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Herzfrauen - Weinbrenners erster Fall JETZT BILLIGER KAUFEN von Detering, Monika (eBook)

  • Verlag: dotbooks
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Herzfrauen - Weinbrenners erster Fall

Was man schuldet, muss man auch bezahlen: Der Kriminalroman 'Herzfrauen' von Monika Detering jetzt als eBook bei dotbooks. Ein Pharmavertreter stürzt aus dem Fenster. War es ein Unfall oder hat ihn jemand gestoßen? Kommissar Weinbrenner von der Kripo Bielefeld wird hellhörig, als sich ganz in der Nähe des Unglücksortes mysteriöse Vergiftungsfälle häufen. Und immer wieder führt die Spur zu den 'Herzfrauen', einer undurchschaubaren Gruppe, die ihren Mitgliedern schwindelerregende Geldgeschenke und ein ganz neues Leben verspricht. Als aber Weinbrenners beste Freundin auf eigene Faust über die 'Herzfrauen' zu recherchieren beginnt, droht der Fall außer Kontrolle zu geraten... Der Auftakt zu Monika Deterings Krimi-Serie um den melancholischen Kommissar mit dem besonderen Gespür für die Abgründe des Lebens. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Herzfrauen' von Monika Detering. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Monika Detering wollte Schiffsjunge, Malerin oder Schriftstellerin werden. Die letzteren Wünsche waren den Eltern zu unseriös (vom ersten ahnte niemand etwas). Sie arbeitete viele Jahre als Puppenkünstlerin mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland (z.B. Washington, Philadelphia und New York). Durch weitere lange Aufenthalte an der Nordsee ist das Meer ihr Sehnsuchtsort geworden. Sie war als freie Journalistin tätig und entschied sich später ganz für das belletristische Schreiben. Die Autorin ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter. Monika Detering ist Mitglied bei den 'Mörderischen Schwestern' und den '42erAutoren'. Monika Detering veröffentlicht bei dotbooks auch die anderen Romane der Weinbrenner-Trilogie 'Puppenmann' und 'Liebeskind' sowie auch die eBooks: 'Bernd, der Sarg und ich''Venusbrüstchen' Die Website der Autorin: www.monika-detering.de Die Autorin im Internet: www.facebook.com/monika.detering, http://langeooger-liebestoeter.blogspot.de/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 261
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245303
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1283 kBytes
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Herzfrauen - Weinbrenners erster Fall

1. Kapitel

Irgendwie machte es heute keinen Spaß. Er hatte Hunger und er fror. Ein Tee oder besser ein Kuss von Sibylle, der spröden Blonden, wäre ihm lieber gewesen. "Frauen, wie soll ich die je verstehen", fragte er und nickte mannhaft. So war es eben. "Nun lauf schon", sagte er zu dem schwarzen Labrador, den er ausführen sollte, der im Zickzack rannte, immer wieder stehen blieb, begeistert schnupperte und zum zehnten Mal pinkelte. Mit zwei Fingern zog Bertram eine Zigarette aus der Brusttasche seiner Jacke, fischte nach dem Feuerzeug, beugte sich vor, und eine Böe blies das rote Flackern aus. Wieder klickte er, hielt die Hand davor, zog an der Zigarette. Nichts. Auf den würzigen Geruch hatte er sich seit Stunden gefreut.

Erbost blickte er in den Himmel und sah die verzahnten Gebäude der Bielefelder Universität leuchten. Sie ragten scheinbar aus dem Nichts hervor. Das Viertel wirkte geisterhaft, öde Verlassenheit hing über dem Gelände. Krähen kreisten als Scherenschnitte gegen die Novemberdämmerung. Einzelne Tiere kamen mit heiseren Rufen zurück, versammelten sich in Baumspitzen, zwischen den Ästen und schwiegen wie auf ein geheimes Kommando.

Schlurfend überquerte er den Platz des kleinen Einkaufszentrums. kam auf die Kreuzberger Straße und bog links ab. "Das Viertel siecht allmählich dahin", stellte er fest, blieb vor einem Haus mit schwarzrotem Klinker stehen und pfiff nach dem Rüden. Neben dem Gebäude hatte man in den 60er Jahren eine hässliche Garagenreihe gebaut, grellgelbe Graffiti leuchteten auf den Toren. Vor sich hinschimpfend ging er hinter das Haus, suchte den Hund, schließlich war es nicht seiner, bis er auf einer Wiese mit Obstbäumen Halt machte. Im Herbst hatte er hier Birnen aufgelesen, sie hatten geduftet und geschmeckt wie in Kindertagen. Am Rande des Grundstücks wuchsen Tannen, dicht aneinander gedrängt.

"Mach hinne und pinkel nicht dauernd! " Ungeduldig betrachtete er die erleuchteten Fenster. Eine Jalousie im Parterre wurde heruntergelassen. Sein Blick glitt weiter nach oben, erster, zweiter und dritter Stock. Ein offenes Fenster klappte gegen den Rahmen. Vögel sausten hinein und wieder heraus.

Die Tannen waren zu einer schwarzgrünen Wand geworden. Hundepfoten raschelten im Laub. "Asko, hierher." Es knackte. Plötzlich war ein lang gezogenes, ein kreischendes Ächzen in der Luft, Äste brachen vom Birnbaum, ganz in seiner Nähe. Zweige wurden von unsichtbarer Hand heruntergerissen. Der Rüde rannte aus seinem Versteck hervor und kläffte wie toll. "Saß da ein Vögelchen im Baum?", sinnierte Bertram laut, um seinen Schrecken zu beruhigen. "Oder nur ein böser Geist?" Der Hund sah ihn an, wedelte hektisch mit dem Schwanz und lief dorthin.

"Komisch. Es stürmt doch nicht." Bertram versuchte ein Lachen, was ziemlich misslang, er wünschte sich ins Warme, wünschte, den Hund wieder bei Maike abgeben zu können, die ihn in Pension genommen hatte. Er wagte sich zu der Stelle, an der die Äste wie von einem inneren Zittern nachbebten. Bertram bückte sich, ruckelte und versuchte, das Gestrüpp zur Seite zu schieben. Dabei trat er auf etwas Weiches, das unter seinem Fuß wegrutschte. Schnecken? So hatte es sich angefühlt.

Jetzt hörte er es. Zu spät. Denn wollte er nur eins, sofort ungesehen wegrennen. Doch erstarrt blieb er stehen, lauschte, und da ging ihm die Wahrheit auf. Wie ein großer, dunkler Vogel lag jemand vor ihm zwischen den Ästen, stöhnte und wimmerte. Die Stimme wurde leiser, als würde sie abgestellt. Dann war es still. Finger bogen sich, wollten nach ihm greifen. Vögel krächzten und schnarrten rau, flogen als tiefschwarze Wolke um die Bäume. Bertram kniete sich hin und zuckte wieder zurück. Ein Rabe, eine Krähe, die Tiere konnte er nie voneinander unterscheiden, hackte nach seinem Finger. Der Labrador schob die Schnauze unter einen Zweig und schnüffelte aufgeregt.

"Ist ja wie im Krimi, aber den sehe ich mir doch lieber zu Hause

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