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Ewig sollst du büßen Thriller von Leotta, Allison (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2013
  • Verlag: Fahrenheit
eBook (ePUB)
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Ewig sollst du büßen

Anna Curtis hat endlich ihren Traumjob als Staatsanwältin. Sie liebt ihr Leben in Washington, D.C. Und dann sind da noch der gefährlich gut aussehende Inspector Jack Bailey und der attraktive Anwalt Nick Wagner... Ihr neuester Fall bereitet Anna allerdings Kopfzerbrechen: Bereits zum dritten Mal wurde Laprea Johnson von ihrem Freund Deonte verprügelt. Doch Laprea zieht kurz nach Prozessbeginn die Anzeige zurück. Eine Woche später ist die Frau tot. Brutal erschlagen. Der Hauptverdächtige ist natürlich Deonte. Sein Verteidiger: ausgerechnet der charmante Nick Wagner ... Allison Leotta ist Staatsanwältin in Washington, D.C., Spezialgebiet sexuelle Gewaltverbrechen und häusliche Gewalt. Sie graduierte an der Harvard Law School und der Michigan State University. Heute lebt sie mit ihrem Mann Michael und ihren beiden Söhnen in Takoma Park, Maryland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 478
    Erscheinungsdatum: 10.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492980272
    Verlag: Fahrenheit
    Größe: 2365 kBytes
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Ewig sollst du büßen

KAPITEL 2

Laprea Johnson konnte nicht fassen, wer da in der Tür stand. War sie den ganzen Weg hierhergekommen, nur um ihn zu sehen? Was war das denn für ein kranker Scherz?

"Laprea - oh nein." Nick stöhnte und trat in das Büro. "War es ..."

"D'marco?" Laprea erhob sich und ging auf Nick zu. "Du weißt das."

"So ein Mist, Laprea, es tut mir so leid."

"Das sollte dir auch leidtun!" Sie stellte sich auf Zehenspitzen so nah an Nick, dass ihre Nase fast sein Kinn berührte. Sie war kurz davor, ihm ins Gesicht zu schlagen.

Der Polizist legte Laprea eine Hand auf ihren Arm und zog sie ein paar Schritte zurück. "Hey, hey. Ganz ruhig, Ma'am", sagte er. "Beruhigen Sie sich."

Laprea zog ihren Arm weg, ließ sich aber durch den freundlichen Gesichtsausdruck des Polizisten besänftigen. Officer Bradley Green war höflich und angenehm gewesen, seit er nach ihrem Notruf in ihrem Haus aufgetaucht war. Man konnte ihm nicht böse sein.

"Ich bin sicher, dass D'marco sich deswegen sehr schlecht fühlt", sagte Nick.

"Er fühlte sich allerdings recht gut, als er seine Faust in mein Gesicht rammte!" Laprea starrte Nick an. In gewisser Weise war es seine Schuld.

"Entschuldigung", sagte Anna und trat zwischen sie. "Kennen Sie beide sich?"

"Er ist der Anwalt von D'marco." Laprea deutete auf Nick.

Anna wandte sich überrascht an Nick. "Du vertrittst den Mann, der sie zusammengeschlagen hat?"

"Angeblich zusammengeschlagen", entgegnete Nick automatisch. "Ich bin Pflichtverteidiger und habe D'marco Davis während der letzten zwei Jahre wegen verschiedenster Dinge vertreten." Er drehte sich wieder zu Laprea. "Es tut mir wirklich leid. Ich werde mit ihm reden."

"Man muss nicht mit ihm reden !", rief Laprea. "Er muss weggesperrt werden!"

"Nick, ich denke, du solltest das Büro besser verlassen", sagte Anna. "Jetzt gleich."

"Das stimmt. Tut mir leid." Er ging langsam auf die Tür zu. "Ich sollte jetzt offenbar sowieso zu den Zellen gehen. Wir sprechen uns später."

Sobald Nick verschwunden war, verflog Lapreas Wut, und es blieben Schmerz und Erschöpfung. Beide Augen pochten, ihre Wange brannte, und ihre Arme taten weh. Sie ließ sich auf einen Stuhl fallen. Da sie nicht mehr schrie, begann ihre Brust zu flattern, und ihr Atem ging flach. Sie hatte den ganzen Morgen über gebrüllt, und es hatte so ausgesehen, als ob sie nicht aufhören könnte. Laprea legte ihren Kopf in die Hände und weinte leise vor sich hin. Sie schämte sich für ihr Aussehen: eine blutende, schniefende Katastrophe, von dem Mann zusammengeschlagen, der sie eigentlich lieben sollte. Jeder im Raum musste denken, dass sie eine totale Versagerin war. Da sie sich schämte, musste sie nur noch mehr weinen. Sie fragte sich, wo ihre Mutter wohl war. Sie fühlte sich so schrecklich allein.

Laprea war erstaunt, als die Staatsanwältin ihr einen Arm um die Schulter legte. Anna kniete sich hin, sodass sie sich direkt in die Augen sehen konnten.

"Es ist alles in Ordnung", sagte Anna und tätschelte ihren Rücken. "Sie sind hier sicher. Es wird alles gut werden."

Dankbar für den Trost, lehnte Laprea sich an die Schulter der Staatsanwältin. Anna hielt sie und murmelte ihr beschwichtigende Worte zu. Sie hoffte nur, kein Blut auf ihren Hosenanzug zu bekommen.

Als Laprea sich schließlich beruhigt hatte, hob sie ihren Kopf und ließ sich von der Staatsanwältin noch eine Serviette geben.

Anna Curtis, so fiel ihr auf, war eigentlich fast zu jung für eine Anwältin. Sie war sehr hübsch, hatte honigblonde Haare und große, ernste blaue Augen. Sie hatte die hochgewachsene schmale Figur einer Athletin, wie sie auf Wheaties-Schachteln abgebildet waren. Doch die Frau tat offensichtlich nichts, um ihr Aussehen zu unterstreichen. Das Haar straff zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden, einfacher schwarzer Hosenanzug, zweckmäßige flache Schuhe. Wü

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