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Hamish Macbeth fischt im Trüben Hamish Macbeth 1 von Beaton, M. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Hamish Macbeth fischt im Trüben

SCHOTTISCH, SCHWARZHUMORIG, S(CH)PANNEND - M. C. BEATONS KULT-SERIE ERSTMALS AUF DEUTSCH Lochdubh, ein kleines Dorf in den schottischen Highlands. Hier genießt Police Constable Hamish Macbeth das ruhige Leben weitab vom Schuss. Dem gutmütigen Dorfpolizisten eilt der Ruf voraus, notorisch faul zu sein - etwas, das Hamish selbst nie bestreiten würde. Als allerdings der Besitzer der örtlichen Angelschule die Leiche einer seiner Schülerinnen aus dem Wasser angelt, ist für Hamish die Zeit des Müßiggangs vorbei und er muss ermitteln. Es stellt sich heraus, dass die Ermordete - eine gewisse Lady Jane - gar keine Lady, sondern eine scharfzüngige Klatschkolumnistin war, die viele Feinde hatte, auch unter den Angelschülern. Ein unlösbarer Fall, so scheint es bald, doch dann kommt Hamish eine geniale Idee, wie er den Mörder enttarnen kann. Der erste Band der Hamish Macbeth-Krimireihe von Bestsellerautorin M. C. Beaton. M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M.C. Beaton lebt abwechselnd in Paris und in den Cotswolds.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 222
    Erscheinungsdatum: 11.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732530007
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Hamish Macbeth 1
    Originaltitel: Death of a Gossip
    Größe: 749 kBytes
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Hamish Macbeth fischt im Trüben

Erster Tag

Angeln: ungebrochene Erwartung und
anhaltende Enttäuschung .

ARTHUR YOUNG

"Ich hasse den Wochenanfang", sagte John Cartwright verdrossen. "Mit einer neuen Gruppe zu beginnen ist, wie auf eine Bühne zu treten. Ich habe dann immer das Gefühl, dass ich mich dafür entschuldigen müsste, Engländer zu sein. Die Leute reisen hierher in die Wildnis Schottlands und erwarten, von einem großen bärtigen Rob Roy unterrichtet zu werden, der Witze über Saxpence reißt und in einem schier unverständlichen Schottisch palavert."

"Ach, hör auf", entgegnete seine Frau Heather gelassen. "Es geht doch immer ganz gut. Seit drei Jahren hast du jetzt diese Angelschule, und bisher gab es noch keine unzufriedenen Kursteilnehmer."

Sie blickte liebevoll zu ihrem Mann. John Cartwright war klein, drahtig und nervös. Er hatte mittelblondes wuscheliges Haar und auffällige blassblaue Augen. Heather war eine seiner ersten Schülerinnen gewesen, hier an der Lochdubh School of Casting: Salmon and Trout Fishing .

Er hatte sich von ihrem kräftigen Angelwurf verführen lassen; welche anderen Freuden ihre Anatomie noch bereithielt, entdeckte er erst nach der Hochzeit.

Heather galt als die bessere Anglerin, auch wenn sie ihr Können hinter einem angenehm mütterlichen Auftreten verbarg. Trotz ihres ansonsten sehr gegensätzlichen Naturells einte Heather und John die geradezu fanatische Begeisterung fürs Angeln.

Angeln war ihr Hobby, ihr Beruf und ihre Obsession. Über den ganzen Sommer hinweg kamen wöchentlich neue Gruppen ins Lochdubh Hotel, und selten handelte es sich ausschließlich um Amateure. Oft gesellten sich erfahrene Angler hinzu, die auf diese Weise zu vernünftigen Gebühren in hervorragendem Gewässer angeln konnten. Um diese Experten kümmerte John sich, während Heather die blutigen Anfänger bemutterte.

Die Gruppen hatten nie mehr als zehn Personen. Für diese Woche hatte es zwei kurzfristige Absagen gegeben, sodass sie nur acht Teilnehmer erwarteten.

"Tja", murmelte John und nahm ein Blatt Papier auf. "Wie es aussieht, sind sie alle gestern Abend im Hotel angekommen. Da ist ein amerikanisches Paar aus New York, Mr. und Mrs. Roth, eine Lady Winters, die Witwe irgendeines Labour-Abgeordneten, Jeremy Blythe aus London, Alice Wilson, ebenfalls aus London, Charlie Baxter, ein zwölfjähriger Junge aus Manchester - er wohnt nicht im Hotel, sondern bei seiner Tante im Dorf -, und Major Peter Frame. O Gott, den galoppierenden Major hatten wir schon mal hier. Diese Männer, die sich an ihren Rang bei der Army klammern, scheinen unfähig, sich an das Leben als Zivilisten anzupassen. Und dann ist da noch eine Daphne Gore aus Oxford. Den Major schicke ich so bald wie möglich allein los. Es ist wohl besser, wenn du das Kind übernimmst."

John Cartwright blickte aus dem Hotelfenster und runzelte die Stirn. "Da kommt unser schnorrender Dorfpolizist. Ich hatte Kaffee für acht Personen bestellt, aber Hamish wird so lange hier hocken bleiben wie ein Hund, bis ich ihm einen Kaffee anbiete. Ich ruf mal schnell unten an und sage, dass wir eine Tasse mehr brauchen."

Er stöhnte. "Ich sage dir, was unser Polizist braucht, ist ein hübscher, handfester Mord, damit wir ihn los sind. So hat er den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als im Dorf herumzulungern und allen im Weg zu sein. Jimmy, der Fischereiaufseher, hat neulich gesagt, dass er glaubt, Hamish Macbeth würde wildern ."

"Das kann ich mir nicht vorstellen", sagte Heather. "Dazu ist er viel zu faul. Am besten wäre, er würde heiraten. Er muss doch mindestens fünfunddreißig sein, und die meisten Mädchen im Dorf waren schon unglücklich in ihn verliebt. Warum, weiß ich allerdings nicht."

Sie stellte sich zu ihrem Mann ans Fenster, und er legte einen Arm um ihre kräftigen Schultern. Hamish, Lochdubhs Dorf-Constable, schlenderte an der Pier vorm Hotel entlang

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