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Geheime Rache - Ein Fall für Engel und Sander 2 Ein Fall für Engel und Sander von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Geheime Rache - Ein Fall für Engel und Sander 2

Eine ungewöhnliche Ermittlerin, die Ihr Herz erobern wird, im raffinierten Krimi 'Geheime Rache' von Angela Lautenschläger - jetzt als eBook bei dotbooks. Alles ist still um sie herum, der Schnee glitzert in der Sonne, das dunkle Eis des Sees funkelt. Doch als sie es betritt, weiß sie schon, dass es sie nicht tragen wird ... Als Nachlassverwalterin Friedelinde Engel im winterlichen Hamburg das Erbe der Kindergärtnerin Charlotte Belling regeln soll, steht sie vor einem Rätsel: Warum hat die Frau sich auf das viel zu dünne Eis des Sees gewagt? Selbstmord kann Engel schnell ausschließen - und beginnt zu ermitteln. Gemeinsam mit Kommissar Sander stößt sie auf mysteriöse Vorfälle, die kein Muster zu haben scheinen. Und doch befürchten beide, dass noch mehr Namen auf der Todesliste stehen ... Eiskalte Spannung und zwei Ermittler zum Verlieben: Die Krimi-Reihe um die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander geht weiter! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Geheime Rache' von Angela Lautenschläger. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks in der "Engel und Sander"-Reihe: "Stille Zeugen" "Geheime Rache" "Tödlicher Nachlass" "Blindes Urteil" "Gerechte Strafe"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 403
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245297
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1932 kBytes
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Geheime Rache - Ein Fall für Engel und Sander 2

Kapitel 2

"Hatschi!"

Als Sander von seiner Akte aufsah, stand Gernot in der Tür und schnäuzte sich. Sander sprang von seinem Stuhl auf. "Gernot, alter Haudegen. Komm rein, wie geht es dir, kann ich irgendetwas für dich tun?"

Gernot verstaute das Taschentuch in der Jackentasche und zog die Jacke aus, die Sander ihm gleich abnahm und an die Garderobe hängte. "Du kannst mir ein Bad einlassen."

"Mal ehrlich." Sander nahm Gernots Füße und legte sie auf den Schreibtisch. "Kannst du schon wieder arbeiten? Bist du nicht noch krank?"

"Ich hatte einfach keine Lust mehr, die Decke anzustarren."

Sander nahm Gernots Kopf in beide Hände und küsste ihn auf die Stirn. "Habe ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe?"

"Du hast es früher mal erwähnt, aber es wäre mir lieber, du würdest es nicht so in der Öffentlichkeit zeigen." Gernot wischte sich mit dem Pulloverärmel über die Stirn.

"Na, ich laufe nicht Gefahr, verdächtigt zu werden, meine Orientierung geändert zu haben."

"Nee, du nicht."

"Soll ich dir einen Tee holen?"

"Du kannst mir einen kochen." Gernot hob die mitgebrachte Tasche hoch. "Betty hat alles eingepackt, was ich brauche."

Betty war Gernots große, schlanke, sympathische Freundin, die Sander seinem unscheinbar wirkenden Kollegen nie zugetraut hätte. Sander packte einen Wasserkocher, verschiedene Kräutertees, Honig und einen Becher mit der Aufschrift Punk macht krank aus.

"Witziger Becher, nicht? Hat Betty mir geschenkt."

"Ja, deine Betty hat Humor. Du hast Verständnis, wenn ich mir von deinen Tees nichts aufbrühe? Vermutlich würde ich davon eine Magenverstimmung bekommen."

Während Gernot sich an seinem Arbeitsplatz einrichtete, bereitete Sander ihm leise vor sich hin summend einen Tee zu.

Gernot zerstörte die Idylle mit einer einzigen Frage. "Und, was gibt's hier Neues?"

"Oh Mann, wollen wir nicht erst noch ein bisschen quatschen?"

"Versuch ich doch gerade."

Sander goss das heiße Wasser in den Becher. Der Teebeutel trieb nach oben, es roch fürchterlich. "Kannst du nicht noch was erzählen?"

"Sander, ich hab eine Woche im Bett gelegen und ferngesehen. Was kann ich da schon erzählen."

"Echt, du hast ferngesehen?"

"Denk mal an. Das macht doch jeder, der krank ist. Und hinterher beschwert er sich über das miese Programm."

Sander setzte sich an seinen Tisch und faltete die Hände auf der Tischplatte. "Im Moment ist eigentlich nicht viel los."

"Aber?"

"Aber gestern bin ich von zwei Frauen angesprochen worden, die meinen, sie seien einem Mord auf der Spur."

"Ein Mord?"

"Genau genommen zwei Morde." Sander berichtete Gernot von dem Verkehrsunfall.

"Nachwuchs muss man fördern, Sander. Ganz wichtig. Wenn die junge Frau tatsächlich ein Gespür dafür hat, einen hundsgemeinen Verkehrsunfall von einem Mord zu unterscheiden, dann sollten wir das nicht abbügeln."

"Sehe ich genauso. Ich hab aber keine Lust, mich mit dem dickfelligen Kahn auseinanderzusetzen. Für einen von uns beiden geht das nicht gut aus."

"Dann müssen wir uns was überlegen. Wir könnten die Kollegin sozusagen undercover bei ihren Ermittlungen unterstützen. Wenn ich es richtig sehe, müssten Anwohner befragt und das Tatfahrzeug ermittelt werden."

"Siehst du richtig."

Gernot nahm die Füße vom Tisch und fuhr seinen PC hoch. "Dann machen wir das doch mal. Und der zweite Mord?", fragte er, während er wartete.

Sander senkte den Kopf und verschränkte die Hände im Nacken, deshalb war er schwer zu verstehen.

"Ich versteh dich so schlecht, aber es hörte sich so an, als habest du gesagt, Friedelinde Engel sei der Auffassung, dass ihr jüngster Nachlassfall ertränkt wurde. Und worauf stützt sie diese Annahme?"

"Auf ihr Bauchgefühl." Sander schob seinen Stuhl zurück und spielte mit dem Teebeutel in der Tasse herum.

"H

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