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Hendriksen und der Tote aus der Elbe: Der zweite Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Hendriksen und der Tote aus der Elbe: Der zweite Fall

Wenn die Polizei sich irrt ... Der fesselnde Kriminalroman "Hendriksen und der Tote aus der Elbe" von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Eine dramatische Explosion auf einem alten Bergungsschiff erschüttert Hamburg: Die Besatzung der Elbe 4 hatte keine Chance, nur ein Crew-Mitglied entkam mit knapper Not dem Tod im Feuer. Ein tragisches Unglück ... oder skrupelloser Versicherungsbetrug? Die Polizei präsentiert schnell einen Hauptverdächtigen: Onno Stöver, den Chef des bankrotten Schifffahrtsunternehmens. Verzweifelt wendet dieser sich an seinen alten Freund Marten Hendriksen. Der Privatdetektiv ermittelt auf Hochtouren, denn eigentlich hat er mit einem verzwickten Juwelenraub bereits alle Hände voll zu tun. Doch als er auf einen weiteren Toten stößt, ahnt Hendriksen, dass es einen dunklen Zusammenhang zwischen Hamburgs jüngsten Kriminalfällen geben muss ... Nach der Bestseller-Reihe um Jeremias Voss, den berühmtesten Privatdetektiv der Hansestadt, ermittelt in Ole Hansens brandneuer Krimi-Reihe nun der ehemalige Pathologe Marten Hendriksen - und der tritt als Quereinsteiger selbstbewusst in große Fußstapfen! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Hendriksen und der Tote aus der Elbe" ist der zweite Band der Hendriksen-Krimireihe von Ole Hansen, dem Autor der Bestseller-Krimireihe um Privatdetektiv Jeremias Voss. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall" "Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall" "Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall" "Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall" "Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall" Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 275
    Erscheinungsdatum: 01.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488292
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 713 kBytes
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Hendriksen und der Tote aus der Elbe: Der zweite Fall

Kapitel 1

Pünktlich mit Beginn der Ebbe legte die Elbe 5 von ihrem Liegeplatz am Grasbrookhafen ab. Sie war ein alter Schlepper, der nur noch für Materialtransporte auf der Elbe und für leichte Bergungsarbeiten im Küstenbereich eingesetzt wurde, und gehörte der Bergungsfirma Otto Stöver & Sohn mit Sitz am Dalmannkai in Hamburg.

Das Wetter war schön, und die Fahrt elbabwärts hätte wie eine Urlaubsreise sein können, wenn nicht ein scharfer Nordwestwind geblasen hätte. So war das Wasser kabbelig, und die Gischt der gegen den Bug des Schleppers schlagenden Wellen spritzte bis an die Scheiben des Führerhauses. Im Freien konnte man sich nur im Windschatten aufhalten. Hier stand Sepp Brandl, den Kragen seiner Wetterjacke hochgeschlagen. Er war der Dauerraucher der Crew. Seine Shagpfeife ging so gut wie nie aus, und da er ein fürchterliches Kraut rauchte, hatte die restliche Mannschaft ihn der Kombüse verwiesen.

Zur Besatzung gehörten drei Mann. Sven Ohlsen, ein Schwede, war der Steuermann und Schiffsingenieur, Ulf Matthiensen war der Maschinist und gleichzeitig Mädchen für alles an Bord, und Heino Vorsorge war Matrose und Koch. Die anderen Männer an Bord - Sepp Brandl, Erwin Kempers und Tim Friesland - waren Passagiere. Sie gehörten zur Besatzung der Elbe 4 , einem Bergungsschiff, das in der Elbe bei der Insel Pagensand ein auf Grund gelaufenes und leckgeschlagenes Küstenmotorschiff bergen sollte. Sie waren vor einer Woche nach Hamburg gekommen, um einen Generator zu beschaffen und den auf dem Bergungsschiff ausgefallenen zu ersetzen. Ohne ihn konnte das Küstenmotorschiff nicht wieder flott gemacht werden.

Kurze Zeit, nachdem sie den Hafen verlassen hatten, stampfte der Schlepper an den St.-Pauli-Landungsbrücken vorbei. Die aus Pontons bestehenden Anleger waren durch neun Brücken mit dem Land verbunden. Früher waren von hier die Passagierdampfer in alle Welt gefahren, heute war es die Heimat von Barkassen. Auch der Windjammer Rickmer Rickmers und der ehemalige Schüttgutfrachter Cap San Diego haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Die Fahrt ging vorbei an dem an Steuerbord liegenden Süllberg bei Blankenese, dem einstigen Seeräubernest vor den Toren der Hansestadt.

Als sie die Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel-Schulau an Steuerbord passierten, wurde gerade die Christophe Colon mit der französischen Nationalhymne verabschiedet. Über Lautsprecher wurden die Schaulustigen darüber informiert, dass der Containerfrachter 365 Meter lang und über 51 Meter breit war und 13.800 Container laden konnte. Zurzeit hatte er jedoch nur viertausend an Bord, da er sonst wegen seines Tiefgangs den Hamburger Hafen nicht hätte anlaufen können. Die restliche Fracht sollte er in Rotterdam an Bord nehmen.

Pünktlich um sechs Uhr dreißig drehte die Elbe 5 gegenüber von Stadersand bei und legte an der Backbordseite der Elbe 4 an. Sie wurden vom Kapitän des Bergungsschiffes, Jens Brookmann, freudig begrüßt. Er war froh, dass der Ersatzgenerator endlich angekommen war und die Besatzung mit der Bergung des Küstenmotorschiffes fortfahren konnte. Die Zeit drängte, denn jeder Tag, der erfolglos verging, kostete das Bergungsunternehmen eine Menge Geld.

Während die Besatzung der Elbe 4 auf das Ersatzteil wartete, waren der Kapitän und Seemann Tim Wedeking auf dem Bergungsschiff geblieben. Tagsüber hatten sie sich die Wache geteilt. Während einer auf dem Schiff blieb, konnte der andere mit dem Schlauchboot der Elbe 4 auf der Schwinge, einem der vielen Nebenflüsse der Elbe, nach Stade fahren. Das Schlauchboot lag jetzt vertäut an der Backbordseite des Bergungsschiffes. Sobald der Generator an Bord der Elbe 4 gehievt worden war, stieg Tim Wedeking ins Schlauchboot und nahm Kurs auf das im Schlick feststeckende Küstenmotorschiff, um dort irgendetwas vorzubereiten. Die s

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