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Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder: Band 1 Kriminalroman von Lakin, Rita (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder: Band 1

Das Alter kann diese flotte Dame nicht bremsen! Der humorvolle Cosy-Krimi "Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder" von Rita Lakin als eBook bei dotbooks. Für Abenteuer gibt es keine Altersbeschränkung! Gladdy Gold ist mit 75 Jahren die vermutlich älteste Privatdetektivin der Welt - wenn auch vielleicht die am besten ausgebildete ... Aber mit dem großen Erfahrungsschatz ihrer lebenslangen Krimilektüre weiß sie schließlich ganz genau, wie man Verbrecher aufspürt. Und das muss sie auch: In ihrem sonst so friedlichen Seniorenheim in Fort Lauderdale, Florida, versterben plötzlich mehrere Damen hintereinander. Da ist doch etwas faul? Die Polizei glaubt Gladdy nicht, dass es sich um Mord handelt. Also sieht sie sich gezwungen, selbst mit ihren Mädels aus dem Seniorenheim loszuziehen und den Fall zu lösen - mit viel Charme und einer ordentlichen Prise Chaos! Fans des Serienklassikers "Mord ist ihr Hobby" werden diesen amüsanten Wohlfühlkrimi lieben: "Gladdy Gold ist der Brüller!" Washington Post Book World Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder" von Rita Lakin ist der Auftakt einer Serie von humorvollen Kriminalromanen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Rita Lakin ist seit über zwanzig Jahren als Schriftstellerin, Drehbuchautorin und im Fernsehgeschäft tätig. In diesen Bereichen wurde sie immer wieder für prestigeträchtige Preise nominiert, etwa für den Edgar-Allan-Poe-Preis und den Writers-Guild-of-America-Preis. 2015 veröffentlichte sie ihre Autobiographie "The Only Woman in the Room", die erstaunliche Einblicke in das Hollywood der 60er Jahre gibt. Heute lebt sie im kalifornischen Marin County. Bei dotbooks erscheinen in der Gladdy-Gold-Reihe von Rita Lakin "Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder", "Gladdy Gold und der Killer auf dem Kreuzfahrtschiff", "Gladdy Gold und der charmante Bösewicht", "Gladdy Gold und der tote Ehemann", "Gladdy Gold und das mysteriöse Skelett" und "Gladdy Gold und die verführerische Französin".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 351
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482689
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1930 kBytes
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Gladdy Gold und der Geburtstagsmörder: Band 1

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Training

Es ist sieben Uhr und ein wunderbarer Freitagmorgen, wie er typisch ist im Paradies. Wie üblich wache ich eine Minute eher auf, als der Wecker klingelt. Ich koche frischen Kaffee - ein Laster, das ich nicht aufgeben will. Ich nehme eine Scheibe Vollkornbrot und stecke sie in den Toaster, erlaube mir zum Kaffee einen Teelöffel Zucker und fettarme Milch, und schon bin ich bereit für den Tag.

Ich gönne mir zwanzig Minuten, um an dem noch unfertigen Kreuzworträtsel aus der Sonntagszeitung weiterzutüfteln, die immer auf meinem Küchentisch liegt. Früher habe ich dieses Puzzle noch am selben Morgen gelöst, mit einem Tintenfüller. Jetzt dauert es manchmal eine ganze Woche, bis ich meinem ungehorsamen Gedächtnis die Antworten abgerungen habe. Frustrierend, aber in meinem Alter gibt man nichts auf, was einem noch Vergnügen bereitet.

Lanai Gardens liegt in einem der zahlreichen verstreuten Apartmentkomplexe in diesem Teil des südöstlichen Florida. Eine Menge Leute glauben, bei Fort Lauderdale handele es sich um einen schicken Ort am Meer, oder stellen sich vor, dass die College-Kids hier ihre Frühlingsferien verbringen und sich die T-Shirts ausziehen - aber wir wohnen woanders.

Unser Komplex ist nicht glamourös, aber ganz nett. Die Stuckfassaden sind in einem Pfirsichton gestrichen (die Farbe blättert erst seit Kurzem ab), Palmen wiegen sich im Wind (Vorsicht vor herabfallenden Kokosnüssen), die Rasenflächen sind gepflegt (wenn der Gärtner mal da war), es gibt Schwimmbecken und Whirlpools, Shuffleboard-Felder, Ententeiche (Vorsicht Stufe!) und Gemeinschaftsräume.

Ich ziehe mir eine Jogginghose und ein Sweatshirt an und fühle mich fit für den Morgensport, wenn man ihn so nennen will. Es ist acht Uhr und langsam kommen auch meine Mitbewohnerinnen in die Puschen.

Früher sind wir in die klimatisierten Einkaufszentren gegangen, um dort spazieren zu gehen, aber seitdem wir in den Zeitungen die Artikel über die Morde an alten Frauen gelesen haben, lassen wir es sein. Wir haben beschlossen, zu Hause zu trainieren. Trainieren? Schnell gehen, langsam gehen, schlurfen, Atem holen: alles, was der Körper noch so aushält.

Ich bin die Erste, die sich auf dem Außenflur im dritten Stock aufwärmt, das Signal für die anderen.

Meine Schwester Evvie Markowitz taucht immer als Zweite auf. Ich wohne im Gebäude Q (Q für Quinsana), sie gegenüber im Apartment 215 im Gebäude P (P für Petunie - die Bauherren standen auf Blumen). Sie ist zwei Jahre jünger als ich und stellt sich deswegen immer als die "kleine Schwester" vor. Wir ähneln einander kein bisschen. Ich bin größer, sie ist schwerer (wir sind beide ein wenig geschrumpft). Bevor wir grau wurden, war sie eine Rothaarige, ich eine Brünette. Ich war die Intellektuelle, sie die Emotionale mit Hang zur Theatralik. Ich war die Unscheinbare, sie die Schönheit. Dieses Urteil fällte unsere wohlmeinende, aber ungebildete Mutter, eine Einwanderin, die nicht verstand, welchen Schaden solche Klischees anrichten können. Sie stellte die Weichen für unsere unterschiedlichen Lebenswege. Freundinnen wurden wir erst, nachdem ich hier eingezogen bin.

Evvie beginnt mit ihren eigenen Aufwärmübungen. Jeden Morgen ruft sie mir das Gleiche über die parkenden Autos zwischen unseren Gebäuden zu. "Glad, wie hast du geschlafen?"

"Ziemlich gut!", rufe ich zurück.

"Ich musste letzte Nacht nur drei Mal aufstehen!", ruft sie.

"Hast du's gut. Ich fünf Mal." Die Worte kommen von Ida Frantz, unserem kleinen Derwisch, der gerade aus Apartment 319 in meinem Gebäude tritt und sich meinem Tempo anschließt.

Mit ihren 71 Jahren hat Ida noch immer einen kompakten, drahtigen Körper. Ihr Salz-und-Pfeffer-Haar knotet sie im Nacken so fest zusammen, dass man Angst haben muss, dass es ihr die Gesichtshaut zerreißt. Ihre Haltung ist stets aufrecht, Evvie sagt, weil sie immer auf der Hut ist. "Und das letzte Mal war um drei Uhr morgens. D

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