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Habgier von Kellerman, Faye (eBook)

  • Erschienen: 18.03.2009
  • Verlag: btb
eBook (ePUB)
6,99 €
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Online verfügbar

Habgier

Ein vermeintlicher Flugzeugabsturz und eine unidentifizierbare Leiche
Bei einem Flugzeugabsturz ist angeblich die junge Stewardess Roseanne Dresden, in letzter Minute für den Flug angemeldet, umgekommen. Aber das Team um Pete Decker kann ihre Leiche nicht finden. Und hat nicht auch ihr Mann, von dem sie sich scheiden lassen wollte, sie bedroht? Als statt der Leiche von Roseanne ein Mordopfer aus einem Jahrzehnte zurückliegenden ungelösten Fall in den Trümmern entdeckt wird, schellen bei Pete Decker die Alarmglocken. Er macht sich auf den Weg, um einen in Haft sitzenden Mann erneut zu befragen - und kommt einem grausamen Verbrechen auf die Spur.

Faye Kellerman war Zahnärztin, bevor sie als Schriftstellerin mit ihren Kriminalromanen international und auch in Deutschland riesige Erfolge feierte. Sie lebt zusammen mit ihren Kindern und ihrem Mann, dem Psychologen und Bestsellerautor Jonathan Kellerman, in Los Angeles.

Produktinformationen

    Größe: 479kBytes
    Reihe (Teil): Peter Decker & Rina Lazarus Bd.16
    Herausgeber: btb
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 496
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641024376
    Erschienen: 18.03.2009
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Habgier

1 Rina, die gerade den Löffel von ihrer Müslischale zum Mund geführt hatte, hielt mitten in der Bewegung inne und fragte ihren Mann: "Was war denn das?" "Keine Ahnung." Die Lampen flackerten kurz und erloschen dann ganz, genauso wie der Fernseher, der Kühlschrank und wahrscheinlich jedes andere Elektrogerät im Haus. Decker griff nach dem schnurlosen Telefon und tippte eine Nummer ein, bekam aber keine Verbindung. Rina legte den Löffel in die Schale. "Tot?" "Ja", sagte Decker und legte hoffnungsfroh, aber vergeblich mehrere Male den Lichtschalter um. Es war ungefähr acht Uhr morgens, und die Küche war bereits in ein angenehmes Licht getaucht, das keine elektrische Unterstützung brauchte. "Irgendwas ist hochgegangen, wahrscheinlich ein Haupttransformator." Er verzog das Gesicht. "Aber eigentlich sollten davon die Telefonleitungen nichts abkriegen." Er zog sein Handy aus der Tasche und versuchte, auf einer der Festnetznummern sein Büro zu erreichen. Als er wieder keine Verbindung bekam, schwante Decker, dass der Schaden größer sein musste als angenommen. Die Zweigstelle des Los Angeles Police Department im West Valley - früher einmal unter dem Namen Devonshire Division bekannt - lag nur wenige Kilometer von Deckers Haus entfernt. Auf dem Revier herrschten bei solchen Störungen normalerweise chaotische Zustände, wenn in der Zentrale die Notrufe von panischen Bürgern eingingen und die Leitungen zusammenbrachen. "Ich muss los, wahrscheinlich dreht die Telefonvermittlung gerade durch." "Du hast noch gar nichts gegessen", sagte Rina. "Ich hol mir was aus dem Automaten." "Peter, wenn es nur ein Transformator ist, dann kannst du daran sowieso nichts ändern. Du wirst heute einen langen Tag haben, deshalb solltest du genug Energie tanken." Das klang logisch, also setzte Decker sich wieder hin und goss fettarme Milch in seine Müslischale, in der schon Erdbeeren und Bananenscheiben lagen. "Na gut, die werden wohl noch fünf Minuten auf mich warten können." Schweigend aßen sie jeder zwei Löffel. Decker bemerkte eine Falte auf Rinas Stirn. "Du machst dir Sorgen um Hannah." "Ein bisschen." "Ich fahre auf dem Weg zur Arbeit an ihrer Schule vorbei." "Da wäre ich dir wirklich dankbar." Rina suchte nach einem Thema, das sie beide ablenken würde, und wie üblich fielen ihr die Kinder ein. "Cindy hat gestern angerufen. Sie und Koby kommen Freitag zum Abendessen." "Schön." Decker schwieg, während er den letzten Löffel Müsli hinunterschluckte. "Was machen die Jungs?" "Mit Sammy habe ich gestern gesprochen; es geht ihm gut. Jacob ruft nur vor dem Sabbat an oder wenn er sich über etwas aufregt. Solange er sich nicht meldet, denke ich, dass bei ihm alles in Ordnung ist." Decker nickte zustimmend, obwohl er in Gedanken längst das Notfallprogramm durchspielte. Er stand auf, um es noch einmal vom Festnetz aus zu probieren. Die Leitung blieb tot. "Läuft der Computer im Wohnzimmer immer noch auf Akku?" "Ich glaube schon." "Ich habe eine Idee." Decker stöpselte den kleinen tragbaren Fernseher aus und schleppte ihn in das Hinterzimmer. Rina folgte ihm und beobachtete, wie ihr Mann sich auf den Boden kniete und den Stecker des Fernsehers an den Akku anschloss. Der 7-Zoll-Bildschirm erwachte zum Leben. Decker suchte einen der Lokalsender, und obwohl es ein Farbfernseher war, zeigte das Bild zunächst nur schwarzgraue Umrisse und Schatten. "Was ist denn das?", fragte Rina. "Ein Feuer." Wie um seine Worte zu unterstreichen, flackerten orangefarbene Flammen über den Bildschirm. Deckers Handy klingelte, und er nahm ab: "Decker am Apparat." "Hier ist Strapp. Wo sind Sie?" Wenn ihn sein Vorgesetzter auf dem Handy anrief, musste die Lage ernst sein. "Ich bin noch zu Hause, aber schon auf dem Sprung..." di

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