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Hendriksen und der falsche Erbe: Der fünfte Fall Kriminalroman von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Hendriksen und der falsche Erbe: Der fünfte Fall

Wenn ein Erbe zur tödlichen Gefahr wird: Der fesselnde Krimi "Hendriksen und der falsche Erbe" von Bestseller-Autor Ole Hansen als eBook bei dotbooks. Stürmische Zeiten für die Hamburger Reederei Mommsen: Erst wird ihr bisher größtes Schiff vor Somalia von Piraten überfallen, kurz darauf stirbt der Patriarch des Unternehmens unter mysteriösen Umständen - und unter seinen Erben bricht erbitterter Streit um die Nachfolge aus. Doch genau dafür hatte der alte Mommsen vorgesorgt: Nach der Testamentseröffnung muss Hamburgs bester Privatdetektiv Marten Hendriksen mit der Untersuchung seines Todes beauftragt werden. Eine heiße Spur führt Hendriksen in die herrschaftlichen Villen der Elbchausee und zu den Docks und Lagerhallen der Hansestadt. Was er dort findet, lässt selbst dem abgeklärtesten Ermittler das Blut in den Adern gefrieren ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der packende Hamburg-Krimi "Hendriksen und der falsche Erbe" von Bestseller-Autor Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall" "Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall" "Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall" "Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall" "Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall" Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 260
    Erscheinungsdatum: 01.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961489893
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1731 kBytes
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Hendriksen und der falsche Erbe: Der fünfte Fall

Kapitel 1

In einem der ältesten Clubs Londons saßen zwei Männer zusammen. Der Jüngere der beiden mochte Mitte dreißig sein, er war Clubmitglied und hatte in Oxford Jura und in London Finanzwirtschaft studiert, jetzt arbeitete er als freiberuflicher Finanz- und Anlageberater. In der City galt er als neuer Stern am Himmel der Finanzwelt.

Sein Gast war gut zwanzig Jahre älter, sein Akzent wies auf seine Herkunft aus Nordeuropa hin, wo er eine gut gehende Rechtsanwalt- und Notarkanzlei besaß.

Die beiden Männer hatten im Club zu Abend gegessen, sich danach in das Kaminzimmer zurückgezogen und saßen nun abseits in zwei bequemen ledernen Chesterfield-Sesseln. Vor dem Älteren standen ein gut gefüllter Cognacschwenker und ein Kaffee. Der Jüngere bevorzugte einen Single Malt Whisky ohne Eis und Sodawasser.

Der Ältere beugte sich vor. "Sie wissen, warum ich hier bin."

"Ich kann es mir denken."

"Und? Was haben Sie mir zu sagen? Bis jetzt haben Sie mich nur Geld gekostet, ohne etwas Verwertbares zu liefern."

Der Jüngere machte eine abwehrende Handbewegung. "Ja nun, solche Vorhaben kann man nicht aus dem Ärmel schütteln. So etwas braucht Zeit. Das habe ich Ihnen auch gesagt, und es bedarf einer Stange Geld. Ich muss Leute bestechen, Schmiergelder bezahlen und so weiter. Aber ich kann Sie beruhigen. Alles steht bereit, ich warte nur auf das Signal von meinem Mann in Suez. Sobald das eintrifft, starte ich das Unternehmen."

"Brauchen Sie außer Geld noch etwas anderes von mir?"

Der Jüngere antwortete: "Finden Sie heraus, wann wir mit dem Containerfrachter in Suez rechnen können."

"Das werde ich." Der Ältere trank seinen Cognac aus und stand auf. "Ich glaube, ich sollte jetzt gehen, wenn ich meinen Flug noch erreichen will. Vergessen Sie nicht, sobald ich Ihnen die erforderlichen Daten durchgegeben habe, will ich Taten sehen."

"Bekommen Sie, hundertprozentig. Ich bringe Sie nach draußen."

"Bitte bestellen Sie mir ein Taxi nach Heathrow."

"Wird erledigt."

Zwei Containerfrachter gehörten zu den Schiffen, die die Ehre hatten, als erste den neu ausgebauten Suezkanal in Richtung Horn von Afrika zu durchfahren: die Senator Mommsen von der gleichnamigen Reederei und die Hamburg von der Reederei Malakow. Beide fuhren Kurs nach Südostasien. Die Senator Mommsen lag an erster Stelle, die Hamburg folgte ihr in Sichtweite. Es war kein abgesprochener Konvoi, doch beide Kapitäne waren froh, ein anderes Schiff in Sichtweite zu haben, wenn sie das von Piraten heimgesuchte Horn von Afrika umrundeten.

Die Frachter hatten den Golf von Aden etwa zur Hälfte passiert, als die Hamburg zurückfiel.

Der wachhabende Offizier der Mommsen bemerkte es um achtzehn Uhr fünf und meldete es Karen Wagner, der Kapitänin. Die erschien sofort auf der Brücke. Als sie sich überzeugt hatte, dass die Meldung korrekt war, griff sie zum Funkgerät.

"Containerschiff Senator Mommsen ruft den Containerfrachter Hamburg ."

"Hier Hamburg ", kam es kurz darauf zurück. "Was gibt's?"

"Sie verlieren Geschwindigkeit. Brauchen Sie Hilfe?"

"Nein, aber vielen Dank fürs Angebot. Wir haben ein Problem mit der elektronischen Motorsteuerung. Wird ein paar Stunden dauern, bis der Fehler behoben ist. Bis dahin können wir nur mit halber Kraft fahren."

"Schade, ich dachte, wir könnten uns gegenseitig Hilfe leisten, falls wir von Piraten angegriffen werden."

"Das war auch mein Gedanke, deshalb bin ich Ihnen in Sichtweite gefolgt. Leider spielt die Technik nicht mit. Ich wünsche Ihnen eine gute und sichere Fahrt."

"Danke. Ihnen das Gleiche - over and out."

"Sie haben mitgehört?", fragte die Kapitänin den Wachoffizier, der mit Mitte dreißig nur wenig jünger war als sie.

"Aye, aye, Käpt'n."

An Bord redeten sie

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