sie einen gnadenlosen Killer bei seinen Taten - und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt! Jetzt als eBook: 'Eiskalte Umarmung - Poesie der Angst' von Astrid Korten. dotbooks - der eBook-Verlag. Eiskalter Schlaf 'Ich glaube, meine Erinnerung kehrt zurück. Ich habe Angst davor, denn ich spüre, rieche und schmecke ihn, meinen Peiniger.' Gibt es Alpträume, aus denen ein Opfer nicht erwachen kann? Anna wurde von einem brutalen Serienkiller entführt. Zwar konnte Kommissar Benedikt van Cleef ihr das Leben retten, doch auch Jahre später hat Anna das Grauen nicht vergessen. Schlimmer noch: Sie beginnt, zunehmend die Kontrolle über sich zu verlieren. Kann eine Hypnosetherapie ihr helfen, das zurückliegende Kapitel abzuschließen - oder wird dadurch neuen Schrecken die Tür geöffnet? Zur gleichen Zeit ermittelt Benedikt van Cleef in einem anderen Fall. Die Spuren führen weit in die Vergangenheit zurück - und zu einem bestialischen Verbrechen, das noch immer nicht gesühnt wurde ... Ein Ermittler. Zwei Opfer. Sind Sie bereit für die Poesie des Bösen? Jetzt als eBook: 'EISKALTER SCHLAF: Poesie des Bösen' von Astrid Korten. dotbooks - der eBook-Verlag. JETZT BILLIGER KAUFEN! Überall, wo es gute eBooks gibt. Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: 'Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.' Bei dotbooks veröffentlichte Astrid Korten bereits ihre Thriller 'TÖDLICHE PERFEKTION - Poesie der Macht', 'EISKALTE UMARMUNG - Poesie der Angst' und 'EISKALTER SCHLAF - Poesie des Bösen'. Weitere eBooks sind in Vorbereitung. Die Autorin im Internet: www.astrid-korten.com Die Autorin bei Facebook: www.facebook.com/Astrid.Korten.Autorin

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 727
    Erscheinungsdatum: 02.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955204419
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1089 kBytes
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Eiskalte Umarmung & Eiskalter Schlaf

Kapitel 1

München, April 1981 - Samstagnacht

Jakob fuhr mit seinem Wagen durch die dunkle Nacht. Sein Ziel war der Parkplatz am Ende des Hochäckerwegs, dort brachte er den Geländewagen zum Stehen.

Als er sich umdrehte und die Plane auf dem Rücksitz ein wenig lüftete, fragte er sich nicht, was ihn vor ein oder zwei Stunden veranlasst hatte, der jungen Frau, die noch immer bewusstlos auf der Rücksitzbank hing, Gewalt anzutun. Sein linkes Ohr lauschte ihren flachen Atemzügen, sein rechtes der Stille der Nacht.

Jakob wollte nicht gefragt werden, was er da gerade trieb. Was konnte er darauf schon erwidern? Warum mit einer Antwort diesen verwirrend schönen Augenblick zerstören?

Nur er sollte ihre Laute vernehmen, sobald die Wirkung des Rauschmittels nachließ: das arme Ding, tobend, um Hilfe schreiend, ihn anflehend, sie doch gehen zu lassen, vielleicht sogar wimmernd, später markerschütternde Schreie ausstoßend auf dem Weg zur ewigen Verdammnis, begleitet von einer überaus großen Angst.

Jakob stieg aus und zündete sich eine Zigarette an. Er fröstelte und schlug den Kragen seines Mantels hoch. Ein eisiger Wind fegte über den Parkplatz.

Er war gar nicht auf der Jagd gewesen. Eine schicksalhafte Fügung oder einfach nur ein dummer Zufall hatte dafür gesorgt, dass die Kunststudentin vor einigen Wochen in einem Café in sein Bewusstsein gedrungen war. Er wollte gerade gehen, hatte die Türklinke bereits heruntergedrückt, als er das fröhliche Lachen einer Frau hörte, die in Begleitung eines Mannes die Stufen des zweistöckigen Cafés hinunterkam. Wie elektrisiert blieb er stehen und drehte sich um. Er hörte, dass der Mann den blonden Engel Julia nannte. Ihm fiel nicht nur ihre Lebensfreude auf, es war die Ähnlichkeit, die ihn sprachlos machte. Berauscht von ihrem Anblick, folgte er Julia eine Woche lang wie ein Drogensüchtiger seinem Stoff. Am Abend stieg sie in den Bus, der nur wenige Meter von ihrer Wohnung entfernt hielt. Fast immer war sie in Begleitung eines anderen Mannes, und anfangs war er ärgerlich deswegen. Worte wie "unartig" und "ungezogen" kamen ihm in den Sinn.

Nach drei Tagen verlor er die Kontrolle: Ungezogen wich moralisch verwerflich , Ärger wich Wut, und nach einer Woche wurde aus Zorn maliziöser Hass. Heute Abend war er - übel gesinnt - mit ihr in den Bus gestiegen, denn sie war allein. Irgendwann trafen sich ihre Blicke, sie lächelte ihn an mit makellosen Zähnen. Das bedeutete ihr Todesurteil.

Der Parkplatz war noch immer menschenleer. Jakob nahm einen kräftigen Lungenzug, verdrängte die Erinnerung, öffnete die Augen und betrachtete den sternklaren Himmel. Nirgends rührte sich etwas. Er glaubte, dass selbst der Wind einen Moment den Atem anhielt.

Er würde Julia töten. Er sah bereits das Entsetzen auf den Gesichtern der ermittelnden Beamten, wenn sie die Leiche fanden. Und wenn sie mit ihren Recherchen begannen, würden sie lediglich erfahren, dass ein elegant gekleideter, schlanker Mann mit dichtem schwarzem Haar und dunklen Augen mit ihr ausgestiegen war und neben ihr herging. Die Frau hatte den Mann angelächelt, ihn animiert mit ihrem kurzen Rock und ihrem zu knappen Pullover. Das wäre alles, was die ältere Frau und der junge Mann mit den Walkman-Hörern auf den Ohren aussagen würden.

Der Rauch seiner Zigarette hing träge in der Luft. Jakobs Blick folgte einer einzigen dunklen Wolke, die an der Sichel des Mondes vorbeizog. Tausende Sterne schauten auf ihn herab.

Für einen Moment schloss er erneut die Augen und konzentrierte sich auf die Geräusche der Nacht, doch er hörte nur das pfeifende Dröhnen in seinem Kopf und den leisen Hauch seines Atems.

"Morgen ist Sonntag", flüsterte er. "Du wirst in Ekstase sterben. Du wirst mich anflehen, dich zu töten. Du wirst Schmerz empfinden. Ich kenne dieses Gefühl. Mit ihm zerfließt die Zeit, und sie form

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