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Feuer in Eden Roman von Brown, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Feuer in Eden

Heimliche Leidenschaften, eine verbotene Liebe und atemlose Spannung Als die junge Ärztin Lara Mallory in Eden Pass auftaucht, gerät die verschlafene texanische Kleinstadt aus den Fugen: Denn dort herrscht der korrupte Tackett-Clan, mit dem Lara noch eine Rechnung offen hat. Angeblich soll sie in einen Sexskandal um Clark Tackett, den jüngsten Sohn der Familie, verwickelt und auch an seinem Tod nicht ganz unschuldig gewesen sein. Als Lara mit Key, dem schwarzen Schaf der Familie, eine heiße Affäre anfängt, wird aus Liebe, Hass und Rachsucht eine explosive Mischung ... Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der "New York Times"-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 15.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641123451
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Where There's Smoke
    Größe: 786 kBytes
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Feuer in Eden

Kapitel 1

Katzen hatte er noch nie sonderlich gemocht.

Das Problem war, dass die Frau neben ihm schnurrte wie eine Katze – tiefe Befriedigung ließ sie vom Hals bis zum Nabel vibrieren. Ihre A ugen standen eng zusammen und waren schräg gestellt, ihre Bewegungen wirkten geschmeidig und fließend. Sie ging nicht – sie stolzierte. Beim V orspiel hatte sie sich nach einer geheimen Choreografie geräkelt und sich an ihm gerieben, als wäre sie rollig, und als sie kam, hatte sie geschrien und sich an seinen Schultern festgekrallt.

Für ihn hatten Katzen schon immer etwas Raffiniertes, V erschlagenes an sich gehabt, man konnte ihnen nicht trauen. Ihm war nie ganz wohl dabei, wenn er einer den R ücken zuwandte.

" Wie war ich?" Ihre Stimme war so schwül wie die Nacht hinter den in Falten fallenden V orhängen.

"Ich habe mich nicht beschwert, oder?"

Key T ackett hatte auch etwas gegen postkoitale Bewertungen. W enn es gut gewesen war, erübrigte sich jegliches Geplänkel. W enn nicht, dann sparte man sich am besten die W orte.

Sie deutete seine ausweichende A ntwort fälschlicherweise als Kompliment und ließ sich von dem breiten Bett gleiten. Nackt ging sie quer durchs Zimmer zu dem unordentlichen Schminktisch und zündete sich mit einem mit Steinen besetzten Feuerzeug eine Zigarette an. "Auch eine?"

"Nein, danke."

"Einen Drink?"

" Wenn du einen da hast, nehme ich einen auf die Schnelle." Gelangweilt starrte er zum Kronleuchter an der Zimmerdecke. Es war ein kitschiges und ausnehmend hässliches Ding, das viel zu groß für das Schlafzimmer wirkte, selbst wenn, wie jetzt, die Birnen hinter den Kristalltropfen gedämpft waren.

Der knallig pinkfarbene T eppichboden war ähnlich geschmacklos, und die mobile Messingbar war aufgefüllt mit Kristallkaraffen. Sie schenkte ihm einen Bourbon ein. "Du musst nicht sofort aufbrechen", sagte sie lächelnd. "Mein Mann ist außerhalb, und meine T ochter verbringt die Nacht bei Freunden."

"Männlich oder weiblich?"

"Bei einer Freundin natürlich. Sie ist erst sechzehn."

Jetzt anzumerken, dass ihr selbst in diesem zarten A lter schon lange der R uf eines Flittchens angehaftet hatte, wäre ungalant gewesen, also schwieg er, vor allem aber aus reiner Gleichgültigkeit.

" Was ich sagen will – wir haben die ganze Nacht für uns." Sie rieb ihre Hüfte an seiner, als sie sich neben ihm auf dem Bett niederließ und ihm den Drink reichte.

Er hob den Kopf vom seidenbezogenen Kissen und nippte an dem Bourbon ohne Eis. "Ich muss nach Hause. Ich bin schon seit ..." – er warf einen Blick auf die A rmbanduhr – "... dreieinhalb Stunden in der Stadt und hab mich noch nicht zu Hause blicken lassen."

"Du hast doch gesagt, sie würden dich heute noch gar nicht erwarten."

"Stimmt, aber ich habe versprochen vorbeizuschauen, sobald ich angekommen bin."

Sie wickelte eine Strähne seines dunklen Haars um ihren Finger. "Aber dann bin ich dir in der Palme über den W eg gelaufen, nicht wahr?"

Er leerte das Glas und drückte es ihr in die Hand. "Ich frage mich, warum es Zur Palme heißt. Hier gibt's im Umkreis von dreihundert Meilen keine einzige Palme. Bist du oft dort?"

"Oft genug."

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