text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Fort Aldamo - Folge 034 Das letzte Wort sprach Finnewacker von Murphy, Bill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.02.2017
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
1,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Fort Aldamo - Folge 034

Der teuflische Mörder Blackfisch kann triumphieren! Jetzt hält ihn nichts und niemand mehr auf, denn Master Sergeant Finnewacker muss nach einer höllischen Schießerei aus Morristown fliehen. Na, der verdammte Blaurock kommt nicht weit! Sofort setzt sich Blackfischs Meute auf seine Fährte, um ihm den Rest zu geben. Mordend und plündernd durchstreifen die Outlaws auf der Suche nach Finnewacker das Land. Als sich der tödliche Ring um den Master Sergeant schließt, ist sein Leben keinen Cent mehr wert...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732543793
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1158 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Fort Aldamo - Folge 034

Die ganze Stadt wurde von Jesse Blackfisch beherrscht - von ihm und seinen Revolvermännern.

Master Sergeant Finnewacker, der nach Morristown gekommen war, um Blackfisch festzunehmen und in Phoenix dem Richter vorzuführen, gab sich keinen Illusionen hin. Es würde schwer werden, den Mörder und Banditen aus dem Kreis seiner Revolverschwinger herauszuholen.

Er drückte sich an die Hauswand. Passanten gingen vorüber. Aber die Dunkelheit schützte ihn.

Gegenüber in Blackfischs großem Haus brannte Licht. Auch über der Tür hing eine Laterne, deren Lichtkegel bis auf die Fahrbahn fiel.

Ein Kojote wie Blackfisch besaß zwangsläufig viele Feinde.

Wie Schildwachen standen da zwei seiner Revolverleute links und rechts neben der Tür.

Hinter dem Haus hatte sich Master Sergeant Finnewacker kein anderer Anblick geboten. Da besaß er wohl nur eine Chance, wenn Jesse Blackfisch das Haus verließ.

Doch wie lange sollte er darauf warten? Tagsüber konnte er unmöglich an dieser Stelle Posten beziehen. Seine Uniform würde ihn sofort verraten.

Einer der Wächter verschwand drüben im Haus.

Finnewacker war sofort entschlossen, die Chance wahrzunehmen. Ein Fuhrwerk rollte heran. Der Master Sergeant wartete, bis der Wagen auf seiner Höhe war, glitt auf die Straße, lief geduckt neben der Hinterachse des Gefährtes her und war dann mit ein paar schnellen Sätzen auf der anderen Seite.

Keine zwei Schritte von dem Revolvermann entfernt, der dem Gefährt nachschaute, betrat Finnewacker den Gehsteig.

Der Posten zuckte im letzten Moment herum. Er schien die Gefahr gewittert zu haben. Doch zu spät. Finnewacker drückte ihm die Mündung des schweren Dienstrevolvers in die Seite und nahm ihm den Colt ab.

"Finnewacker!", stieß der Mann krächzend hervor. Er war maßlos überrascht.

Der Master Sergeant kannte den Revolvermann. Es war Barney, dem er bereits in Phoenix begegnet war. Dort hatten Blackfisch und seine Meute den Sheriff umgebracht, einen alten Kriegskameraden von Finnewacker. Aus diesem Grund war ihnen der Master Sergeant gefolgt.

"Schlag keinen Krach, Barney!", grollte Finnewacker trocken. "Sonst muss ich auch welchen machen. Mit diesen Dingern hier." Er drückte dem Revolvermann beide Mündungen in den Leib. "Marschier voran, Hannemann!"

Barney starrte ihm in die Augen. "Ins Haus?"

"Wohin denn sonst? Ich will Blackfisch meine Aufwartung machen. Deshalb bin ich doch hier ...!"

Der Revolvermann griente schlaff und wandte sich der Tür zu. Finnewacker folgte ihm auf den Fersen. Barney öffnete und trat ein.

Der Master Sergeant drückte die Tür hinter sich ins Schloss, während sein Blick schnell durch die große Wohnhalle glitt.

Nun war er also in der Höhle des Löwen!

"Wo hält sich Blackfisch auf?", fragte er leise und hielt den Revolvermann fest.

"Mr. Blackfisch ist gar nicht da", erwiderte Barney und griente bissig.

Mit einer Kopfbewegung deutete Finnewacker ihm an, dass er weitergehen solle. Als Barney wieder nach vorn sah, schlug er ihn mit dem Dienstrevolver zu Boden.

Finnewacker fing den zusammenbrechenden Mann auf und ließ ihn vorsichtig auf den Teppich gleiten.

Stille herrschte in dem großen Gebäude, obwohl er fast hinter jedem Fenster Licht gesehen hatte.

Er trat aus dem Lampenschein und schlich auf die nächstliegende Tür zu.

Plötzlich wurde auf der anderen Seite eine Tür geöffnet, und eine Frau trat in die Halle.

Eine Frau, die Finnewacker tot glaubte! Da blieb ihm fast das Herz stehen.

Nicht nur, weil sie lebte, sondern weil sie sich ihm Haus des Halunken befand, dem sie ihren Tod zu verdanken gehabt hätte, wie alle anderen Leute des Trecks, der kurz vor Prescott von den Apachen niedergemacht worden war.

Jessika sah ihn nicht. Sie blickte erschrocken auf den bewusstlosen Revolvermann.

Finnewackers erster Gedanke war, dass Jessika hier i

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen