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Hendriksen und der mörderische Zufall Der erste Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Hendriksen und der mörderische Zufall

Privatdetektiv Marten Hendriksens erster Fall: Der fesselnde Krimi "Hendriksen und der mörderische Zufall" von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Eine Bewährungsprobe, die es in sich hat! Die Herrin eines herrschaftlichen Anwesens bittet den unkonventionellen Privatdetektiv Marten Hendriksen um Hilfe. Schwerverletzte Lieferanten, zu Tode verängstigte Mitarbeiter und ein Baumeister, der sich das Genick bricht: Wer sich Schloss Bolkow auch nur nähert, den trifft das Unglück verheerend. Hendriksens Auftraggeberin glaubt längst nicht mehr an Zufall. Will jemand ihre eigensinnige Tochter, die das alte Familienanwesen gerade zu einem Hotel umbauen lässt, um jeden Preis von Schloss Bolkow vertreiben - und wird sie womöglich das nächste Opfer sein? Hendriksen bleibt nicht viel Zeit, um das Geheimnis zu lüften ... Nach der Bestseller-Reihe um Hamburgs berühmtesten Privatdetektiv Jeremias Voss ermittelt in Ole Hansens brandneuer Krimi-Reihe nun der ehemalige Pathologe Marten Hendriksen - doch der tritt als Quereinsteiger in große Fußstapfen! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Hendriksen und der mörderische Zufall" von Ole Hansen, dem Autor der Bestseller-Krimi-Reihe um den Privatdetektiv Jeremias Voss. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall" Weitere Bände sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 264
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961483747
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 816 kBytes
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Hendriksen und der mörderische Zufall

Kapitel 1

Der Schreibtisch beherrschte das ganze Büro. Acht Vierkanthölzer aus Eiche trugen eine drei Zentimeter dicke Eichenplatte; die Schubladenschränke an der rechten und linken Seite, ebenfalls aus massiver Eiche, reichten bis zum Boden. Ecken und Kanten waren abgestoßen, und auch sonst sah das Möbel aus, als hätte es seine Glanzzeiten schon seit etlichen Jahren hinter sich. Das schien den kleinen Mann, der in dem wuchtigen, ledernen Chefsessel fast verloren wirkte, nicht zu stören. Er hatte ihn bei einer Sperrmüllsammlung an der Straße entdeckt und sich sofort in ihn verliebt. Für zwanzig Euro hatte er ihn dem Besitzer abgekauft und von vier Männern in sein Büro schaffen lassen. Wenn man ihn fragte, wie es gelungen war, das Ungetüm ins Büro zu kriegen, sagte er mit ernster Miene: "Durch Zauberei." Lächelnd fügte er dann meist hinzu: "Zaubern ist nämlich mein Hobby." Natürlich glaubte ihm das niemand, bis er plötzlich in der Geldbörse des Besuchers blätterte und dieser verblüfft an die leere Gesäßtasche seiner Hose griff.

Dr. Marten Hendriksen, der kleine Mann hinter dem riesigen Schreibtisch, war ausgebildeter Arzt und ein talentierter Rechtsmediziner. Der Grund, warum er jetzt in diesem Büro saß, war eine "Leichenallergie", die er im Institut für Rechtsmedizin und Forensik von Professor Dr. Silke Moorbach entwickelt hatte.

"Lizzi, kommst du mal bitte", rief er zum Nebenzimmer hinüber.

"Auf dem Weg."

Gleich darauf trat eine junge, schlanke Frau ein, deren voluminöser roter Haarschopf alle anderen körperlichen Merkmale überstrahlte, sogar die mit Sommersprossen übersäte Nase und die Wangen. Ihr burschikoses Wesen stand im Einklang mit der Haarfarbe. In der Hand hielt sie einen Pott mit Kaffee. Erstaunt blickte sie auf die schwarze Augenklappe über Hendriksens linkem Auge, fragte aber nur: "Was gibt's?"

Hendriksen drehte den Bildschirm seines Computers in ihre Richtung.

"Was hältst du davon?"

Lizzi, eigentlich Elizabeth Lambert, setzte sich auf den Besucherstuhl und drehte den Bildschirm ganz zu sich herum.

Hamburger Agentur für vertrauliche Ermittlungen
Inhaber: Jeremias Voss
Geschäftsführer: Dr. Marten Hendriksen

Sprechstunden: Mo. bis Fr. 09:00 bis 17:00 Uhr
Telefon: +49 40 73959673
www.hamburger-agentur-für-vertrauliche-Ermittlungen.de
vertrauliche.ermittlungen@gmail.com

Verziert war das Ganze mit dem Konterfei von Sherlock Holmes.

"Na endlich, Marten. Ich hatte schon die Befürchtung, du könntest dich nie dazu durchringen, den Namen der Agentur zu ändern und zu zeigen, wer jetzt hier der Boss ist", meinte Lizzi.

"Ich wollte diesen Schritt erst tun, nachdem ich sicher war, in Jeremias' Schuhe zu passen. Es ist nicht leicht, die Arbeit von jemandem zu übernehmen, der als der berühmteste Privatdetektiv Hamburgs bekannt war."

"Du und deine Bescheidenheit."

"Also einverstanden?"

"Was soll die Frage? Natürlich!"

"Gut." Hendriksen betätigte einige Tasten. "Dörte, ich habe dir unser neues Firmenlogo geschickt. Lass davon Briefbögen drucken und ein Firmenschild für die Tür gravieren - Bronze", rief er zum Vorzimmer hinüber.

"Wird erledigt, Marten."

Hendriksen hatte nach der Übernahme der Agentur vor einem Jahr das distanzierende "Sie" durch das kameradschaftliche "Du" ersetzt. Er wollte damit zeigen, dass sie ein Team waren, in dem jeder gleichwertig war, nur unterschiedliche Arbeit leistete.

Dörte Hausers Arbeitsplatz war der Schreibtisch, an dem viele Jahre lang Vera Bornstedt gesessen hatte. Seit drei Wochen war es jetzt ihrer. Heimisch geworden war sie daran jedoch noch nicht, denn sie wusste aus Hendriksens und Lizzis Berichten, dass Vera Bornstedt die Perfektion in Person gewesen war. Vera war Jeremias Voss gefolgt, als dieser die Chefin des Malakow-Konzerns geheiratet hatte und dort als Mitglied des Vorstands für die Sicherheit des Unte

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