text.skipToContent text.skipToNavigation

Ewig währt der Zorn von Kane, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.03.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)

5,99 €

2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ewig währt der Zorn

'Ein eiskalter Thriller und eine brillante Charakterstudie zugleich.' James Rollins

Vor siebzehn Jahren wurden Morgan Winters Eltern brutal ermordet. Nun erfährt sie, dass damals der falsche Mann für das Verbrechen verurteilt wurde. Der wahre Mörder ist immer noch auf freiem Fuß. Morgan will Rache nehmen. Doch sie weiß nicht, dass der Killer sie schon lange beobachtet - und wie nahe er ihr bereits ist ...

Ein Psychothriller mit Peter 'Monty' Montgomery. Band 1: 'Angsttage'.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Andrea Kane ist eine erfolgreiche US-Autorin, die u. a. psychologische Thriller schreibt. Ihre Bücher wurden bereits in über 20 Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Zwergspitz in New Jersey. Im Internet ist sie unter www.andreakane.com zu finden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 443
    Erscheinungsdatum: 13.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732551392
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Dark Room
Weiterlesen weniger lesen

Ewig währt der Zorn

2.

Pete Montgomery fuhr in die Einfahrt und starrte auf das Reihenhaus, das ihm als Büro diente, als wäre es ein Feind. Er hatte eine Stinklaune. Er war extra um Viertel vor neun in Dutchess County losgefahren, um nicht in den Berufsverkehr zu geraten. Trotzdem hatte er drei Stunden bis Little Neck gebraucht. Normalerweise schaffte er es in der Hälfte der Zeit; heute hatte die Fahrt so lange gedauert, weil Schneefall eingesetzt hatte. Die Straßen waren von einer dünnen Schneedecke überzogen, die aber ausreichte, um die meisten Autofahrer in ängstliche Hosenscheißer zu verwandeln, die ihre Nasen gegen die Windschutzscheiben pressten und nur noch im Schneckentempo dahinkrochen.

Montgomery sprang aus seinem lädierten braunen 96er Toyota Corolla, der schon hunderttausend Meilen auf dem Tacho hatte. Der Wagen war so oft zusammengeflickt worden, dass die Werkstatt für ihn so etwas wie ein zweites Zuhause war. Aber Monty - wie Montgomery von allen genannt wurde - war überzeugt, dass das Auto noch ein gutes Jahrzehnt durchhalten würde. Außerdem war es das ideale Fahrzeug für einen Privatdetektiv: ein ganz gewöhn-licher, einfacher, unauffälliger Wagen.

Als Monty die Bürotür aufschloss, klingelte das Telefon. Er durchquerte den Raum und nahm den Hörer ab. "Montgomery."

"Hallo, Monty." Es war Rich Gabelli, sein ehemaliger Partner im fünfundsiebzigsten Revier in Brooklyn. Sie hatten mehr als zehn Jahre zusammengearbeitet, bis Monty mit fünfzig in den Ruhestand gegangen war. Gabelli war jünger und toleranter; für ihn lag der Ruhestand noch in weiter Ferne.

"Hallo, Rich, was gibt's?" Monty blätterte bereits in seinen Akten und suchte die wichtigsten Fälle heraus.

"Arbeitest du jetzt halbtags? Ich hab's dreimal auf deinem Handy probiert und dich nicht erreicht. Deine Flitterwochen scheinen sich hinzuziehen und 'ne Menge Zeit und Kraft zu verschlingen."

Monty knurrte. Seitdem er seine Exfrau vor sechs Monaten zum zweiten Mal geheiratet hatte, musste er sich ständig die gutmütigen Spötteleien seiner Freunde gefallen lassen. "Ich war nicht zu Hause bei Sally. Ich war unterwegs und hab die anderen Autofahrer verflucht. Übrigens habe ich deine Nummer auf dem Display gesehen, bin aber nicht rangegangen. Es wird Zeit, dass du dich um dein eigenes Sexualleben kümmerst und nicht immer auf meins schielst."

"Du hast gut reden", erwiderte Gabelli. "Sally ist noch immer umwerfend attraktiv. Hast du dir Rose in letzter Zeit mal richtig angesehen? Sie hat zwanzig Pfund zugenommen."

"Und du dreißig. Für deine Wampe brauchst du einen eigenen Schreibtisch. Sei froh, dass Rose dich nicht verlässt. Was willst du? Ich hab zu tun."

"Ich habe eine Information für dich." Monty entging der plötz-liche ernste Unterton in Gabellis Stimme nicht.

"Und?"

Gabelli atmete tief aus. "Der Staatsanwalt hat mit Lando einen Deal gemacht. Lando hat ihm den Namen von Goddfreys Killer verraten."

"Ist doch prima. Okay, ein Deal mit Lando ist zum Kotzen, aber Goddfreys Killer hat es verdient, in der Hölle zu schmoren."

"Stimmt. Aber da ist noch was."

"Ich bin ganz Ohr."

"Der Typ, der Goddfrey umgebracht hat, war Nate Schiller."

"Nate Schill... verdammte Kiste", knurrte Monty. "Bist du sicher?"

"Ja. Schiller hat in Sing Sing damit geprahlt, einen Cop umgenietet zu haben. Er war auch noch so blöd zu sagen, dass es Goddfrey war. Das bedeutet, dass er Hernandez ebenfalls gekillt hat, aber das hat er zu spät bemerkt. Es gibt Beweise, die das bestätigen; darum hat er die Morde an Jack und Laura Winter gestanden. Wenn jemand einen Staatsanwalt umlegt, ist er in Sing Sing ein Star. Wenn er aber einen Gangsterboss tötet, ist sein Leben keinen Pfifferling mehr wert. Und da Goddfrey am Heiligen Abend in Harlem etwa zu der Zeit erschossen wurde, als die Winters in Brooklyn starben, kann Schiller sie nicht umgebracht haben."

"Verdammt!" Monty wa

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen