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Gespielin des Todes Kriminalroman von Cotton, Jerry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2009
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Gespielin des Todes

In New York verschwinden mehrere junge Frauen, und schließlich werden zwei von ihnen tot aufgefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass sie unter Drogeneinfluss standen, als sie getötet wurden. Dann wird die junge, bildhübsche Julie Martens entführt, missbraucht, mit Drogen gefügig gemacht und muss in einem Pornofilm mitwirken. Aber ihr gelingt die Flucht - und ab da ermitteln die FBI-Agenten Jerry Cotton und Phil Decker in einem Sumpf der Verkommenheit und der grenzenlosen Gier ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 223
    Erscheinungsdatum: 17.03.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838700496
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Gespielin des Todes
    Größe: 1003 kBytes
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Gespielin des Todes

Kapitel 7 (S. 148-149)

Es war halb 10 Uhr. Seit einer halben Stunde warteten wir, dass Mark Ludlum auftauchte. Die Vorladung, die ich ihm hinterlassen hatte, lautete auf 9 Uhr.Ich versuchte, Ludlum telefonisch zu erreichen. Niemand hob ab. Auch der automatische Anrufbeantworter war nicht aktiviert. "Fahren wir in die 17th Street", sagte ich zu Phil.Schließlich standen wir vor Ludlums Wohnungstür. Phil klingelte vergebens. "Sollte er sich abgesetzt haben?", meinte mein Kollege.

"Warum?""Vielleicht hat er mehr Dreck am Stecken, als wir wissen."Ich läutete an der nächsten Tür. Eine Frau öffnete uns. Ich fragte sie, ob sie eine Ahnung hätte, wo sich Ludlum aufhalten könnte."Gestern Abend war er zu Hause", sagte die Frau. "Er erhielt Besuch. Ich habe es zufällig mitbekommen. Die Wände in diesem Haus sind ziemlich dünn. Es war nach 22 Uhr. Da ließ Ludlum jemand in seine Wohnung. Der Besucher blieb aber nicht lange. Keine fünf Minuten. Dann hört ich ihn schon wieder gehen."

Ich bedankte mich und ging zur Tür von Ludlums Wohnung zurück, bückte mich, schob meine flache Hand in den Briefkastenschlitz und hob die Klappe auf der anderen Seite in die Höhe. Ich konnte ein Stück des Fußbodens in der Wohnung sehen. Zwei Beine ragten in mein Blickfeld. Da lag jemand am Boden. Ich richtete mich auf. "Ich glaube, Ludlum hatte höllischen Besuch", sagte ich, dann rammte ich die Tür auf.Wir fanden Ludlum und seine Frau.

Beiden waren tot.Ich rief beim Police Department an."Warum musste er sterben?", fragte Phil, als wir im Jaguar saßen und in Richtung 34th Street fuhren. Ich hatte nämlich den Verdacht, dass auch McGregor nicht mehr lebte. Telefonisch war er jedenfalls nicht erreichbar, weder in seiner Wohnung noch in seiner Firma. Seine Sekretärin hatte keine Ahnung, wo er sich befinden konnte. Sie war selbst verwundert, weil er nicht zur Arbeit erschienen war und auch kein Termin anstand, der ihn gezwungen hätte, seinem Arbeitsplatz fernzubleiben. "Es gibt sicher verschiedene Gründe", erwiderte ich.

"Vielleicht sind wir Astaschenko zu nahe gekommen und er fängt an, Zeugen zu beseitigen. Vielleicht geht es auch um Geld. Möglicherweise ... Ach, was weiß ich."Ich wollte mich nicht in Spekulationen ergehen."Wer ist dieser Astaschenko?", murmelte Phil. "Bis jetzt ist er für uns nur ein Phantom. Er ist nicht greifbar. Wo lebt er? Was führt er im Schilde?"Ich musste Phil die Antworten auf seine Fragen schuldig bleiben.Dann standen wir vor McGregors Wohnung.

Die Tür blieb uns verschlossen. Ich fuhr hinunter zur Rezeption und bat den Doorman, den Hausmeister zu verständigen. Als der Mann eintraf, bat ich ihn, die Wohnung von McGregor zu öffnen. Er hatte Bedenken, doch dann schloss er auf.McGregor war tot.Ich hatte es geahnt.Phil verständigte die Mordkommission ... Eine Stunde später betraten wir das Büro von Jason Dennert. Sekundenlang biss er die Zähne zusammen, und die Backenknochen traten hart in seinem Gesicht hervor. "Langsam werden Sie lästig", stieß er hervor."Warum so unfreundlich?", fragte ich. "Wir machen nur unseren Job. Aber wem erzähle ich das?"

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