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Geheimakte 16 Thriller von Berry, Steve (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.09.2017
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Geheimakte 16

Eine Enthüllung, die die Vereinigten Staaten von Amerika in den Ruin treiben könnte. Und nur 24 Stunden Zeit, um sie zu verhindern ... Cotton Malone hat sich aus dem aktiven Geheimagentenleben zurückgezogen. Doch dann bittet ihn seine ehemalige Chefin, einen Mann aufzuspüren, der in den Besitz hochbrisanter Geheimakten des amerikanischen Finanzministeriums gekommen ist. In den falschen Händen könnten diese Unterlagen die Vereinigten Staaten in die Knie zwingen. Die Spur führt von Venedigs Kanälen bis nach Nordkorea. Eine nervenzerfetzende Jagd beginnt, denn Malone bleibt nur ein Tag Zeit, um die Katastrophe zu verhindern ... Steve Berry war viele Jahre als erfolgreicher Anwalt tätig, bevor er seine Leidenschaft für das Schreiben entdeckte. Mit jedem seiner hoch spannenden Thriller stürmt er in den USA die Spitzenplätze der Bestsellerlisten und begeistert Leser weltweit. Steve Berry lebt mit seiner Frau in St. Augustine, Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 18.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641208059
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Cotton Malone 10
    Originaltitel: The Patriot Threat/ 10 Cotton Malone
    Größe: 4397 kBytes
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Geheimakte 16

1

Venedig, Italien

Montag, 10. November

22:40 Uhr

Cotton Malone warf sich zu Boden, als gleich mehrere Kugeln in die Glasscheibe einschlugen. Zum Glück zerbrach die transparente Trennwand zwischen den Räumen nicht. Er riskierte einen Blick in den großen Sekretariatsbereich und erblickte im Halbdunkel Lichtblitze, die aus der Mündung einer Maschinenpistole kamen. Die Glasscheibe zwischen ihm und dem Angreifer war offensichtlich besonders widerstandfähig, und er dankte seinem Glück stumm für diese vorausschauende Bauweise.

Viele Optionen hatte er nicht.

Er wusste wenig über die Räumlichkeiten im siebten Geschoss des Gebäudes - schließlich war er zum ersten Mal hier. Er war gekommen, um heimlich eine bedeutende finanzielle Transaktion mitzuverfolgen - 20 Millionen US -Dollar, die in zwei große Säcke mit dem Bestimmungsland Nordkorea gestopft wurden. Doch stattdessen hatte sich die Übergabe in ein Blutbad verwandelt. Vier Männer lagen tot in einem der Nachbarbüros, und ihr Mörder - ein als Sicherheitsmann verkleideter Asiate mit kurzem, dunklem Haar - hatte nun ihn selbst aufs Korn genommen.

Malone musste in Deckung gehen.

Wenigstens war er bewaffnet - er hatte die Beretta aus seiner Zeit beim Magellan Billet und zwei zusätzliche, geladene Magazine dabei. Die Genehmigung, bewaffnet zu reisen, hatte er der Tatsache zu verdanken, dass er nun wieder einen Mitarbeiterausweis des US -Justizministeriums bei sich führte. Er hatte den Auftrag angenommen, um Kopenhagen einmal den Rücken zu kehren und sich etwas Geld hinzuzuverdienen, da das Spionieren heutzutage gut bezahlt wurde.

Denk nach.

Der andere war besser bewaffnet, aber nicht intelligenter.

Kontrolliere deine Umgebung und kontrolliere das Ergebnis.

Gerade als eine weitere Salve nun schließlich doch die gläserne Trennwand zerschmetterte, warf er sich über den genarbten Terrazzoboden nach links in den Korridor. Er kam an einer Nische mit Toilettentüren vorbei und rannte weiter. Ein Stück weiter vorn im Korridor stand ein einsamer Putzwagen. Durch eine mit einem Keil geöffnete Tür zu einem Büro entdeckte er eine Frau im Kittel einer Reinigungsfirma, die in dem dunklen Raum kauerte.

"Kriechen Sie unter den Schreibtisch und verhalten Sie sich still", flüsterte er auf Italienisch.

Sie tat wie geheißen.

Diese Zivilistin war ein Problem, er wollte sie nicht gefährden. Kollateralschaden hieß so etwas in den Berichten des Magellan Billet. Er hasste diese Bezeichnung. Denn tatsächlich handelte es sich um jemandes Vater, Mutter, Bruder oder Schwester. Unschuldige, die ins Kreuzfeuer geraten waren.

Nur ein paar Sekunden, dann würde der Asiate auftauchen.

Er bemerkte eine weitere Bürotür und huschte in den dunklen Raum. Die Möbel lagen umgeworfen herum. Eine zweite Tür führte in einen Nachbarraum, durch dessen halb geöffneten Eingang Licht fiel. Ein kurzer Blick ins Innere des Raums bestätigte, dass dieser wieder auf den Korridor hinausführte.

Das sollte funktionieren.

Er erschnupperte den Geruch einer Reinigungslösung, der aus einem wenige Schritte entfernten großen, geöffneten Metallkanister drang. Außerdem entdeckte er ein Päckchen Zigaretten und ein Feuerzeug auf dem Putzwagen.

Kontrolliere deine Umgebung.

Er schnappte sich beides und kippte dann den Metallkanister um.

Eine klare Flüssigkeit ergoss sich gluckernd auf den Boden des Korridors und schwappte in der Richtung, aus der der Asiate kommen würde, über die Fliesen.

Malone wartete.

Fünf Sekunden später lugte sein Angreifer, die Maschinenpistole voran, um die Ecke und fragte sich sicherlich, wo sein Opfer wohl steckte.

Malone verweilte noch ein paar Sekunden, damit sein Gegner ihn entdeckte.

Der Lauf wurde hochgerissen.

Malone stürzte ins Büro. Kuge

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