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Gerechte Strafe - Ein Fall für Engel und Sander 5 von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Gerechte Strafe - Ein Fall für Engel und Sander 5

Treibt ein Serienmörder in Hamburg sein Unwesen? Der Kriminalroman "Gerechte Strafe" von Bestseller-Autorin Angela Lautenschläger als eBook bei dotbooks. Eine Reihe heimtückischer Morde an Senioren gibt der Hamburger Polizei Rätsel auf: Jagen die Beamten um Kommissar Nicolas Sander tatsächlich einen Serienmörder? Und welches Motiv treibt den Täter an? Als die Rentnerin Ruth Schneider vermisst wird, beginnt für Nicolas Sander ein Wettlauf gegen die Zeit. Eigentlich will sich Nachlasspflegerin Friedelinde Engel endgültig aus den Ermittlungen der Polizei raushalten, doch als sie einen markerschütternden Schrei aus dem Nachbarhaus hört, kann sie ihrer Neugierde nicht widerstehen. Schnell glaubt sie hinter das dunkle Geheimnis ihrer sonst so hilfsbereiten Nachbarn gekommen zu sein ... und bringt sich damit selbst in tödliche Gefahr! Der persönlichste Fall für die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der fünfte Band der Bestseller-Serie um Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander. "Gerechte Strafe" von Angela Lautenschläger. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks in der "Engel und Sander"-Reihe: "Stille Zeugen" "Geheime Rache" "Tödlicher Nachlass" "Blindes Urteil" "Gerechte Strafe"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 398
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550192
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 713 kBytes
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Gerechte Strafe - Ein Fall für Engel und Sander 5

Kapitel 2

Sander betrat die Fahrstuhlkabine und zog den Reißverschluss seiner Lederjacke auf, dann drückte er auf den Knopf für den dritten Stock. Für einen Moment dachte er, dass im Fahrstuhl des Polizeipräsidiums neuerdings leise Musik gespielt wurde, bis ihm auffiel, dass er selbst es war, der eine kleine Melodie summte.

Auf dem Flur grüßte er einige Kollegen, POM Gabler sah ihn irritiert an, als er ihn gutgelaunt abklatschte. Die Tür zu seinem Dienstzimmer stand offen.

Ein Lächeln glitt über sein Gesicht, als er die fellgefütterte Jacke seines Kollegen Gernot an der Garderobe hängen sah, der Schal steckte im Ärmel. Darunter standen seine ebenfalls fellgefütterten Stiefel ordentlich nebeneinander. Gernot saß völlig in Gedanken versunken an seinem Schreibtisch und sah erst auf, als Sander ihm die Hand auf die Schulter legte.

"Gernot, mein Lieber." Sander wusste, dass er pathetisch klang, aber tatsächlich hatte er einen Kloß im Hals. Er hatte Gernot, der in guten wie in schlechten Zeiten zu ihm hielt, tatsächlich vermisst.

"Oh, Gott sei Dank bist du da." Gernot tätschelte Sanders Hand auf seiner Schulter. "Das wird mir hier langsam zu heiß."

Sander hängte seine Jacke über die Lehne seines Bürostuhls und warf einen Blick zu Gernot hinüber. Der sah tatsächlich schlecht aus. Er war blass und hatte Ringe unter den Augen. Auf seinem Schreibtisch sah es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, und das war für jemanden, der seine Büroklammern nach Größe sortierte, tatsächlich noch ein viel schlechteres Zeichen als die ungeordnete Frisur. Sander betrachtete seinen Schreibtisch, der vollkommen leer war. Verkehrte Welt. Vor seinem Urlaub war der Zustand der Arbeitsplätze umgekehrt gewesen.

"Mach dir mal keine Sorgen." Sander schaltete seinen PC ein. "Das kriegen wir schon in den Griff."

Gernot, der sich mit allen zehn Fingern durchs Haar fuhr, sah ihn mit einem traurigen Blick an. "Hoffentlich. Um fünf haben wir eine Konferenz."

"Was, wir beiden Hübschen?" Sander klickte sein eMail-Postfach an.

"Wir beiden Hübschen, Mühle, Dr. Hornecker, Gabler und Berger."

"Hu", machte Sander. Das bezog sich zum einen auf Gernots Mitteilung, dass an der Konferenz neben dem Gerichtsmediziner und zwei weiteren Kollegen der Polizeipräsident teilnehmen würde, zum anderen auf sein Postfach, das sich vor Wiedersehensfreude überschlug. Er ging mit der Nase dichter an den Bildschirm heran. "Wir sollen die Arbeitszeit minutengenau erfassen? Ich glaube, es hackt. Wochen- oder monatsweise trifft es wohl eher."

"Wie? Ach so, ja. Da geht's darum, den Personalbedarf zu ermitteln."

"Hä? Dass wir unterbesetzt sind, kann ich denen auch sagen, ohne über jede Minute Rechenschaft abzulegen."

Gernot lehnte sich zurück. "Genau genommen ist das auch eine Chance. Wenn wir uns Mühe geben, kriegen wir vielleicht einen dritten Mann."

Sander verschränkte die Arme vor der Brust. "Wir sollen also noch mehr Zeit aufwenden, um rauszufinden, was wir jetzt schon wissen, nämlich dass wir unterbesetzt sind? Und um dann ganz vielleicht personelle Unterstützung zu kriegen? Die glauben uns wohl nicht, dass wir jetzt schon viel arbeiten. Offenbar geht irgend so ein Klugscheißer am grünen Tisch davon aus, dass wir unsere Mordfälle problemlos während der Bürozeiten lösen. Jetzt müssen wir uns auch noch dafür rechtfertigen, oder wie?"

Gernot grinste.

"Ich weiß wirklich nicht, was es da zu grinsen gibt!"

"Na ja", sagte Gernot, der nicht aufhörte zu grinsen. "Ich hatte vorhin ganz kurz das Gefühl, dass dich diese Haussache irgendwie rührselig gemacht hat. Aber jetzt bist du wieder ganz der Alte."

"Gut. Ich hab hier nämlich einen Ruf zu verteidigen, und zwar den eines toughen Burschen."

Gernot kramte auf seinem Tisch herum und stand auf. "Und den eines guten Kriminalisten. Das hier sind die Akten der ersten drei Mordfälle."

Sander nahm i

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