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Finde mich! von Hübner, Diana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.06.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Finde mich!

Seit mehr als zwei Jahren hatten es sich Dana und Gabriel wirklich verdient, einmal auszuspannen und Urlaub zu machen. Ihr Leben bestand zum Großteil aus Arbeit. Zugegeben, beide konnten sich glücklich schätzen, in einer der renommiertesten Firmen in London zu arbeiten, doch wenn beide einen langen Arbeitstag hinter sich hatten, kam dabei nicht nur ihr treuer Hund Buddy zu kurz, sondern auch ihre Familienplanung. Doch die geplante Reise wurde eine Odyssee aus Erkenntnis und Erwachen, nervlicher Zerreißprobe und Leid, ein Balanceakt zwischen Leben und Tod. Diana Hübner wurde 1974 in Südthüringen geboren und lebt noch immer mit ihrer Familie in ihrem kleinen Heimatdorf in der Nähe des Rennsteiges. Hauptberuflich ist sie Polizeibeamtin, Ehefrau und Mutter dreier Kinder. Seit ihrer Jugend schreibt sie Geschichten, Gedichte und kleine Theaterstücke und hat sich nunmehr mit ihren Romanen einen Kindheitstraum erfüllt. Nach den bereits veröffentlichten Romanen -Traumleuchten- und -Seelentrost- aus dem Jahr 2014, -Un(d)endlich ich- und -Tor zur Vergangenheit- aus 2015 ist- Finde mich!- nun das aktuelle Werk der Autorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 228
    Erscheinungsdatum: 07.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783744877503
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 875 kBytes
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Finde mich!

5

Er konnte sie hören. Überall! Diese entsetzlichen Hunde! Das Gebell war ohrenbetäubend und zerrte an seinen Nerven.

Es war noch nicht einmal richtig Tag. Seine Augen, sein ganzer Körper war noch müde von den Anstrengungen der letzten Nacht.

Diese Frau war zwar zierlich, doch er hatte sie einen beschwerlichen Weg lang tragen müssen, um in sein kleines Reich zu kommen. Anschließend musste er zurückgehen, um alle Spuren zu verwischen. Er hatte nicht viel Zeit, lange würde es nicht dauern, bis sie nach ihr suchen würden.

Den dämlichen Köter musste er auch noch loswerden.

Er hatte sich hartnäckig gewehrt, an dem Gift zu verrecken, welches er in das Fleisch getan hatte.

Aber die Schläge hatten ihm den Rest gegeben, keinen Laut gab er mehr von sich, als er im Gebüsch lag.

Dass es mit diesem elenden Vieh so lange dauern würde, hatte er nicht einberechnet, aber egal.

Sein Plan würde aufgehen.

Niemand würde ihn finden, nicht bevor er es selbst bestimmte, nicht bevor Dana und vor allem Gabriel bekommen hatten, was sie lange verdient hatten!

Es hatte nicht einmal so lange gedauert, wie er es vermutet hatte.

Sie war allein im Wald unterwegs gewesen, wie wunderbar!

Eigentlich war alles besser und schneller verlaufen, als er es angenommen hatte, das konnte nur ein gutes Zeichen sein!

Es hatte ihn so viel Mühe und Zeit gekostet, alles genau zu planen, so lange schon und jetzt würde er endlich Genugtuung erfahren. Ja, endlich!

Und das ohne die vielen gut gemeinten Ratschläge seiner Familie und dieses kranken Psychologen, der nur versuchte, ihn mit Medikamenten ruhig zu stellen.

Aber nicht mit ihm! Seit er diese Dinger nicht mehr nahm, ging es ihm viel besser und er sah alles genau vor sich...alles.

Ganz langsam öffnete sie ihre Augen. Sie taten weh und brannten. Es war nicht ganz einfach, nicht wieder einzuschlafen, denn eine maßlose Mattheit, die sie so nicht kannte, hatte ihren Körper im Griff.

War es möglich, dass sie träumte?

Den Geruch, den sie wahrnahm, vermochte sie nicht einzuordnen. Es roch muffig und feucht. Die Kälte, die sie umfing, ging ihr durch und durch.

Mühsam richtete sie sich ein wenig auf und versuchte sich zu erinnern, was passiert war.

Sie hatte sich mit Gabe gestritten, vielmehr hatte sie einfach überreagiert und war mit Buddy noch einmal ein Stück gegangen, ja. Bis zu dieser eingefallenen Hütte, von der Buddy nicht loszukommen schien. Und dann war da dieser kleine Raum mit der Kerze.

Schlagartig fiel es Dana wieder ein!

Auf dem Tisch lag ein Buch mit ihrem Namen! Sie war in der Hütte gewesen und hatte versucht, mit Buddy schnell wieder herauszukommen. Sie hatte bemerkt, dass noch jemand im Raum gewesen sein musste und dann?

Nichts mehr.

Dana hatte keine Erinnerung mehr daran, was danach geschehen war.

Die Dunkelheit in ihrem Kopf begann sich nur sehr langsam aufzulösen. Ihr Körper drohte immer wieder von einer ermattenden Müdigkeit übermannt zu werden, der sie nur schwer widerstehen konnte. Doch ihr Verstand wehrte sich vehement dagegen. Sie war sich dessen bewusst, dass sie sich in einer möglicherweise gefährlichen Situation befand, aus der sie versuchen musste zu entfliehen. Die nackte Angst packte sie, je wacher ihr Kopf und ihr Körper wurden.

Vorsichtig tastete sich Dana an der Wand entlang, an der sie lehnte. Der Raum war sehr klein, nur ein schmaler Lichtschein war zu sehen, er vermochte jedoch nicht, ihre Umgebung zu erhellen.

Als sie auf die Lichtquelle zukam, erkannte sie, dass es wieder eine Kerze war, die diesmal nicht auf einem wackeligen

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